Weltbank Präsident Ajay Banga rechnet nicht mit einer breiten Expansion großer Rechenzentren in Schwellenländern: Sie benötigen viel Strom, Rechenleistung, Daten und Fachkräfte. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass sich der weltweite Stromverbrauch aller Rechenzentren von rund 485 TWh im Jahr 2025 auf 95...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why does World Bank Group President Ajay Banga believe data centers are unlikely to expand significantly into emerging markets, given their. Article summary: Ajay Banga’s point is that an AI data center needs more than a building: it needs dependable, abundant power alongside computing equipment, data access, skilled workers and capital. Where electricity is scarce and develo. Topic tags: general, general web, news, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts wi
Ein KI-Rechenzentrum braucht mehr als ein Gebäude voller Server. Es benötigt große Mengen verlässlich verfügbaren Stroms, Rechenleistung, nutzbare Daten und Menschen, die mit diesen Ressourcen arbeiten können. Genau deshalb bezweifelt Weltbank-Präsident Ajay Banga, dass sich große Rechenzentren in Schwellenländern auf breiter Front ausbreiten werden. Wo Strom knapp ist, stellt sich zudem die Frage, ob er nicht dringender für andere Zwecke gebraucht wird. 17
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Bei einer Veranstaltung von Bloomberg Green während der Climate Week in New York sagte Banga, in Schwellenländern gebe es bislang vergleichsweise wenige Rechenzentren; eine starke Verbreitung erwarte er nicht. Besonders hob er den enormen Bedarf an Rechenleistung und Elektrizität hervor. In früheren Äußerungen der Weltbank nannte er außerdem Daten und entsprechend ausgebildete Menschen als Voraussetzungen dafür, KI sinnvoll einzusetzen. 17
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Das ist keine Aussage darüber, dass dort überhaupt keine Rechenzentren entstehen können. Bloomberg berichtet etwa über eine wachsende Rechenzentrumsbranche in Afrika – und nennt eine zuverlässige Stromversorgung zugleich als deren größte Herausforderung. Bangas Prognose betrifft die breite Expansion, nicht jeden einzelnen Standort. 47
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Nach der zentralen Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) steigt der weltweite Stromverbrauch aller Rechenzentren von rund 485 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2025 auf 950 TWh im Jahr 2030. Das entspräche etwa drei Prozent des für 2030 erwarteten globalen Strombedarfs. Die Zahlen beziehen sich ausdrücklich nicht allein auf KI: Diese gilt der IEA als wichtigster Wachstumstreiber, neben anderen digitalen Diensten. 13
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Schon heute ist der Verbrauch geografisch stark konzentriert. Im Jahr 2024 entfielen 45 Prozent des weltweiten Rechenzentrums-Stromverbrauchs auf die USA, 25 Prozent auf China und 15 Prozent auf Europa – zusammen 85 Prozent. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass neue Investitionen bis 2030 im gleichen Verhältnis verteilt sein werden. 5
Wenn neue Rechenkapazitäten vor allem dorthin fließen, wo Stromnetze und technisches Know-how bereits vorhanden sind, könnte es für Länder mit schwächerer Infrastruktur schwieriger werden, KI vor Ort zu entwickeln und zu nutzen. Ein UN-Klimabericht nennt unzuverlässige Stromversorgung, begrenzte Rechenkapazität und fehlende Fachkenntnisse als Hindernisse in unterversorgten Regionen. Ein weiterer UN-Bericht stellt erhebliche geografische Lücken bei der Finanzierung des Aufbaus von KI-Kompetenzen fest. 25
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Damit ist die Standortfrage auch eine Entwicklungsfrage. Das Programm der Climate Week NYC weist darauf hin, dass wachsende Rechenzentren mit Industrie, Verkehr und Städten um sauberen, bezahlbaren Strom konkurrieren. Bangas Einwand lautet im Kern: Nicht nur die nachhaltige Versorgung von KI-Anlagen zählt, sondern auch, welchen anderen Bedarf knappe Energie decken könnte. 19
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Weltbank Präsident Ajay Banga rechnet nicht mit einer breiten Expansion großer Rechenzentren in Schwellenländern: Sie benötigen viel Strom, Rechenleistung, Daten und Fachkräfte.
Weltbank Präsident Ajay Banga rechnet nicht mit einer breiten Expansion großer Rechenzentren in Schwellenländern: Sie benötigen viel Strom, Rechenleistung, Daten und Fachkräfte. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass sich der weltweite Stromverbrauch aller Rechenzentren von rund 485 TWh im Jahr 2025 auf 950 TWh im Jahr 2030 nahezu verdoppelt.
Fehlende lokale Rechenkapazität könnte die digitale Kluft vertiefen. Zugleich konkurrieren Rechenzentren mit anderen Nutzern um sauberen, bezahlbaren Strom.