BlackRock hat Schwellenländer Aktien im September wieder auf „Übergewichten“ gesetzt – also eine über der neutralen Vergleichsgewichtung liegende Portfolioquote empfohlen. Südkorea und Taiwan stehen für Halbleiter, Speicherchips und Hardware; Lateinamerika bietet Engagements in Rohstoffen und physischer Infrastruktur.
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 TerraBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why has BlackRock shifted emerging-market equities from neutral in June to overweight in mid-September, according to Egon Vavrek and BlackRo. Article summary: BlackRock’s reversal reflects a view that emerging markets are no longer only a cyclical, locally driven trade: they are suppliers of essential inputs to the global AI buildout. Stronger earnings, still-cheaper valuation. Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
BlackRock hat seine Einschätzung für Aktien aus Schwellenländern wieder auf „Übergewichten“ angehoben. Das bedeutet im Portfoliokontext: Die Anlageklasse soll stärker gewichtet werden als eine neutrale Vergleichsallokation. Hinter dem Schritt steckt nicht bloß eine allgemein höhere Risikobereitschaft. BlackRock sieht Teile der Schwellenländer als entscheidende Zulieferer für den globalen Ausbau von Künstlicher Intelligenz (KI) – und damit als Profiteure eines weltweiten Investitionszyklus.
Die Argumentation verbindet drei Punkte: ein beschleunigtes Gewinnwachstum, weiterhin niedrigere Bewertungen als bei US-Aktien und nachlassende Sorgen über kreditfinanzierte Positionen, besonders in Südkorea. Im Juni hatte BlackRock die Einschätzung noch auf neutral gesenkt.12
33
Egon Vavrek, Leiter für Schwellenländer bei BlackRock, verweist auf KI-Hardware und die sogenannten „Picks-and-Shovels“-Unternehmen – also Anbieter der unverzichtbaren Werkzeuge, Komponenten und Ressourcen für große Cloud- und Technologiekonzerne, die KI-Dienste im großen Maßstab betreiben.17
Der Gedanke dahinter: Nicht darauf zu setzen, welche KI-Anwendung oder Plattform am Ende gewinnt, sondern auf die Bestandteile, die für den Ausbau der Rechenkapazität in jedem Fall benötigt werden.
Wenn große Cloud-Anbieter ihre KI-Kapazitäten ausbauen, benötigen sie große Mengen an Hardware sowie Energie- und Infrastrukturkapazität. Nach BlackRocks Lesart kann diese Nachfrage den wirtschaftlichen Wert knapper Inputs erhöhen und die Gewinne ihrer Lieferanten stützen.1
33
Bei Schwellenländer-Investments stehen oft Binnenkonjunktur, lokale Zinsen, Währungen und nationale Politik im Mittelpunkt. BlackRock ergänzt dieses Muster um eine weitere Ertragsquelle: Umsätze aus einem globalen Investitionszyklus, der von großen Technologiekunden getragen wird.
Für einen Chiphersteller, Speicherlieferanten, Stromversorger oder Infrastrukturbetreiber kann die Nachfrage daher stärker an weltweite KI-Investitionen gekoppelt sein als an die eigene Inlandskonjunktur. Das hebt klassische Risiken nicht auf: Geopolitische Spannungen, Exportkontrollen, Regulierung, Rohstoffpreise und Wechselkurse bleiben für Unternehmen und Bewertungen relevant.
Die globale Umsatzbasis kann jedoch die Ertragsquellen breiter aufstellen. Die Investmentthese hängt dann nicht allein an der heimischen Nachfrage, sondern auch an einer knappen Komponente, Ressource oder Infrastruktur im weltweiten KI-Ausbau.
