| Zweite Lücke: elasticity of demand for Northwest timber | Wie stark reagiert die Nachfrage nach Northwest timber, wenn sich der Preis von Northwest timber selbst ändert? | Die Preiselastizität der Nachfrage hängt unter anderem von Anzahl und Qualität verfügbarer Substitute ab . Wenn Southeast timber eine bessere Alternative ist, reagieren Käufer sensibler auf Preisänderungen bei Northwest timber. |
Kurz gesagt: Das erste larger betrifft die Reaktion zwischen den beiden Holzarten. Das zweite larger betrifft die Reaktion auf den eigenen Preis von Northwest timber.
Die Kreuzpreiselastizität der Nachfrage beschreibt, wie sich die nachgefragte Menge eines Guts verändert, wenn sich der Preis eines anderen Guts verändert . In dieser Aufgabe kann man sie vereinfacht so lesen:
prozentuale Änderung der Nachfrage nach Northwest timber
÷ prozentuale Änderung des Preises von Southeast timber
Sind Northwest timber und Southeast timber Substitute, können Käufer zwischen beiden ausweichen. OpenStax erklärt den Grundgedanken so: Bei Substituten führt ein relativ günstigeres Gut dazu, dass Konsumenten zu diesem Gut wechseln und weniger vom anderen Gut nachfragen .
Je ähnlicher also das Holz aus den beiden Regionen ist, desto stärker wirkt sich ein Preisunterschied auf die Kaufentscheidung aus. Genau deshalb wird die Kreuzpreiselastizität größer.
Die zweite Lücke fragt nicht noch einmal nach dem Preis von Southeast timber. Sie fragt: Was passiert mit der Nachfrage nach Northwest timber, wenn Northwest timber selbst teurer wird?
Auch hier ist der Schlüssel das Vorhandensein von Ersatzmöglichkeiten. Eine Quelle zur Nachfrage nach Weichholz weist darauf hin, dass Preiselastizitäten der Nachfrage von der Anzahl und Qualität verfügbarer Substitute abhängen . Wenn Southeast timber für Käufer eine immer bessere Alternative zu Northwest timber wird, können sie bei einer Preiserhöhung leichter ausweichen.
Die Logik lautet:
Southeast timber ist ein besseres Substitut für Northwest timber
→ Northwest timber wird teurer
→ Käufer wechseln leichter zu Southeast timber
→ die Nachfrage nach Northwest timber sinkt stärker
→ die eigene Nachfrageelastizität von Northwest timber wird größer
Deshalb ist auch die zweite Lücke larger.
Die Antwort larger; smaller klingt auf den ersten Blick verführerisch, ist aber beim zweiten Teil falsch. Bessere Substitute machen die Nachfrage nach Northwest timber nicht weniger empfindlich, sondern empfindlicher.
Wenn Käufer kaum Alternativen haben, müssen sie eine Preiserhöhung eher hinnehmen. Wenn sie dagegen leicht auf Southeast timber ausweichen können, reagieren sie stärker. Genau dieser Zusammenhang zwischen verfügbaren Substituten und Preiselastizität der Nachfrage wird in der Literatur beschrieben .
Wichtig: larger ist hier relativ gemeint. Es bedeutet: größer als bei geringerer Substituierbarkeit. Die Aufgabe liefert keine konkreten Preis- oder Mengenänderungen, daher lässt sich kein exakter Elastizitätswert berechnen .
Außerdem bedeutet „größer“ nicht automatisch, dass die Nachfrage elastisch im Sinne von größer als 1 sein muss. Die Weichholz-Literatur nennt für viele Studien nach dem Zweiten Weltkrieg eine unelastische Nachfrage, also eine Preiselastizität unter 1 . Das widerspricht der Antwort nicht: Eine Elastizität kann größer werden und trotzdem unter 1 bleiben.
Höhere Substituierbarkeit → größere Kreuzpreiselastizität
Bessere Substitute → größere eigene Nachfrageelastizität
Auf Northwest timber und Southeast timber angewendet: Je leichter Käufer zwischen beiden Holzarten wechseln können, desto größer ist die Kreuzpreiselastizität zwischen ihnen. Und je besser Southeast timber als Alternative funktioniert, desto stärker reagiert die Nachfrage nach Northwest timber auf dessen eigenen Preis. Daher ist die richtige Antwort D: larger; larger , , .