Die folgende Tabelle sammelt nur Werte, die in den vorliegenden Quellen konkret genannt werden. Ein Gedankenstrich bedeutet nicht, dass ein Modell schwach ist, sondern nur: Für diese Spalte liegt hier kein belastbar zitierbarer Wert vor. Wichtig ist auch: Die Werte stammen nicht alle aus demselben offiziellen Test-Harness. Sie eignen sich für eine Shortlist, nicht für eine endgültige Weltrangliste.
| Test oder Aufgabe | GPT-5.5 | Claude Opus 4.7 | Kimi K2.6 | DeepSeek V4-Pro | Praktische Einordnung |
|---|---|---|---|---|---|
| Terminal-Bench 2.0 | 82,7 % | 69,4 % | 66,7 | 67,9 | In den zitierbaren Angaben sticht GPT-5.5 bei Command-Line-Workflows am deutlichsten hervor. |
| SWE-Bench Pro | 58,6 % | 64,3 % | 58,6 | 55,4 | |
| SWE-Bench Verified / Resolved | — | 87,6 % | 80,2 | 80,6 | |
| Graphwalks 256k: BFS / parents | 73,7 / 90,1 | 76,9 / 93,6 | — | — | In OpenAIs Long-Context-Tabelle liegt Claude Opus 4.7 bei diesen beiden 256k-Zeilen vor GPT-5.5. |
| Graphwalks 1M: BFS / parents | 45,4 / 58,5 | — | — | — | Die Tabelle belegt GPT-5.5-Werte bei 1M-Kontext; die 1M-Gegenwerte in derselben Tabelle sind als Opus 4.6 markiert und sollten nicht für Opus 4.7 verwendet werden. |
| Wissen und Mathematik | — | — | — | GPQA Diamond 90,1; GSM8K 92,6; MMLU-Pro 87,5; HLE 37,7 | DeepSeek V4-Pro hat hier die vollständigste öffentlich zitierbare Modellkarten-Zahlenbasis. |
| Vision, Screenshots, Computer-Use | — | Performance-Gewinne für vision-heavy Workloads; 1:1-Pixelkoordinaten; XBOW-Visual-Acuity 98,5 % | Cloudflare beschreibt Kimi K2.6 als native multimodal agentic model, nennt aber keinen gemeinsamen Vision-Benchmark-Wert. |
Erstens ist die Quellenlage uneinheitlich. Die Terminal-Bench-2.0- und SWE-Bench-Pro-Werte für GPT-5.5 stammen aus einem Medienbericht, der sich auf von OpenAI bereitgestellte Benchmark-Ergebnisse beruft. Die Claude-Werte für SWE-Bench Pro, SWE-Bench Verified und Terminal-Bench 2.0 stammen aus einer sekundären Zusammenfassung, die AWS zitiert. Kimi K2.6 und DeepSeek V4-Pro wiederum haben Teile ihrer Werte in Hugging-Face-Modellkarten.
Zweitens verändern Tools die Rangfolge. Ein Bericht zu HLE nennt ohne Tools 46,9 % für Claude Opus 4.7 und 42,7 % für GPT-5.4 Pro; mit Tools werden 58,7 % für GPT-5.4 Pro und 54,7 % für Claude Opus 4.7 genannt. Das ist kein GPT-5.5-Wert, zeigt aber klar: with tools und without tools gehören nicht in dieselbe Rangliste.
Drittens zählen Varianten und Kosten. DeepSeek V4 wird als V4-Pro und V4-Flash angeboten; V4-Flash wird in einem Bericht als effizientere und wirtschaftlichere Version beschrieben, während die detaillierten Benchmark-Werte hier vor allem DeepSeek-V4-Pro betreffen. Artificial Analysis unterscheidet bei GPT-5.5 ebenfalls nach Effort-Varianten und schreibt, GPT-5.5 xhigh koste für den eigenen Index rund 20 % mehr als der Vorgänger, aber 30 % weniger als Claude Opus 4.7 max.
Der klarste Wert für GPT-5.5 ist Terminal-Bench 2.0. Laut Yahoo Finance beziehungsweise Investing.com erreichte GPT-5.5 in von OpenAI bereitgestellten Benchmark-Ergebnissen 82,7 % auf Terminal-Bench 2.0, einem Test für Command-Line-Workflows; im selben Bericht wird GPT-5.5 mit 58,6 % auf SWE-Bench Pro genannt, das GitHub-Issue-Resolution bewertet.