Im Juni ging BlackRock auf neutral zurück, weil die Sorge über kreditfinanzierte Positionen, insbesondere in Südkorea, zunahm. Hinzu kam ein Konzentrationsrisiko: Südkorea und Taiwan boten beide viel Engagement im selben KI- und Halbleiterthema. Eine überfüllte Positionierung oder eine abrupte Neubewertung der KI-Erwartungen hätte die Region daher besonders stark treffen können.12
33
Nach dem starken Ausverkauf im Juli änderte sich die Lage laut BlackRock durch den Abbau dieser Fremdfinanzierung. Das sogenannte Deleveraging verringerte die Bedenken und unterstützte die Rückkehr zu „Übergewichten“.12 Auch Berichte über den Strategiewechsel nennen den Abbau kreditfinanzierter Positionen im Juli und August als wichtigen Grund für das günstigere Verhältnis von Chancen und Risiken.
3
Das bedeutet nicht, dass das Konzentrationsrisiko verschwunden wäre. BlackRocks Einschätzung im September beruht vielmehr darauf, dass die Anfälligkeit durch hohe Hebel nachgelassen habe – und die KI-getriebenen Gewinnaussichten sowie die Bewertung wieder stärker ins Gewicht fallen könnten.
KI-Infrastruktur ist kapitalintensiv. Sie bindet Finanzierung, Strom, Materialien, Chips, Rechenzentrumskapazität und Ressourcen in den Unternehmensbilanzen. BlackRock räumt ein, dass dies die Kapitalkosten erhöhen kann.37
Höhere Zinsen oder Renditen seien aber nicht zwingend schlecht für Aktien, wenn sie eine stärkere Investitionstätigkeit und höheres Wachstum widerspiegeln. Führt der KI-Ausbau zu nachhaltigem Umsatz- und Gewinnwachstum, kann diese Ertragsstärke – vor allem bei Unternehmen mit Kontrolle über knappe Inputs – die höheren Finanzierungskosten zumindest teilweise ausgleichen.33
Deshalb bevorzugt BlackRock keine pauschale Anlage in alles, was ein KI-Label trägt. Im Fokus stehen gezielt Engpässe wie Halbleiter, Stromversorgung und Rechenzentren. Diese Bereiche könnten profitieren, unabhängig davon, welche KI-Anwendungen oder Plattformen sich später durchsetzen.34
46
Eine Marktaufnahme von Mitte September zeigte für BlackRock Emerging Markets Institutional (MADCX) seit Jahresbeginn eine Rendite von 26,82 %.51
Diese Zahl ist nicht auf jeden BlackRock-Fonds mit Schwellenländerfokus übertragbar. Je nach Fonds, Anteilsklasse, Währung, Gebühren und Bewertungsstichtag kann die Wertentwicklung deutlich abweichen.
BlackRocks Rückkehr zu „Übergewichten“ bei Schwellenländer-Aktien stützt sich auf steigende Gewinnerwartungen, vergleichsweise niedrigere Bewertungen gegenüber US-Aktien und den Rückgang von Leverage-Sorgen in Südkorea.12
Der strategische Kern ist die Knappheit im KI-Ausbau: Südkorea und Taiwan liefern kritische Rechenhardware, Lateinamerika eröffnet Zugang zu Ressourcen und Infrastruktur.12
17 Die These lautet damit nicht einfach: „Schwellenländer wegen KI kaufen.“ Sie richtet sich auf Unternehmen mit einer knappen, materiellen Funktion in der KI-Investitionswelle – bei weiterhin erheblichen geopolitischen, regulatorischen, rohstoff- und marktspezifischen Risiken.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
BlackRock hat Schwellenländer Aktien im September wieder auf „Übergewichten“ gesetzt – also eine über der neutralen Vergleichsgewichtung liegende Portfolioquote empfohlen.
BlackRock hat Schwellenländer Aktien im September wieder auf „Übergewichten“ gesetzt – also eine über der neutralen Vergleichsgewichtung liegende Portfolioquote empfohlen. Südkorea und Taiwan stehen für Halbleiter, Speicherchips und Hardware; Lateinamerika bietet Engagements in Rohstoffen und physischer Infrastruktur.
Eine Marktaufnahme Mitte September wies für BlackRock Emerging Markets Institutional (MADCX) seit Jahresbeginn ein Plus von 26,82 % aus.
