Ein weiterer Bericht fasste Bessents Sicht auf den Peking-Gipfel als Gelegenheit zusammen, bei der Trump und Xi Positionen austauschen und früher erzielten Konsens voranbringen könnten . Zusammengenommen stützt das eine vorsichtige Schlussfolgerung: Seoul ist offenbar Teil der wirtschafts- und finanzpolitischen Vorbereitung rund um den Gipfel. Es belegt nach derzeitiger Faktenlage aber nicht, dass Südkorea Botschaften überbringt, Gespräche vermittelt oder selbst in US-chinesische Verhandlungen eintritt
.
Der Seoul-Termin ist zudem nur ein Teil einer größeren Asienreise. Vor dem eintägigen Südkorea-Stopp soll Bessent zunächst drei Tage Japan besuchen; dort werden Treffen mit Japans Premierminister Shigeru Ishiba und dem Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, erwartet . Danach soll es weiter nach China gehen
.
Entscheidend wird, ob das US-Finanzministerium oder südkoreanische Stellen nach dem Treffen eine Zusammenfassung veröffentlichen. Interessant wäre auch, ob das Thema Devisenmarkt mit einer konkreten Marktsorge verbunden wird — oder ob Japan- und Südkorea-Konsultationen später in den China-Gesprächen ausdrücklich erwähnt werden.
Bis dahin bleibt die nüchterne Lesart: Bessent wird in Seoul zu wirtschafts- und finanzpolitischen Konsultationen erwartet, bevor er zum Trump-Xi-Gipfel nach China weiterreist. Ein konkretes Ergebnis ist bislang nicht berichtet .
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