Google gibt Entwarnung für die meisten Android-Apps auf den neuen Googlebooks: Sie liefen sowohl auf Modellen mit Intel- als auch mit Qualcomm-Prozessoren direkt nach dem Auspacken reibungslos. Bei einer kleinen Zahl komplexer Apps und Spiele könne auf Intel-Geräten allerdings noch Feinschliff durch die Entwickler nötig sein.
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Das ist eine wichtige Unterscheidung zu Googles früherem Versprechen, Nutzerinnen und Nutzern Zugriff auf die „gesamte Play-Store-Bibliothek“ zu geben: Verfügbarkeit bedeutet nicht automatisch, dass jede App auf jedem Gerät gleich gut läuft.
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Warum die Prozessorarchitektur eine Rolle spielt
Viele Android-Apps wurden ursprünglich für die Arm-Architektur entwickelt, wie sie auch in den Snapdragon-Prozessoren von Qualcomm zum Einsatz kommt. Die Intel-Chips in drei der neuen Googlebooks basieren dagegen auf x86. Für Apps, die für Arm ausgelegt sind, kann deshalb auf Intel-Geräten eine Übersetzungsschicht nötig sein.
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Diese zusätzliche Übersetzung kann in manchen Fällen Leistung kosten oder den Energiebedarf erhöhen – und damit möglicherweise auch die Akkulaufzeit beeinträchtigen.
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13 Das ist jedoch eine mögliche Folge des Architekturunterschieds, keine veröffentlichte Messung für die konkreten Apps, die Google meint.
Google spricht lediglich von einer „kleinen Handvoll“ komplexer Apps und Spiele, die angepasst werden müssten. Welche Anwendungen das sind, hat das Unternehmen bislang nicht genannt. Zugleich betont Google, dass die große Mehrheit ohne zusätzliche Änderungen auf beiden Chipplattformen reibungslos läuft.
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Welche Googlebooks haben Intel- oder Qualcomm-Chips?
Drei der fünf Startmodelle sind mit Intel Core Ultra Series 3 ausgestattet, zwei nutzen Qualcomms Snapdragon X Elite:
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- Intel: Acer Googlebook 14, ASUS Googlebook 14 und Lenovo Googlebook 15
- Qualcomm: Dell XPS Googlebook und HP Googlebook 14
Googlebook ist eine neue Laptop-Plattform, die auf Android-Technologie aufbaut und Desktop-Grundlagen von ChromeOS einbindet. Die fünf Startmodelle kosten in den USA ab 899 US-Dollar. Im Handel starteten sie dort am 4. Oktober, in Kanada, Großbritannien, Irland, Frankreich, Deutschland und Australien am 5. Oktober.
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Play Store: Zugriff ist nicht dasselbe wie optimale Leistung
Googles frühere Aussage zum Zugriff auf den gesamten Play Store steht nicht im Widerspruch zur späteren Einschränkung: Das Unternehmen sagt nicht, dass Intel-Nutzer bestimmte Apps grundsätzlich nicht installieren können. Vielmehr könnten einzelne Apps zusätzliche Anpassungen benötigen, um auf Intel-Hardware bestmöglich zu laufen.
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Google erklärt, gemeinsam mit App-Entwicklern, Intel und Qualcomm an besserer Leistung und breiterer Kompatibilität zu arbeiten. Einen Zeitplan für diese Optimierungen hat das Unternehmen nicht genannt.
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Was noch offen ist
Bislang ist weder bekannt, welche Apps betroffen sind, noch welche Probleme Nutzer konkret bemerken könnten. Googles Aussagen belegen nicht, dass eine bestimmte Anwendung langsamer läuft, mehr Akku verbraucht, nicht startet oder einen anderen Fehler zeigt. Auch die Zahl der betroffenen Apps ist nicht beziffert.
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Derzeit lässt sich daher nur festhalten: Laut Google funktionieren die meisten Android-Apps auf Googlebooks mit Intel- und Qualcomm-Prozessoren reibungslos. Bei wenigen komplexen Apps oder Spielen könnten auf Intel-Modellen Entwickleranpassungen nötig sein. Welche Apps das betrifft, wie sich das im Alltag auswirkt und wann Verbesserungen kommen, ist noch unklar.