Das iPhone Duo lässt sich zu einem Bildschirm mit 7,6 Zoll Diagonale aufklappen. In den USA beginnt der Preis bei 1.999 Dollar.
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3 Für Apples Lieferkette ist dabei nicht entscheidend, ob besonders viele Bauteile aus Südkorea stammen. Entscheidend ist, dass das Bauteil für die neue Geräteform – das faltbare Display – Berichten zufolge praktisch nur von Samsung Display geliefert wird.
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Ein Display, das sich nicht einfach austauschen lässt
Geschlossen nutzt das Duo einen 5,4-Zoll-Außenbildschirm, aufgeklappt ein 7,6-Zoll-Innendisplay.
12 Samsung Display war laut Berichten bereits 2017 exklusiver OLED-Lieferant für das iPhone X. Beim Duo wiegt diese Abhängigkeit schwerer: Ohne geeignetes Faltpanel könnte Apple die zentrale Eigenschaft des Geräts nicht anbieten.
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Das Panel wird nach Apples Vorgaben gefertigt. Auch Scharnier, Gehäusestruktur und Software sind wichtige Teile von Apples eigener Entwicklungsarbeit.
22 Das macht die Produktion des Displays aber nicht beliebig austauschbar. Ein anderer Hersteller müsste sowohl die Anforderungen an die Bildqualität als auch an wiederholtes Falten erfüllen – und anschließend genügend qualifizierte Panels liefern. Samsung Display gilt Berichten zufolge faktisch als alleiniger Lieferant. Eine weitere Behauptung aus der Lieferkette spricht von einem exklusiven Vertrag über drei Jahre; Apple hat diese Vertragsbedingungen in den hier vorliegenden Informationen nicht öffentlich bestätigt.
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Was das für Preise und Verhandlungen bedeutet
Kann Apple Displaybestellungen nicht kurzfristig auf mehrere Anbieter verteilen, sinkt sein Spielraum bei Preisverhandlungen und bei Produktionsproblemen. Für das faltbare Innenpanel kursiert ein Preis von rund 250 US-Dollar pro Stück. Diese Zahl geht jedoch auf eine Behauptung aus der Lieferkette zurück, nicht auf einen offengelegten Apple-Vertrag.
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9 Sie ist weder ein gesicherter Herstellungspreis noch ein Beleg dafür, welchen Anteil Samsung an den gesamten Bauteilkosten des Duo hat.
Dabei sind zwei Samsung-Unternehmen zu unterscheiden: Samsung Display ist der berichtete Panel-Lieferant; Samsung Electronics konkurriert mit Apple bei faltbaren Smartphones.
27 Die Konstellation ist bemerkenswert, bedeutet aber nicht, dass Apple die Kontrolle über die Entwicklung seines Produkts abgegeben hätte.
Speicher: weitere mögliche Belastung, offene Lieferantenfrage
Auch beim Speicher könnte Südkorea für Apple wichtig sein. Samsung Electronics und SK hynix zählen neben dem US-Unternehmen Micron zu den großen Herstellern von DRAM-Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher. Berichte bringen steigende Speicherpreise mit Kostendruck beim Duo in Verbindung.
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26 Daraus lässt sich nicht ableiten, welches Unternehmen die einzelnen Duo-Varianten beliefert oder wie viel Apple insgesamt an südkoreanische Zulieferer zahlt. Kostenschätzungen für ein anderes iPhone-Modell schließen diese Lücke nicht.
Für Käuferinnen und Käufer stellt sich eine andere Frage: Rechtfertigt ein kompaktes Gerät, das sich zu einem größeren Bildschirm öffnet, den Aufpreis? Berichte nennen zwei rückwärtige Kameras; Apple hebt das dünne Design hervor.
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5 Die belastbare Schlussfolgerung zur Lieferkette bleibt enger als die Behauptung, das Duo sei nachweislich das „südkoreanischste“ iPhone: Bei einer schwer ersetzbaren Schlüsseltechnologie scheint Apple besonders stark von Südkorea abhängig zu sein. Eine vollständige Aufschlüsselung der Bauteilkosten liegt hier nicht vor.
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