Auch bei Langkontext-Aufgaben gibt es konkrete OpenAI-Zahlen. In OpenAIs Tabelle erreicht GPT-5.5 bei Graphwalks BFS 73,7 bei 256k und 45,4 bei 1M; bei Graphwalks parents sind es 90,1 bei 256k und 58,5 bei 1M. Dieselbe Tabelle zeigt GPT-5.4 bei Graphwalks BFS 1M mit 9,4, während GPT-5.5 dort 45,4 erreicht.
Eine zusätzliche Drittbewertung kommt von Artificial Analysis. Dort wird GPT-5.5 als neues führendes KI-Modell beschrieben; OpenAI führe in fünf Headline-Evaluations und liege in drei weiteren hinter Gemini 3.1 Pro Preview. Artificial Analysis schreibt außerdem, GPT-5.5 xhigh nutze für den eigenen Index rund 40 % weniger Output-Tokens als der Vorgänger.
Wann GPT-5.5 zuerst testen? Bei CLI-Automatisierung, Terminal-Agents, Langkontext-Recherche und agentischen Coding-Workflows, bei denen Output-Token-Kosten relevant sind.
Claude Opus 4.7 ist vor allem dort gut belegt, wo Text allein nicht reicht. Die Anthropic-API-Dokumentation schreibt, die Änderung solle Performance-Gewinne bei vision-heavy Workloads ermöglichen und sei besonders wichtig für Computer-Use-, Screenshot-, Artifact- und Document-Understanding-Workflows. Außerdem seien Koordinaten nun 1:1 auf tatsächliche Pixel abbildbar, sodass keine Skalierungsfaktor-Rechnung nötig sei.
Auf der Launch-Seite verweist Anthropic auf einen XBOW-Visual-Acuity-Benchmark, in dem Claude Opus 4.7 mit 98,5 % genannt wird, gegenüber 54,5 % für Opus 4.6. Für Aufgaben wie Screenshot-Verständnis, Dokumentlayout, Desktop-UI-Steuerung und Computer-Use-Agents ist das unter den vier Modellen der direkteste offizielle Hinweis.
Bei Coding-Benchmarks nennt eine Zusammenfassung mit Verweis auf AWS 64,3 % für Claude Opus 4.7 auf SWE-Bench Pro, 87,6 % auf SWE-Bench Verified und 69,4 % auf Terminal-Bench 2.0. Damit liegt Claude in den hier zitierbaren SWE-Bench-Pro- und Verified/Resolved-Vergleichen vorn. Für eine Produktionsentscheidung sollte dieser Vorsprung aber unbedingt mit eigenen Repositories und identischem Harness überprüft werden.
Ein praktischer Kostenhinweis: Anthropic weist darauf hin, dass hochauflösende Bilder mehr Tokens verbrauchen. Wenn die zusätzliche Bildschärfe nicht nötig ist, sollten Bilder vor dem Senden an Claude heruntergerechnet werden, um steigenden Token-Verbrauch zu vermeiden.
Wann Claude Opus 4.7 zuerst testen? Bei GitHub-Issue-Reparaturen, Coding-Agents, Screenshot- und Dokumentverständnis, Computer-Use-Agents sowie UI-Aufgaben, bei denen Pixelkoordinaten präzise stimmen müssen.
Cloudflare meldete, dass Moonshot AI Kimi K2.6 seit dem 20. April 2026 auf Workers AI verfügbar ist. Die Modell-ID lautet @cf/moonshotai/kimi-k2.6, und Cloudflare beschreibt dies als Day-0-Support in Zusammenarbeit mit Moonshot AI.
Im selben Changelog wird Kimi K2.6 als native multimodal agentic model beschrieben. Als Schwerpunkte nennt Cloudflare long-horizon coding, coding-driven design, proactive autonomous execution und swarm-based task orchestration. Laut Cloudflare basiert Kimi K2.6 auf einer Mixture-of-Experts-Architektur mit insgesamt 1T Parametern und 32B aktiven Parametern pro Token.
