Microsoft beendet die experimentelle Excel Funktion =COPILOT() am 14. September 2026 – noch vor dem geplanten Start für alle Nutzer im Januar 2027.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why is Microsoft retiring Excel’s experimental COPILOT() function on September 14, 2026, before its planned January 2027 general release, an. Article summary: Microsoft has cancelled—not merely delayed—Excel’s experimental `=COPILOT()` worksheet function. It will stop working on September 14, 2026, before its previously planned January 2027 general release; Microsoft’s stated . Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Microsoft zieht die Reißleine bei einer Excel-Funktion, die künstliche Intelligenz direkt in Tabellenzellen bringen sollte: Die experimentelle Formel =COPILOT() wird am 14. September 2026 eingestellt. Damit verschwindet sie Monate vor der ursprünglich geplanten allgemeinen Veröffentlichung im Januar 2027. Microsoft erklärt lediglich, man habe „entschieden, diese Funktion nicht weiterzuverfolgen“.
Wichtig ist die Abgrenzung: Nicht Copilot in Excel als Ganzes wird eingestellt, sondern nur die spezielle Arbeitsblattformel. Microsoft verweist Nutzer auf die allgemein verfügbare Copilot-Erfahrung in Excel, die über einen interaktiven Seitenbereich und weitere integrierte Zugriffspunkte geöffnet wird.
=COPILOT() beendetEine konkrete technische oder wirtschaftliche Begründung liefert Microsoft bislang nicht. In der Roadmap werden weder Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Lizenzierung, Kosten noch Nutzungszahlen als Ursache genannt. Behauptungen, ein bestimmtes Problem habe die Einstellung ausgelöst, wären deshalb nicht durch die verfügbaren Belege gedeckt.
Die naheliegendste, durch die Produktentwicklung gestützte Lesart lautet: Microsoft bündelt seine KI-Funktionen. Statt ein generatives Modell als eigene Formel in einzelnen Zellen anzubieten, setzt das Unternehmen stärker auf Copilot als integrierten Assistenten innerhalb von Excel. Microsoft zufolge lassen sich dort viele der gleichen KI-gestützten Aufgaben erledigen.
Der Unterschied ist nicht nur kosmetischer Natur. Eine Formel wirkt wie ein Bestandteil der Tabellenlogik und kann über viele Zeilen kopiert oder in weitere Berechnungen eingebaut werden. Der Copilot-Seitenbereich funktioniert dagegen eher wie ein Dialog: Nutzer stellen eine Anfrage, prüfen das Ergebnis und übernehmen anschließend Änderungen in die Arbeitsmappe.
=COPILOT() sollte Anweisungen in natürlicher Sprache direkt über die Excel-Formelleiste ermöglichen. Die dokumentierte Grundstruktur lautete:
=COPILOT(prompt_part, [context])Der erste Parameter enthielt die eigentliche Aufgabe oder Frage. Als optionaler Kontext konnte eine einzelne Zelle oder ein Zellbereich angegeben werden. Gedacht war die Funktion vor allem für generative Aufgaben wie das Erstellen von Text, das Klassifizieren von Inhalten sowie das Zusammenfassen von Texten oder Daten – nicht als Ersatz für klassische numerische Excel-Formeln.
Die Funktion blieb eine Vorschau und wurde über Microsofts Frontier- und Insider-Programme getestet. Sie wurde nie zu einer regulär verfügbaren Excel-Funktion. Für die Nutzung war zudem eine passende Lizenz erforderlich: Bei Arbeits- und Schulkonten nannte Microsoft ein Microsoft-365-Copilot-Add-on, für Einzelpersonen ein Microsoft-365-Premium-Abonnement.
Erste Nutzer konnten die Vorschau nach Berichten und Microsoft-bezogenen Dokumentationen ungefähr ab August 2025 testen. Damit endet das Experiment nach rund einem Jahr.
Microsoft warnte ausdrücklich davor, dass =COPILOT() falsche Antworten liefern kann. Für Aufgaben, bei denen Genauigkeit oder reproduzierbare Ergebnisse entscheidend sind, empfahl das Unternehmen die nativen Excel-Funktionen – etwa SUMME, MITTELWERT oder WENN.
Auch die allgemeine Copilot-Dokumentation für Excel weist darauf hin, dass KI Ergebnisse fehlerhaft erzeugen, Informationen falsch interpretieren oder ungenau sein kann. Bei sensiblen Themen wie Finanzen, Rechtsfragen oder medizinischen Entscheidungen ist besondere Vorsicht geboten.
Das beweist nicht, dass Genauigkeitsprobleme der Grund für die Einstellung waren. Es zeigt aber den grundlegenden Zielkonflikt: Funktionen wie SUMME, MITTELWERT und WENN liefern bei gleichen Eingaben nachvollziehbare Ergebnisse. Eine generative KI kann dagegen unterschiedliche Texte erzeugen. Wird eine solche Formel über viele Zeilen kopiert, entsteht schnell eine große Zahl von Ausgaben, die einzeln geprüft werden müssen.
=COPILOT() in Excel?Microsofts wichtigste Alternative ist Copilot im Excel-Seitenbereich. Er kann beim Erstellen und Bearbeiten von Arbeitsmappen helfen, Daten analysieren und mit Tabellen, Diagrammen, PivotTables und Formeln arbeiten. Die vorgenommenen Änderungen bleiben in der Arbeitsmappe bearbeitbar.
