JWST Daten aus COSMOS Web zeigen das kosmische Netz anhand von mehr als 164.000 Galaxien – zurück bis zu einem etwa eine Milliarde Jahre alten Universum. Die Karte verknüpft Galaxienentstehung mit Umgebung: dichte Knoten, Filamente, Leerräume sowie das Gerüst aus dunkler Materie und Gas.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did NASA’s James Webb Space Telescope use the COSMOS-Web survey to create the most detailed map yet of the cosmic web across 13.7 billio. Article summary: NASA’s JWST used the COSMOS-Web survey’s very wide, deep near-infrared imaging to map where galaxies sit in the universe’s large-scale “cosmic web,” tracing structure back to about one billion years after the Big Bang. T. Topic tags: general, education, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "## JWST just unveiled the sharpest-ever map of the universe’s hidden cosmic web — and it reaches back nearly to the beginning of time. : Astronomers using NASA’s James Webb Space" source context "James Webb telescope reveals the clearest map ever of the Universe’s cosmic web | ScienceDaily" Reference i
Die große Nachricht ist nicht, dass das James-Webb-Weltraumteleskop den Urknall fotografiert hätte. Entscheidend ist etwas Nüchterneres – und wissenschaftlich vielleicht Wertvolleres: Aus Daten der COSMOS-Web-Durchmusterung haben Astronominnen und Astronomen die bislang detailreichste Karte des kosmischen Netzes erstellt, also der großräumigen Struktur, in der Galaxien im Universum angeordnet sind [1]. Die University of California, Riverside berichtet, dass diese Karte das Galaxiennetz bis in eine Epoche zurückverfolgt, in der das Universum etwa eine Milliarde Jahre alt war [
1].
Das kosmische Netz ist gewissermaßen das tragende Gerüst des Universums: ineinander verschlungene Filamente und Schichten aus dunkler Materie und Gas, dazwischen riesige, vergleichsweise leere Voids; Galaxien und Galaxienhaufen sitzen bevorzugt dort, wo Materie besonders dicht ist [1].
Wichtig ist dabei: JWST sieht kein leuchtendes Spinnennetz im All. Das Teleskop misst viele einzelne Galaxien in einem tiefen Himmelsfeld. Aus ihrer räumlichen Verteilung lässt sich ableiten, wo die unsichtbare Materiestruktur verläuft – ähnlich wie Straßenlaternen den Verlauf einer Straße markieren, auch wenn man die Straße selbst im Dunkeln kaum sieht [1].
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JWST Daten aus COSMOS Web zeigen das kosmische Netz anhand von mehr als 164.000 Galaxien – zurück bis zu einem etwa eine Milliarde Jahre alten Universum.
JWST Daten aus COSMOS Web zeigen das kosmische Netz anhand von mehr als 164.000 Galaxien – zurück bis zu einem etwa eine Milliarde Jahre alten Universum. Die Karte verknüpft Galaxienentstehung mit Umgebung: dichte Knoten, Filamente, Leerräume sowie das Gerüst aus dunkler Materie und Gas.
COSMOS Web baut auf einer öffentlichen Freigabe von fast 800.000 Galaxien auf; Webbs Infrarotblick ist für ferne, rötlich verschobene Galaxien entscheidend.
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Astronomers utilizing NASA's James Webb Space Telescope have produced the most comprehensive map to date of the universe's extensive cosmic web, illustrating how galaxies have interconnected and developed over 13.7 billion years of history. This newly creat...
COSMOS-Web provides the most expansive and deepest observations of the universe to date. Now, the team behind this work - which includes several members from The University of Texas at Austin - has released the data and images associated with its full surve...
COSMOS-Web kombiniert zwei Dinge, die für eine solche Kartierung selten zusammenkommen: ein großes Himmelsfeld und tiefe Infrarotdaten. Die Durchmusterung wurde als eines der größten frühen JWST-Programme beschrieben; sie setzte mehr als 10.000 Einzelbelichtungen zu einem Feld zusammen, das ungefähr der Breite von drei Vollmonden am Himmel entspricht, und machte in der breiteren Veröffentlichung fast 800.000 Galaxien sichtbar [7].