Die Hugging-Face-Modellkarte nennt für Kimi K2.6 66,7 auf Terminal-Bench 2.0, 58,6 auf SWE-Bench Pro und 76,7 auf SWE-Bench Multilingual. MarkTechPost berichtet außerdem 80,2 auf SWE-Bench Verified.
Wann Kimi K2.6 zuerst testen? Wenn das Team bereits auf Cloudflare Workers AI setzt oder long-horizon coding, coding-driven design, multimodale Agenten-Workflows und Multi-Agent-Orchestrierung evaluieren will.
DeepSeek V4 erscheint in den Quellen als V4-Pro und V4-Flash. Yahoo Finance berichtet, DeepSeek beschreibe V4-Pro als Modell, das in World-Knowledge-Benchmarks andere Open-Source-Modelle deutlich übertreffe und nur leicht hinter dem geschlossenen Topmodell Gemini-Pro-3.1 liege. V4-Flash wird im selben Bericht als effizientere und wirtschaftlichere Wahl dargestellt.
Die Hugging-Face-Modellkarte von DeepSeek-V4-Pro liefert die vollständigste Zahlenreihe in diesem Vergleich: GPQA Diamond 90,1, GSM8K 92,6, HLE 37,7, MMLU-Pro 87,5, SWE-Bench Pro 55,4, SWE-Bench Verified/Resolved 80,6 und TerminalBench 2.0 67,9.
CNBC berichtet zudem, DeepSeek habe V4 für Agent-Tools wie Claude Code und OpenClaw optimiert. Wei Sun, Principal AI Analyst bei Counterpoint, wird dort mit der Einschätzung wiedergegeben, das Benchmark-Profil von V4 deute auf ausgezeichnete Agent-Fähigkeiten zu deutlich niedrigeren Kosten hin.
Wann DeepSeek V4-Pro zuerst testen? Wenn offene Modelle, Knowledge- und Math-Benchmarks, agentisches Tooling mit Kostendruck oder selbstverwaltete beziehungsweise lokale Evaluierungen im Vordergrund stehen.
Wer eine intern belastbare Entscheidung braucht, sollte alle Kandidaten mit derselben Modellversion oder API-Modell-ID, derselben Kontextlänge, denselben Tool-Rechten, demselben Reasoning-Effort, derselben Temperatur, demselben Token-Budget und demselben Scoring-Harness testen. Tool-Zugriff darf nicht vermischt werden, weil HLE-Werte zeigen, dass with tools und without tools die relative Rangfolge verändern können.
Kosten gehören in dieselbe Auswertung wie Qualität. Artificial Analysis schreibt, GPT-5.5 xhigh koste für den eigenen Index rund 20 % mehr als der Vorgänger, aber 30 % weniger als Claude Opus 4.7 max, und nutze rund 40 % weniger Output-Tokens als der Vorgänger. Anthropic weist zugleich darauf hin, dass hochauflösende Bilder mehr Tokens verbrauchen. Für produktive Agenten zählen deshalb nicht nur Benchmark-Punkte, sondern auch Latenz, Tool-Call-Erfolgsrate, Token-Verbrauch, Fehlerkorrektur und Wiederholbarkeit.
Der derzeit seriöseste Vergleich ist kein absoluter Gesamtsieg, sondern eine Aufgabenkarte. Für Terminal-Bench- und CLI-Workflows spricht die Datenlage am stärksten für GPT-5.5; bei SWE-Bench-nahen Coding-Aufgaben sowie Vision und Computer-Use für Claude Opus 4.7; bei Knowledge- und Math-Benchmarks sowie offener Modellstrategie für DeepSeek V4-Pro; und bei multimodalen agentischen Workflows auf Cloudflare Workers AI für Kimi K2.6.
Eine echte Gesamtrangliste wäre erst dann fair, wenn alle vier Modelle im selben Harness, mit derselben Tool-Konfiguration, derselben Version und vergleichbaren Kostenannahmen vollständig getestet wurden.
