Star Wars: Galactic Racer hat auf der PlayStation 5 einen Metascore von 88 erreicht – die höchste Metacritic-Wertung für ein Star-Wars-Spiel seit Knights of the Old Republic 2003 auf 94 Punkte kam. Das macht den neuen Racer nach diesem Maßstab zu einem der bestbewerteten Spiele der Reihe, aber nicht zum Spitzenreiter aller Zeiten. Außerdem fallen die frühen Wertungen je nach Plattform unterschiedlich aus.
5
11
12
Warum das Renngefühl überzeugt
Kritiker beschreiben Galactic Racer als schnellen, ruppigen Arcade-Racer: Driften, Boosts und Rempeleien mit der Konkurrenz gehören zum Kern der Rennen. Der Vergleich mit Burnout kommt nicht von ungefähr: Zu Fuse Games gehören ehemalige Entwickler des Studios Criterion, das für Burnout bekannt ist. Kritiker heben vor allem das Tempo, das Fahrgefühl und die spektakulären Unfälle hervor.
33
41
Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen zwei Arten von Boost. Der Afterburner liefert einen anhaltenden Geschwindigkeitsschub. Der deutlich schnellere Ramjet wird separat aktiviert, sobald er aufgeladen ist. Wer ihn zu lange nutzt, riskiert, dass der Boost überhitzt – mehr Tempo bedeutet also auch mehr Risiko.
41
Mehr als nur Podracer
Podracer sind zwar dabei, aber nicht die einzigen Fahrzeuge. In der Kampagne kommen auch Landspeeder, Speeder-Bikes und Skim-Speeder zum Einsatz. Laut den Reviews steuern sich die Fahrzeugklassen unterschiedlich und verlangen je nach Kurs eine andere Herangehensweise. Außerdem lassen sich die Fahrzeuge im Spielverlauf anpassen und verbessern.
1
9
16
Eine Rennkarriere, in der Niederlagen zählen
Die Geschichte spielt zur Zeit der Neuen Republik. Im Mittelpunkt steht Shade, eine Kurierfahrerin, die in eine Handlung rund um den Rennstar Kestar Bool und die Galactic League gerät. Kritiker beschreiben die Story als vertraute Aufstiegsgeschichte, die durch Rivalitäten und politische Intrigen zusätzliche Spannung bekommt.
1
6
Die Kampagne setzt auf sogenannte „Runs“ und ist damit von Roguelites inspiriert: Spielerinnen und Spieler treten in Turnierrennen an, und zu viele Niederlagen können einen Lauf beenden. Neustarts mitten im Rennen gibt es nicht. Fehler haben dadurch spürbare Folgen – und eine Niederlage gehört zum Fortschritt, statt einfach mit einem schnellen Reset aus der Welt geschafft zu werden.
9
16 Einige Kritiker finden, dass diese Struktur den Rennen mehr Gewicht verleiht; andere dürften sich an ihrem hohen Schwierigkeitsgrad stören.
3
14
Wo die Reviews Schwächen sehen
Nicht alle Aspekte der Kampagne kommen gleich gut an. Eine Kritik bemängelt, dass Zwischensequenzen rar und wenig überzeugend inszeniert seien. IGN wiederum merkt an, dass die häufige Rückkehr zu einer begrenzten Auswahl an Planeten mit der Zeit eintönig wirken kann.
35
40 Andere Reviews erwähnen kleinere Frustmomente, loben das Rennspiel insgesamt aber weiterhin.
9
Die hohe Wertung ist deshalb als starke Resonanz der Kritiker zu verstehen – nicht als Versprechen, dass jede Spielelement allen gleichermaßen gefällt.
Wertungen, Starttermin und Preise
Der oft genannte Metascore von 88 gilt für die PS5-Version. Die verfügbaren Angaben für andere Plattformen liegen niedriger. Auch die PC-Wertung fällt je nach Quelle unterschiedlich aus: Ein Bericht nennt 82 Punkte, Metacritics PC-Seite 81. Wertungen sollten daher nach Plattform und Erhebungszeitpunkt verglichen werden.
7
10
11
Star Wars: Galactic Racer soll am 6. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erscheinen. In den USA ist die Standard-Edition mit 59,99 US-Dollar gelistet, die Deluxe-Edition mit 79,99 US-Dollar. Letztere enthält drei Fahrzeuge, drei Arcade-Events, eine Lackierung, ein Spielerbanner und ein digitales Artbook.
46
48