BlackRock hat Schwellenländer Aktien im September wieder auf „Übergewichten“ gesetzt – also eine über der neutralen Vergleichsgewichtung liegende Portfolioquote empfohlen. Südkorea und Taiwan stehen für Halbleiter, Speicherchips und Hardware; Lateinamerika bietet Engagements in Rohstoffen und physischer Infrastruktur.
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 TerraBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why has BlackRock shifted emerging-market equities from neutral in June to overweight in mid-September, according to Egon Vavrek and BlackRo. Article summary: BlackRock’s reversal reflects a view that emerging markets are no longer only a cyclical, locally driven trade: they are suppliers of essential inputs to the global AI buildout. Stronger earnings, still-cheaper valuation. Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
BlackRock hat seine Einschätzung für Aktien aus Schwellenländern wieder auf „Übergewichten“ angehoben. Das bedeutet im Portfoliokontext: Die Anlageklasse soll stärker gewichtet werden als eine neutrale Vergleichsallokation. Hinter dem Schritt steckt nicht bloß eine allgemein höhere Risikobereitschaft. BlackRock sieht Teile der Schwellenländer als entscheidende Zulieferer für den globalen Ausbau von Künstlicher Intelligenz (KI) – und damit als Profiteure eines weltweiten Investitionszyklus.
Die Argumentation verbindet drei Punkte: ein beschleunigtes Gewinnwachstum, weiterhin niedrigere Bewertungen als bei US-Aktien und nachlassende Sorgen über kreditfinanzierte Positionen, besonders in Südkorea. Im Juni hatte BlackRock die Einschätzung noch auf neutral gesenkt.12
33
Egon Vavrek, Leiter für Schwellenländer bei BlackRock, verweist auf KI-Hardware und die sogenannten „Picks-and-Shovels“-Unternehmen – also Anbieter der unverzichtbaren Werkzeuge, Komponenten und Ressourcen für große Cloud- und Technologiekonzerne, die KI-Dienste im großen Maßstab betreiben.17
Der Gedanke dahinter: Nicht darauf zu setzen, welche KI-Anwendung oder Plattform am Ende gewinnt, sondern auf die Bestandteile, die für den Ausbau der Rechenkapazität in jedem Fall benötigt werden.
Wenn große Cloud-Anbieter ihre KI-Kapazitäten ausbauen, benötigen sie große Mengen an Hardware sowie Energie- und Infrastrukturkapazität. Nach BlackRocks Lesart kann diese Nachfrage den wirtschaftlichen Wert knapper Inputs erhöhen und die Gewinne ihrer Lieferanten stützen.1
33
Bei Schwellenländer-Investments stehen oft Binnenkonjunktur, lokale Zinsen, Währungen und nationale Politik im Mittelpunkt. BlackRock ergänzt dieses Muster um eine weitere Ertragsquelle: Umsätze aus einem globalen Investitionszyklus, der von großen Technologiekunden getragen wird.
Für einen Chiphersteller, Speicherlieferanten, Stromversorger oder Infrastrukturbetreiber kann die Nachfrage daher stärker an weltweite KI-Investitionen gekoppelt sein als an die eigene Inlandskonjunktur. Das hebt klassische Risiken nicht auf: Geopolitische Spannungen, Exportkontrollen, Regulierung, Rohstoffpreise und Wechselkurse bleiben für Unternehmen und Bewertungen relevant.
Die globale Umsatzbasis kann jedoch die Ertragsquellen breiter aufstellen. Die Investmentthese hängt dann nicht allein an der heimischen Nachfrage, sondern auch an einer knappen Komponente, Ressource oder Infrastruktur im weltweiten KI-Ausbau.