Die folgende Tabelle sammelt nur Werte, die in den vorliegenden Quellen konkret genannt werden. Ein Gedankenstrich bedeutet nicht, dass ein Modell schwach ist, sondern nur: Für diese Spalte liegt hier kein belastbar zitierbarer Wert vor. Wichtig ist auch: Die Werte stammen nicht alle aus demselben offiziellen Test-Harness. Sie eignen sich für eine Shortlist, nicht für eine endgültige Weltrangliste.
| Test oder Aufgabe | GPT-5.5 | Claude Opus 4.7 | Kimi K2.6 | DeepSeek V4-Pro | Praktische Einordnung |
|---|---|---|---|---|---|
| Terminal-Bench 2.0 | 82,7 % | 69,4 % | 66,7 | 67,9 | In den zitierbaren Angaben sticht GPT-5.5 bei Command-Line-Workflows am deutlichsten hervor. |
| SWE-Bench Pro | 58,6 % | 64,3 % | 58,6 | 55,4 | |
| SWE-Bench Verified / Resolved | — | 87,6 % | 80,2 | 80,6 | |
| Graphwalks 256k: BFS / parents | 73,7 / 90,1 | 76,9 / 93,6 | — | — | In OpenAIs Long-Context-Tabelle liegt Claude Opus 4.7 bei diesen beiden 256k-Zeilen vor GPT-5.5. |
| Graphwalks 1M: BFS / parents | 45,4 / 58,5 | — | — | — | Die Tabelle belegt GPT-5.5-Werte bei 1M-Kontext; die 1M-Gegenwerte in derselben Tabelle sind als Opus 4.6 markiert und sollten nicht für Opus 4.7 verwendet werden. |
| Wissen und Mathematik | — | — | — | GPQA Diamond 90,1; GSM8K 92,6; MMLU-Pro 87,5; HLE 37,7 | DeepSeek V4-Pro hat hier die vollständigste öffentlich zitierbare Modellkarten-Zahlenbasis. |
| Vision, Screenshots, Computer-Use | — | Performance-Gewinne für vision-heavy Workloads; 1:1-Pixelkoordinaten; XBOW-Visual-Acuity 98,5 % | Cloudflare beschreibt Kimi K2.6 als native multimodal agentic model, nennt aber keinen gemeinsamen Vision-Benchmark-Wert. |
Erstens ist die Quellenlage uneinheitlich. Die Terminal-Bench-2.0- und SWE-Bench-Pro-Werte für GPT-5.5 stammen aus einem Medienbericht, der sich auf von OpenAI bereitgestellte Benchmark-Ergebnisse beruft. Die Claude-Werte für SWE-Bench Pro, SWE-Bench Verified und Terminal-Bench 2.0 stammen aus einer sekundären Zusammenfassung, die AWS zitiert. Kimi K2.6 und DeepSeek V4-Pro wiederum haben Teile ihrer Werte in Hugging-Face-Modellkarten.
Zweitens verändern Tools die Rangfolge. Ein Bericht zu HLE nennt ohne Tools 46,9 % für Claude Opus 4.7 und 42,7 % für GPT-5.4 Pro; mit Tools werden 58,7 % für GPT-5.4 Pro und 54,7 % für Claude Opus 4.7 genannt. Das ist kein GPT-5.5-Wert, zeigt aber klar: with tools und without tools gehören nicht in dieselbe Rangliste.
Drittens zählen Varianten und Kosten. DeepSeek V4 wird als V4-Pro und V4-Flash angeboten; V4-Flash wird in einem Bericht als effizientere und wirtschaftlichere Version beschrieben, während die detaillierten Benchmark-Werte hier vor allem DeepSeek-V4-Pro betreffen. Artificial Analysis unterscheidet bei GPT-5.5 ebenfalls nach Effort-Varianten und schreibt, GPT-5.5 xhigh koste für den eigenen Index rund 20 % mehr als der Vorgänger, aber 30 % weniger als Claude Opus 4.7 max.
Der klarste Wert für GPT-5.5 ist Terminal-Bench 2.0. Laut Yahoo Finance beziehungsweise Investing.com erreichte GPT-5.5 in von OpenAI bereitgestellten Benchmark-Ergebnissen 82,7 % auf Terminal-Bench 2.0, einem Test für Command-Line-Workflows; im selben Bericht wird GPT-5.5 mit 58,6 % auf SWE-Bench Pro genannt, das GitHub-Issue-Resolution bewertet.