Zusätzlich bündelt Microsoft die Zugänge über den Copilot Dynamic Action Button. Dieser einheitliche Zugriffspunkt ist in Word, Excel und PowerPoint vorgesehen und öffnet die jeweils passende Copilot-Erfahrung im Chatbereich. Microsoft beschreibt ihn als Teil einer stärker vernetzten Copilot-Oberfläche für Microsoft 365.
Beide Optionen sind jedoch kein direkter Ersatz für die Tabellenformel:
Für zuverlässige, wiederholbare Datenverarbeitung sind klassische Excel-Formeln, Power Query oder Office Scripts oft die passendere Wahl. Für offene Aufgaben wie das Formulieren, Kategorisieren oder Zusammenfassen kann der interaktive Copilot sinnvoll sein – die Ergebnisse sollten aber weiterhin kontrolliert werden.
Laut Microsofts Message-Center-Hinweis ist keine Bereitstellung durch Administratoren erforderlich. Nutzer sollten jedoch informiert und betroffene Arbeitsabläufe angepasst werden.
Für Verantwortliche von Arbeitsmappen empfiehlt sich folgende Checkliste:
=COPILOT() suchen: Prüfen Sie persönliche, gemeinsam genutzte und Abteilungs-Arbeitsmappen.Das eigentliche Risiko besteht also nicht darin, dass Copilot aus Excel verschwindet. Problematisch ist vielmehr, dass sich ein bestehender Arbeitsablauf mit =COPILOT() nicht einfach dadurch nachbilden lässt, dass man den Copilot-Seitenbereich öffnet.
Die Einstellung passt zu Microsofts breiterer Strategie, Copilot stärker in die jeweiligen Apps zu integrieren und seine Ergebnisse in bearbeitbaren, nachvollziehbaren Arbeitsabläufen zu verankern. In Excel soll Copilot mit nativen Tabellenfunktionen arbeiten und Änderungen in der Arbeitsmappe sichtbar und editierbar halten. Der Dynamic Action Button schafft zugleich einen einheitlichen Einstieg in Word, Excel und PowerPoint.
Für den Finanzbereich entwickelt Microsoft zudem spezialisierte Excel-Funktionen – darunter wiederverwendbare „Skills“, Finanzdaten-Konnektoren und eine verbesserte Nachvollziehbarkeit von Änderungen. Diese Richtung setzt eher auf vertrauenswürdige Datenquellen und überprüfbare Prozesse als auf einen allgemeinen KI-Prompt in jeder beliebigen Zelle.
Das ist eine Produktentscheidung und kein Beleg dafür, dass KI-Formeln innerhalb von Tabellen grundsätzlich nicht funktionieren. Microsoft beendet eine konkrete Formel, investiert aber weiter in KI-gestützte Tabellenarbeit über andere Oberflächen.
Google Sheets bietet derzeit ein vergleichbares Modell direkt in Tabellenzellen. Nutzer mit einem geeigneten Google-Workspace- oder Google-KI-Tarif können =AI() oder =Gemini() zusammen mit einem Prompt und optionalem Zellkontext verwenden, zum Beispiel:
=AI("Generate slogan for event in 10 words or less", A2)Google nennt als Einsatzbereiche unter anderem das Erzeugen und Zusammenfassen von Text sowie das Kategorisieren von Inhalten.
Für experimentelle Funktionen gibt es außerdem Workspace Experiments, das frühere Workspace Labs. In diesem Frühzugangsprogramm kann Googles KI-Funktion in Sheets Texte erzeugen, Informationen zusammenfassen, Inhalte kategorisieren, Stimmungen analysieren und – abhängig von Zugangsberechtigung und Einschränkungen des Programms – aktuelle Informationen aus der Google-Suche verwenden.
Der Unterschied zwischen Microsoft und Google liegt damit vor allem in der Produktform: Google stellt generative Tabellenfunktionen weiterhin direkt in Zellen bereit. Microsoft führt Excel-Nutzer dagegen zu einem interaktiven Copilot-Ablauf mit stärker integrierten und spezialisierten Funktionen.
Excel =COPILOT() wird nicht verschoben, sondern eingestellt. Ab dem 14. September 2026 ist die Funktion nicht mehr verfügbar. Eine ausführlichere öffentliche Erklärung als die Aussage, Microsoft werde die Funktion nicht weiterverfolgen, gibt es bislang nicht.
Betroffene Nutzer sollten ihre Arbeitsmappen deshalb jetzt durchsuchen und jede Formel je nach Aufgabe ersetzen. Der Copilot-Seitenbereich kann viele ähnliche KI-Aufgaben übernehmen, ist aber kein Formelaustausch, der sich einfach in eine Zelle kopieren lässt. Für Berechnungen und wiederholbare Datenlogik bleiben herkömmliche Excel-Werkzeuge die verlässlichere Grundlage.
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Microsoft beendet die experimentelle Excel Funktion =COPILOT() am 14. September 2026 – noch vor dem geplanten Start für alle Nutzer im Januar 2027.
Microsoft beendet die experimentelle Excel Funktion =COPILOT() am 14. September 2026 – noch vor dem geplanten Start für alle Nutzer im Januar 2027. Die Vorschau Funktion akzeptierte natürliche Sprache sowie optional eine Zelle oder einen Zellbereich als Kontext und konnte Texte erzeugen, kategorisieren oder zusammenfassen.
Copilot bleibt in Excel verfügbar: Microsoft verweist auf den Seitenbereich und den Copilot Dynamic Action Button.