Die öffentliche COSMOS-Web-Freigabe umfasst Bilddaten und einen Katalog von nahezu 800.000 Galaxien über fast die gesamte kosmische Geschichte hinweg [9]. Mehr als 250 Stunden Webb-Beobachtungen wurden dafür verarbeitet und für Analysen bereitgestellt [
4].
Für die neue Karte des kosmischen Netzes nutzte das Forschungsteam eine ausgewählte Teilmenge dieser Daten. Laut ScienceDaily wurden mehr als 164.000 Galaxien aus COSMOS-Web analysiert, um das Netz bis in eine Zeit zurückzuverfolgen, in der das Universum erst rund eine Milliarde Jahre alt war [2]. Indem Forschende die Positionen dieser Galaxien in verschiedenen kosmischen Epochen vergleichen, können sie rekonstruieren, wo sich Materie zu Filamenten, Schichten, Knoten und unterdichten Regionen gesammelt hat [
1].
Galaxien entstehen nicht im luftleeren Raum – kosmologisch gesprochen. Ihre Umgebung zählt. In dichten Knoten und entlang von Filamenten sammeln sich dunkle Materie und Gas; Leerräume sind deutlich weniger bevölkert [1]. Eine feinere Karte des Netzes erlaubt deshalb nicht nur die Frage, welche Galaxien es gab, sondern auch: In welchem Viertel des Universums lebten sie?
Genau dieser Kontext ist für Modelle der Galaxienentwicklung zentral. Forschende können nun besser prüfen, ob frühe Galaxien in dichten Regionen anders gewachsen sind als Galaxien in isolierteren Bereichen, und ob Computersimulationen dieselbe großräumige Struktur hervorbringen [1].
Das ist auch deshalb spannend, weil frühere COSMOS-Web-Ergebnisse bereits für Stirnrunzeln sorgten. Die öffentliche Veröffentlichung von 2025 wurde mit etwa zehnmal mehr frühen Galaxien als erwartet in Verbindung gebracht [10]. Der Katalog mit fast 800.000 Galaxien wurde zudem als Herausforderung für bestehende Vorstellungen über das junge Universum beschrieben [
9]. Die neue Netzkarte hilft, solche frühen Galaxien nicht nur als einzelne Überraschungen zu betrachten, sondern in ihre großräumige Umgebung einzuordnen.
Die Karte verrät nicht, woraus dunkle Materie besteht. Sie zeigt auch keine direkte Aufnahme dunkler Materie. Sie macht aber deren Gravitationsarchitektur indirekt sichtbar: Das kosmische Netz wird als Struktur aus dunkler Materie und Gas beschrieben, in der Galaxien und Galaxienhaufen die dichtesten Bereiche markieren [1].
Dazu passt eine verwandte COSMOS-Web-Arbeit: Mithilfe hochaufgelöster JWST-Bilder und schwacher Gravitationslinseneffekte wurde eine Massenkarte erstellt, die dunkle Materie in Galaxienhaufen, Filamenten und unterdichten Regionen nachzeichnet – mit mehr als doppelt so hoher Auflösung wie frühere weltraumgestützte Durchmusterungen und bis zu einer Rotverschiebung von z ≈ 2 [12]. Zusammen zeigen die Galaxienkarte und die Massenkarte, wie sichtbare Galaxien und unsichtbare Materie über kosmische Zeiträume miteinander verflochten sind [
1][
12].
Hubble bleibt ein Schlüsselobservatorium der Astronomie. Für die frühesten und rötesten Galaxien ist Webb jedoch besonders gut geeignet. Der Grund liegt in der Ausdehnung des Universums: Licht sehr ferner Galaxien wird auf seiner langen Reise zu uns in den Infrarotbereich verschoben; NASA-Materialien zu Webb betonen, dass solche Ziele effektiv mit Infrarotinstrumenten beobachtet werden müssen [18].
