Die kurze Antwort lautet: Nein, bewiesen ist ein Verkauf nicht. Große Transfers zu Coinbase werden am Kryptomarkt zwar schnell als mögliches Verkaufssignal gelesen. In diesem Fall zeigen die verfügbaren Berichte aber vor allem eine Einzahlung einer mutmaßlich BlackRock-nahen Wallet – nicht, dass BlackRock und Fidelity nachweislich Bitcoin oder Ether am Markt verkauft haben.
Was tatsächlich gemeldet wurde
CryptoRank und BitcoinWorld berichten, dass eine Wallet, die von Blockchain-Analyse-Diensten als BlackRock-nah eingestuft oder einem entsprechenden Cluster zugerechnet wird, Kryptowerte im Gesamtwert von 124,43 Mio. US-Dollar zu Coinbase bewegt habe. Konkret geht es um 1.224 BTC im Wert von etwa 98,16 Mio. US-Dollar und 11.475 ETH im Wert von etwa 26,27 Mio. US-Dollar [2][
7].
Der entscheidende Zusatz: Die Adresse ist nicht offiziell von BlackRock bestätigt. BitcoinWorld schreibt, BlackRock habe die Adresse nicht bestätigt; CryptoRank weist ebenfalls darauf hin, dass die Eigentümerschaft unbestätigt sei [2][
7]. Für Krypto-Trader mag eine solche Cluster-Zuordnung interessant sein, rechtlich und faktisch ist sie aber nicht dasselbe wie eine Bestätigung des Vermögensverwalters.






