3. Die Magie der Fototerminologie nutzen
Das ist der entscheidende Trick, um den typischen „KI-Look“ zu vermeiden. Indem Sie Parameter aus der analogen und digitalen Fotografie in den Prompt einbauen, zwingen Sie das Modell zu einer realistischeren Interpretation:
Sie haben auf einer Plattform ein brauchbares Bild erstellt, aber das Gesicht wirkt noch etwas künstlich oder die Details passen nicht ganz? Nutzen Sie die „Image-to-Image“-Funktion für einen zweiten Durchlauf.
Bei Leonardo.ai oder Stable Diffusion laden Sie das Basisbild hoch und wählen den „Img2img“-Modus. Reduzieren Sie den „Denoising Strength“-Wert auf etwa 0,3 bis 0,5. So bleibt die Bildkomposition erhalten, während die KI die Lichtstimmung und vor allem die Hauttextur neu berechnet und verfeinert. Das ist der schnellste Weg, das leidige „KI-Plastikgesicht“ zu beheben.
Viele Online-Tools verfügen zudem über einen „Upscaler“. Dieser ergänzt per Algorithmus Pixel und schärft so die Reflexionen in den Augen und jede einzelne Haarsträhne nach.
Das Geheimnis liegt in den Trainingsdaten und der Decoder-Architektur der Modelle.
Wenn Ihr Ziel also der „ultimative Realismus“ ist, sind die fotorealistischen SDXL-Derivate meist die erste Wahl. Wenn Sie jedoch „komplexe Szenen treffsicher verstehen und keine Software installieren wollen“, dann ist der Bing Image Creator der unkomplizierteste Ersatz.