Webbs Infrarotblick ergänzt damit Hubble-Daten und kann tiefer in die kosmische Vergangenheit reichen [21]. Für COSMOS-Web kam zur Infrarotempfindlichkeit noch die Fläche hinzu: Das Programm war darauf ausgelegt, etwa 0,6 Quadratgrad des Himmels mit der Nahinfrarotkamera NIRCam zu kartieren und zugleich ein kleineres Feld von 0,2 Quadratgrad mit dem Mittelinfrarotinstrument MIRI zu erfassen [
25]. Die veröffentlichte COSMOS-Web-Karte deckt 0,54 Quadratgrad ab – ungefähr das Dreifache der scheinbaren Fläche des Mondes am Himmel [
8].
Diese Mischung aus Breite, Tiefe und Auflösung ist der eigentliche Fortschritt. Nicht ein einzelnes spektakuläres Bild macht die Netzkarte möglich, sondern die Statistik vieler Galaxien über ein großes, tief beobachtetes Feld [1][
8].
Schon vor der neuen Karte des kosmischen Netzes hatte COSMOS-Web einen großen Atlas des fernen Universums geliefert. Die internationale COSMOS-Kollaboration veröffentlichte 2025 Bilddaten und einen Katalog von fast 800.000 Galaxien als Open-Science-Ressource [9]. Einige Galaxien in dieser Karte erscheinen so, wie sie vor etwa 13 Milliarden Jahren existierten [
8]. Das COSMOS-Web-Kompositbild reicht laut Berichten etwa 13,5 Milliarden Jahre in die Vergangenheit, während die NASA das Alter des Universums mit ungefähr 13,8 Milliarden Jahren angibt [
9].
Der öffentliche Charakter der Daten ist mehr als eine Fußnote. Die Produkte wurden verarbeitet und für Analysen bereitgestellt, sodass Forschende – und grundsätzlich auch interessierte Öffentlichkeit – nicht bei rohen Teleskopdateien anfangen müssen [4][
9]. Gerade bei seltenen frühen Galaxien und sehr großen Strukturen ist diese Kombination aus Umfang und Nachvollziehbarkeit entscheidend.
Einige Berichte formulieren, Webb habe das kosmische Netz über 13,7 Milliarden Jahre hinweg kartiert [3]. Das ist als Kurzform verständlich, aber missverständlich. Präziser ist: Die neue Karte verfolgt das Galaxiennetz zurück bis zu einer Zeit, in der das Universum etwa eine Milliarde Jahre alt war [
1]. Sie ist also keine lückenlose Karte ab dem ersten Moment nach dem Urknall.
Das schmälert das Ergebnis nicht. Im Gegenteil: JWST hat eine großräumige Karte kosmischer Struktur bis in das erste Milliardenjahr des Universums geschoben – gestützt auf einen öffentlichen Galaxienatlas, der groß genug ist, um viele weitere Studien zu ermöglichen [1][
4][
9]. Die Pointe lautet daher: COSMOS-Web macht aus unzähligen einzelnen Galaxien eine Karte des verborgenen kosmischen Gerüsts.
Astronomers using the James Webb Space Telescope (JWST) have unveiled the largest map of the early universe to date, a sweeping cosmic panorama that offers seasoned scientists and curious stargazers alike a front-row seat to the ancient cosmos. The images c...
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In the name of open science, the multinational scientific collaboration COSMOS on Thursday released the data behind the largest map of the universe. Called the COSMOS-Web field, the project, built with data collected by the James Webb Space Telescope (JWST)...
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Release DateAugust 18, 2021 10:00AM (EDT) ... The COSMOS-Webb survey will map 0.6 square degrees of the sky—about the area of three full Moons—using the James Webb Space Telescope’s Near Infrared Camera (NIRCam) instrument, while simultaneously mapping a sm...