Ethereum legte binnen 90 Tagen rund 72 Prozent zu und übertraf damit Bitcoins Plus von 42 Prozent. ETH war zuvor stärker gefallen als Bitcoin.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why has Ethereum gained about 72% over the past 90 days versus Bitcoin’s 42%, and does that outperformance make a “flippening” of Bitcoin’s. Article summary: Ethereum’s roughly 72% gain versus Bitcoin’s 42% over 90 days looks more like a strong rebound from a deeper fall than evidence that Ethereum is close to overtaking Bitcoin in market value. A “flippening” is possible in . Topic tags: general, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, click
Ethereum hat Bitcoin in den vergangenen 90 Tagen klar übertroffen: Ether gewann rund 72 Prozent, Bitcoin etwa 42 Prozent. Das ist eine bemerkenswerte Rally – aber noch kein Hinweis darauf, dass Ethereum Bitcoin beim Gesamtwert bald überholen könnte. Ende September 2026 lag die Marktkapitalisierung von Ethereum bei rund 331 Milliarden US-Dollar, die von Bitcoin bei knapp 1,7 Billionen. ETH war damit etwa 5,1-mal kleiner.4
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Der jüngste Vorsprung lässt sich eher als kräftige Erholung nach einem stärkeren Rückgang lesen denn als Zeichen für ein nahendes „Flippening“ – so heißt es, wenn Ethereums gesamter Marktwert den von Bitcoin übersteigt.
Für den Vergleich kommt es darauf an, von welchem Ausgangspunkt aus die Kurse gestiegen sind. Vor der Erholung war Ethereum Berichten zufolge rund 69 Prozent von seinem Höchststand entfernt, Bitcoin etwa 54 Prozent.5
30 Wer stärker gefallen ist, kann prozentual kräftiger zulegen, ohne den vorherigen Verlust schon aufzuholen. Die jüngere ETH-Rally allein zeigt daher nicht, dass Ethereum Bitcoin langfristig bereits überholt hat.
Ein Flippening wäre erst dann erreicht, wenn Ethereums gesamter Marktwert über dem von Bitcoin liegt. Auf Basis der gemeldeten Zahlen von Ende September müsste ETH im Verhältnis zu BTC etwa 5,1-mal zulegen, damit beide Marktkapitalisierungen gleichauf wären – vorausgesetzt, der Wert des jeweils anderen Assets und das Verhältnis ihrer umlaufenden Bestände blieben weitgehend stabil.4
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Auch das Verhältnis des ETH- zum BTC-Kurs zeigt die relative Entwicklung. Ein Bericht von Ende September bezifferte es auf rund 0,0315.20 Bei weitgehend unverändertem Verhältnis der umlaufenden Bestände entspräche ein Wert von ungefähr 0,16 dem Schließen der Marktkapitallücke. Das wäre deutlich mehr als eine starke Rally über ein Quartal – und eine rechnerische Einordnung, keine Prognose.
Die Zu- und Abflüsse bei Spot-ETFs geben Hinweise auf die Nachfrage von Anlegern, doch das Bild hängt vom betrachteten Zeitraum ab. Bitcoin-ETFs verzeichneten innerhalb von drei Wochen vom 18. August bis zum 5. September Zuflüsse von rund 3,8 Milliarden US-Dollar. Zugleich meldete ein Bericht für einen kürzeren Zeitraum einen starken Rückgang der Zuflüsse in Ethereum-ETFs.1
Spätere Meldungen im September zeigten für beide Assets wieder positive Zuflüsse. Eine Monatsbilanz bezifferte sie auf etwa 445 Millionen US-Dollar für Ethereum-ETFs und 467 Millionen für Bitcoin-ETFs.3 Diese Momentaufnahmen belegen keinen dauerhaften Wechsel zugunsten von ETH.
ETF-Zuflüsse erfassen außerdem nur die Aktivität über diese Anlageprodukte. Sie können Hinweise auf das Anlegerinteresse geben, sind aber kein Beweis dafür, dass Ethereums relativer Marktwert weiter steigt.
Ethereum bietet Anlegern die Möglichkeit, ihre Coins zu staken und dafür Belohnungen zu erhalten. Ein im Juli veröffentlichter Bericht nannte rund 32 Prozent des ETH-Bestands im Staking und eine jährliche Rendite von etwa 2,6 Prozent; ein weiterer Bericht im September bezifferte den gestakten Anteil ebenfalls auf rund 32 Prozent.18
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Diese Eigenschaft kann für manche Anleger eine Rolle spielen. Die genannten Zahlen allein zeigen jedoch nicht, dass Staking die Rally antreibt oder die Marktkapitallücke schließen wird.
Entscheidend wäre anhaltende relative Stärke: ETH müsste gegenüber BTC dauerhaft Boden gutmachen – nicht nur über einen einzelnen Zeitraum in US-Dollar stärker steigen. Auch beständige Nachfrage nach ETH über Anlageprodukte und das Ethereum-Ökosystem wäre relevant. Die hier vorliegenden Hinweise dazu sind jedoch gemischt. Solange Bitcoin bei der Marktkapitalisierung weit vorausliegt, reichen drei Monate mit besserer Kursentwicklung nicht aus, um ein Flippening als wahrscheinlich einzustufen.1
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Unterm Strich: Ethereums Rally ist beachtlich. Für die Frage, ob ETH Bitcoin überholen kann, zählen aber der tiefere vorherige Rückgang und vor allem die Größe der verbleibenden Marktkapitallücke mehr als die Rendite der vergangenen 90 Tage.
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Ethereum legte binnen 90 Tagen rund 72 Prozent zu und übertraf damit Bitcoins Plus von 42 Prozent.
Ethereum legte binnen 90 Tagen rund 72 Prozent zu und übertraf damit Bitcoins Plus von 42 Prozent. ETH war zuvor stärker gefallen als Bitcoin. Auch die ETF Zuflüsse schwankten je nach Zeitraum – die jüngere Kursstärke belegt daher für sich genommen keinen dauerhaften Nachfragewechsel.
Staking bietet Ethereum eine Besonderheit, die Bitcoin nicht hat. Um die Marktkapitallücke deutlich zu schließen, müsste ETH jedoch dauerhaft gegenüber BTC zulegen und auf anhaltende Nachfrage treffen.