Im Juni ging BlackRock auf neutral zurück, weil die Sorge über kreditfinanzierte Positionen, insbesondere in Südkorea, zunahm. Hinzu kam ein Konzentrationsrisiko: Südkorea und Taiwan boten beide viel Engagement im selben KI- und Halbleiterthema. Eine überfüllte Positionierung oder eine abrupte Neubewertung der KI-Erwartungen hätte die Region daher besonders stark treffen können.12
33
Nach dem starken Ausverkauf im Juli änderte sich die Lage laut BlackRock durch den Abbau dieser Fremdfinanzierung. Das sogenannte Deleveraging verringerte die Bedenken und unterstützte die Rückkehr zu „Übergewichten“.12 Auch Berichte über den Strategiewechsel nennen den Abbau kreditfinanzierter Positionen im Juli und August als wichtigen Grund für das günstigere Verhältnis von Chancen und Risiken.
3
Das bedeutet nicht, dass das Konzentrationsrisiko verschwunden wäre. BlackRocks Einschätzung im September beruht vielmehr darauf, dass die Anfälligkeit durch hohe Hebel nachgelassen habe – und die KI-getriebenen Gewinnaussichten sowie die Bewertung wieder stärker ins Gewicht fallen könnten.
KI-Infrastruktur ist kapitalintensiv. Sie bindet Finanzierung, Strom, Materialien, Chips, Rechenzentrumskapazität und Ressourcen in den Unternehmensbilanzen. BlackRock räumt ein, dass dies die Kapitalkosten erhöhen kann.37
Höhere Zinsen oder Renditen seien aber nicht zwingend schlecht für Aktien, wenn sie eine stärkere Investitionstätigkeit und höheres Wachstum widerspiegeln. Führt der KI-Ausbau zu nachhaltigem Umsatz- und Gewinnwachstum, kann diese Ertragsstärke – vor allem bei Unternehmen mit Kontrolle über knappe Inputs – die höheren Finanzierungskosten zumindest teilweise ausgleichen.33
Deshalb bevorzugt BlackRock keine pauschale Anlage in alles, was ein KI-Label trägt. Im Fokus stehen gezielt Engpässe wie Halbleiter, Stromversorgung und Rechenzentren. Diese Bereiche könnten profitieren, unabhängig davon, welche KI-Anwendungen oder Plattformen sich später durchsetzen.34
46
Eine Marktaufnahme von Mitte September zeigte für BlackRock Emerging Markets Institutional (MADCX) seit Jahresbeginn eine Rendite von 26,82 %.51
Diese Zahl ist nicht auf jeden BlackRock-Fonds mit Schwellenländerfokus übertragbar. Je nach Fonds, Anteilsklasse, Währung, Gebühren und Bewertungsstichtag kann die Wertentwicklung deutlich abweichen.
BlackRocks Rückkehr zu „Übergewichten“ bei Schwellenländer-Aktien stützt sich auf steigende Gewinnerwartungen, vergleichsweise niedrigere Bewertungen gegenüber US-Aktien und den Rückgang von Leverage-Sorgen in Südkorea.12
Der strategische Kern ist die Knappheit im KI-Ausbau: Südkorea und Taiwan liefern kritische Rechenhardware, Lateinamerika eröffnet Zugang zu Ressourcen und Infrastruktur.12
17 Die These lautet damit nicht einfach: „Schwellenländer wegen KI kaufen.“ Sie richtet sich auf Unternehmen mit einer knappen, materiellen Funktion in der KI-Investitionswelle – bei weiterhin erheblichen geopolitischen, regulatorischen, rohstoff- und marktspezifischen Risiken.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
BlackRock hat Schwellenländer Aktien im September wieder auf „Übergewichten“ gesetzt – also eine über der neutralen Vergleichsgewichtung liegende Portfolioquote empfohlen.
BlackRock hat Schwellenländer Aktien im September wieder auf „Übergewichten“ gesetzt – also eine über der neutralen Vergleichsgewichtung liegende Portfolioquote empfohlen. Südkorea und Taiwan stehen für Halbleiter, Speicherchips und Hardware; Lateinamerika bietet Engagements in Rohstoffen und physischer Infrastruktur.
Eine Marktaufnahme Mitte September wies für BlackRock Emerging Markets Institutional (MADCX) seit Jahresbeginn ein Plus von 26,82 % aus.