Auch bei Langkontext-Aufgaben gibt es konkrete OpenAI-Zahlen. In OpenAIs Tabelle erreicht GPT-5.5 bei Graphwalks BFS 73,7 bei 256k und 45,4 bei 1M; bei Graphwalks parents sind es 90,1 bei 256k und 58,5 bei 1M. Dieselbe Tabelle zeigt GPT-5.4 bei Graphwalks BFS 1M mit 9,4, während GPT-5.5 dort 45,4 erreicht.
Eine zusätzliche Drittbewertung kommt von Artificial Analysis. Dort wird GPT-5.5 als neues führendes KI-Modell beschrieben; OpenAI führe in fünf Headline-Evaluations und liege in drei weiteren hinter Gemini 3.1 Pro Preview. Artificial Analysis schreibt außerdem, GPT-5.5 xhigh nutze für den eigenen Index rund 40 % weniger Output-Tokens als der Vorgänger.
Wann GPT-5.5 zuerst testen? Bei CLI-Automatisierung, Terminal-Agents, Langkontext-Recherche und agentischen Coding-Workflows, bei denen Output-Token-Kosten relevant sind.
Claude Opus 4.7 ist vor allem dort gut belegt, wo Text allein nicht reicht. Die Anthropic-API-Dokumentation schreibt, die Änderung solle Performance-Gewinne bei vision-heavy Workloads ermöglichen und sei besonders wichtig für Computer-Use-, Screenshot-, Artifact- und Document-Understanding-Workflows. Außerdem seien Koordinaten nun 1:1 auf tatsächliche Pixel abbildbar, sodass keine Skalierungsfaktor-Rechnung nötig sei.
Auf der Launch-Seite verweist Anthropic auf einen XBOW-Visual-Acuity-Benchmark, in dem Claude Opus 4.7 mit 98,5 % genannt wird, gegenüber 54,5 % für Opus 4.6. Für Aufgaben wie Screenshot-Verständnis, Dokumentlayout, Desktop-UI-Steuerung und Computer-Use-Agents ist das unter den vier Modellen der direkteste offizielle Hinweis.
Bei Coding-Benchmarks nennt eine Zusammenfassung mit Verweis auf AWS 64,3 % für Claude Opus 4.7 auf SWE-Bench Pro, 87,6 % auf SWE-Bench Verified und 69,4 % auf Terminal-Bench 2.0. Damit liegt Claude in den hier zitierbaren SWE-Bench-Pro- und Verified/Resolved-Vergleichen vorn. Für eine Produktionsentscheidung sollte dieser Vorsprung aber unbedingt mit eigenen Repositories und identischem Harness überprüft werden.
Ein praktischer Kostenhinweis: Anthropic weist darauf hin, dass hochauflösende Bilder mehr Tokens verbrauchen. Wenn die zusätzliche Bildschärfe nicht nötig ist, sollten Bilder vor dem Senden an Claude heruntergerechnet werden, um steigenden Token-Verbrauch zu vermeiden.
Wann Claude Opus 4.7 zuerst testen? Bei GitHub-Issue-Reparaturen, Coding-Agents, Screenshot- und Dokumentverständnis, Computer-Use-Agents sowie UI-Aufgaben, bei denen Pixelkoordinaten präzise stimmen müssen.
Cloudflare meldete, dass Moonshot AI Kimi K2.6 seit dem 20. April 2026 auf Workers AI verfügbar ist. Die Modell-ID lautet @cf/moonshotai/kimi-k2.6, und Cloudflare beschreibt dies als Day-0-Support in Zusammenarbeit mit Moonshot AI.
Im selben Changelog wird Kimi K2.6 als native multimodal agentic model beschrieben. Als Schwerpunkte nennt Cloudflare long-horizon coding, coding-driven design, proactive autonomous execution und swarm-based task orchestration. Laut Cloudflare basiert Kimi K2.6 auf einer Mixture-of-Experts-Architektur mit insgesamt 1T Parametern und 32B aktiven Parametern pro Token.
Die Hugging-Face-Modellkarte nennt für Kimi K2.6 66,7 auf Terminal-Bench 2.0, 58,6 auf SWE-Bench Pro und 76,7 auf SWE-Bench Multilingual. MarkTechPost berichtet außerdem 80,2 auf SWE-Bench Verified.
Wann Kimi K2.6 zuerst testen? Wenn das Team bereits auf Cloudflare Workers AI setzt oder long-horizon coding, coding-driven design, multimodale Agenten-Workflows und Multi-Agent-Orchestrierung evaluieren will.
DeepSeek V4 erscheint in den Quellen als V4-Pro und V4-Flash. Yahoo Finance berichtet, DeepSeek beschreibe V4-Pro als Modell, das in World-Knowledge-Benchmarks andere Open-Source-Modelle deutlich übertreffe und nur leicht hinter dem geschlossenen Topmodell Gemini-Pro-3.1 liege. V4-Flash wird im selben Bericht als effizientere und wirtschaftlichere Wahl dargestellt.
Die Hugging-Face-Modellkarte von DeepSeek-V4-Pro liefert die vollständigste Zahlenreihe in diesem Vergleich: GPQA Diamond 90,1, GSM8K 92,6, HLE 37,7, MMLU-Pro 87,5, SWE-Bench Pro 55,4, SWE-Bench Verified/Resolved 80,6 und TerminalBench 2.0 67,9.
CNBC berichtet zudem, DeepSeek habe V4 für Agent-Tools wie Claude Code und OpenClaw optimiert. Wei Sun, Principal AI Analyst bei Counterpoint, wird dort mit der Einschätzung wiedergegeben, das Benchmark-Profil von V4 deute auf ausgezeichnete Agent-Fähigkeiten zu deutlich niedrigeren Kosten hin.
Wann DeepSeek V4-Pro zuerst testen? Wenn offene Modelle, Knowledge- und Math-Benchmarks, agentisches Tooling mit Kostendruck oder selbstverwaltete beziehungsweise lokale Evaluierungen im Vordergrund stehen.
Wer eine intern belastbare Entscheidung braucht, sollte alle Kandidaten mit derselben Modellversion oder API-Modell-ID, derselben Kontextlänge, denselben Tool-Rechten, demselben Reasoning-Effort, derselben Temperatur, demselben Token-Budget und demselben Scoring-Harness testen. Tool-Zugriff darf nicht vermischt werden, weil HLE-Werte zeigen, dass with tools und without tools die relative Rangfolge verändern können.
Kosten gehören in dieselbe Auswertung wie Qualität. Artificial Analysis schreibt, GPT-5.5 xhigh koste für den eigenen Index rund 20 % mehr als der Vorgänger, aber 30 % weniger als Claude Opus 4.7 max, und nutze rund 40 % weniger Output-Tokens als der Vorgänger. Anthropic weist zugleich darauf hin, dass hochauflösende Bilder mehr Tokens verbrauchen. Für produktive Agenten zählen deshalb nicht nur Benchmark-Punkte, sondern auch Latenz, Tool-Call-Erfolgsrate, Token-Verbrauch, Fehlerkorrektur und Wiederholbarkeit.
Der derzeit seriöseste Vergleich ist kein absoluter Gesamtsieg, sondern eine Aufgabenkarte. Für Terminal-Bench- und CLI-Workflows spricht die Datenlage am stärksten für GPT-5.5; bei SWE-Bench-nahen Coding-Aufgaben sowie Vision und Computer-Use für Claude Opus 4.7; bei Knowledge- und Math-Benchmarks sowie offener Modellstrategie für DeepSeek V4-Pro; und bei multimodalen agentischen Workflows auf Cloudflare Workers AI für Kimi K2.6.
Eine echte Gesamtrangliste wäre erst dann fair, wenn alle vier Modelle im selben Harness, mit derselben Tool-Konfiguration, derselben Version und vergleichbaren Kostenannahmen vollständig getestet wurden.
| Claude liegt in den genannten Werten vorn, der Claude-Wert stammt aber aus einer sekundären Zusammenfassung mit Verweis auf AWS. |
| Claude hat den höchsten genannten Wert; für GPT-5.5 fehlt hier ein gleichartiger Vergleichswert. |
| — |
| Bei UI-, Screenshot- und Computer-Use-Aufgaben ist die Beleglage für Claude am stärksten. |
| Claude liegt in den genannten Werten vorn, der Claude-Wert stammt aber aus einer sekundären Zusammenfassung mit Verweis auf AWS. |
| Claude hat den höchsten genannten Wert; für GPT-5.5 fehlt hier ein gleichartiger Vergleichswert. |
| — |
| Bei UI-, Screenshot- und Computer-Use-Aufgaben ist die Beleglage für Claude am stärksten. |