Die 20 GB Vorgabe ist ein Puffer für den Download, nicht die Größe des KI Modells – Gemini Nano belegt nach der Installation nur etwa 4 GB. Privatnutzer können die On Device KI in den Chrome Einstellungen deaktivieren; Unternehmen steuern den Vorgang über Registry Richtlinien.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why do Google Chrome and Microsoft Edge now require approximately 20GB of free disk space to silently download on-device AI models, what do. Article summary: ## Why the 20GB requirement exists. Topic tags: general, general web, user generated, documentation. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail layouts. Make it useful as an illustrative visual, not as factual evidence.
Anfang Mai 2026 veröffentlichte der Datenschutzforscher Alexander Hanff eine forensische Analyse, die zeigte, dass Google Chrome auf berechtigten Rechnern ohne Benachrichtigung oder Zustimmung stillschweigend ein etwa 4 GB großes KI-Modell – Gemini Nano – herunterlud . Die Entdeckung löste eine massive Datenschutzkontroverse aus und zog die Aufmerksamkeit von EU-Regulierungsbehörden, konkurrierenden Browserherstellern und Faktenprüfern von Snopes auf sich
.
Im August 2026 aktualisierte Google seine Chrome-Supportdokumentation: Der Browser benötigt nun etwa 20 GB freien Speicherplatz, bevor er überhaupt mit dem Herunterladen seiner lokalen generativen KI-Modelle beginnt . Microsoft Edge verfolgt ein ähnliches Muster. Dieser Artikel erklärt, was die 20 GB wirklich bedeuten, wie viel Speicher die Modelle tatsächlich belegen, wie ihr als Einzelnutzer oder Administrator die Funktion deaktiviert – und warum die Praktiken solch einen Sturm der Entrüstung ausgelöst haben.
Die 20 GB sind eine Freispeicher-Hürde, nicht die Größe des KI-Modells selbst . Sowohl Chrome als auch Edge verlangen etwa 20 GB freien Speicherplatz, bevor sie mit dem Download ihrer lokalen generativen KI-Modelle beginnen (Gemini Nano für Chrome, ein vergleichbares Foundation-Modell für Edge)
.
Googles offizielle Supportdokumentation listet rund 20 GB freien Speicher, eine unbegrenzte Internetverbindung und ausreichende Rechenleistung als Voraussetzungen auf . Der hohe Grenzwert dient als Sicherheitspuffer, damit Download, Dekompression und temporäre Dateien problemlos abgeschlossen werden können
. Stehen weniger als 20 GB frei, überspringt Chrome den Download vollständig
.
Nach dem Download und der Installation ist der tatsächliche Speicherverbrauch deutlich geringer:
Chromes Kernmodell heißt weights.bin und befindet sich im Ordner OptGuideOnDeviceModel innerhalb des Browser-Benutzerdatenverzeichnisses . Edge speichert sein Pendant unter
%LOCALAPPDATA%\Microsoft\Edge\User Data\EdgeLLMOnDeviceModel\.
Achtung: Der Hintergrund-Update-Mechanismus von Chrome löscht alte Modellversionen Berichten zufolge manchmal nicht. Das kann den Ordner auf betroffenen Systemen auf 12 GB oder mehr aufblähen .
Ob und wie viel Speicher das KI-Modell auf eurem Rechner belegt, könnt ihr über diese Adresse in Chrome prüfen:
chrome://on-device-internals
Diese interne Seite zeigt Status, Version und Speicherdetails des Modells . Ihr könnt außerdem direkt im Chrome-Benutzerdatenordner unter
OptGuideOnDeviceModel nachsehen .
Google hat im Februar 2026 einen offiziellen Schalter in den Chrome-Einstellungen eingeführt :
Das Deaktivieren löscht alle heruntergeladenen Modelldateien und verhindert zukünftige Downloads . Für eine noch feinere Kontrolle könnt ihr auch die entsprechenden KI-Flags über
chrome://flags deaktivieren .
Wichtig: Das manuelle Löschen der weights.bin-Datei ist wirkungslos – Chrome lädt sie nach dem nächsten Neustart einfach erneut herunter .
Microsoft Edge bietet keinen einfachen Schalter für Nutzer. Ihr könnt die Funktion jedoch über die Registry oder Gruppenrichtlinien deaktivieren (siehe Abschnitt für Unternehmen) .
Wichtige Unternehmensrichtlinien:
1 (Funktion erlauben, ohne KI-Modelle zu verbessern) oder 2 (Funktion deaktivieren) 1 (Nicht zulassen), um alle Gemini-Integrationen in der Organisation zu deaktivieren Microsoft bietet die GenAILocalFoundationalModelSettings-Richtlinie an, die sowohl für Edge als auch für Chrome unter Windows funktioniert :
So setzt ihr die Richtlinie über den Registrierungseditor:
Für Edge: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Edge
Für Chrome: HKLM\SOFTWARE\Policies\Google\ChromeErstellt einen DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen GenAILocalFoundationalModelSettings und setzt ihn auf 1 .
So setzt ihr die Richtlinie über die Eingabeaufforderung (als Administrator):
# Für Chrome
reg add "HKLM\SOFTWARE\Policies\Google\Chrome" /v "GenAILocalFoundationalModelSettings" /t REG_DWORD /d 1 /f
# Für Edge
reg add "HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Edge" /v "GenAILocalFoundationalModelSettings" /t REG_DWORD /d 1 /fUnter macOS und Linux gelten entsprechende Konfigurationsdateien. Details findet ihr in der Unternehmensdokumentation von Microsoft und Google .
Mehrere Faktoren machten diese Geschichte zu einer der umstrittensten Browser-Datenschutzaffären des Jahres 2026:
Fehlende Einwilligung. Der Download erfolgte automatisch im Hintergrund ohne klare Opt-in-Aufforderung .
Selbstständige Neuinstallation. Nutzer, die die Datei löschten, berichteten, dass Chrome sie beim nächsten Neustart erneut herunterlud – manuelles Löschen war zwecklos .
Stillschweigend entfernte Datenschutzerklärung. Mit Chrome 148 (5. Mai 2026) entfernte Google die Aussage, dass die lokale KI „es dir ermöglicht, KI-Modelle zu nutzen, die direkt auf deinem Gerät ausgeführt werden, ohne Daten an Google-Server zu senden“. Das weckte Bedenken, welche Daten nun möglicherweise doch an Google gesendet werden . Ein Google-Sprecher betonte gegenüber Decrypt, die Streichung „spiegele keine Änderung der Verarbeitung lokaler KI wider“ – die Daten würden weiterhin nur lokal verarbeitet
.
Kontroverse um W3C-Standards. Google führte die Prompt API (eine JavaScript-Schnittstelle zu Gemini Nano) ein – trotz formeller Einwände von Mozilla, Apples WebKit-Team, der W3C Technical Architecture Group, Microsoft und sogar eines Chrome-Entwicklers, der die Funktion eigentlich mitgenehmigt hatte .
EU-rechtliches Risiko. Alexander Hanff argumentierte, die stille Installation verstoße möglicherweise gegen die ePrivacy-Richtlinie und die DSGVO .
Energie- und Bandbreitenkosten. Der 4-GB-Download auf Millionen von Rechnern verschwendet Schätzungen zufolge erhebliche Bandbreiten und Strom .
Snopes überprüfte die Behauptungen später und bestätigte das Kernverhalten (stiller Download, automatische Neuinstallation nach Löschung) im Wesentlichen – die Bewertung lautete „größtenteils zutreffend“ .
Die 20-GB-Anforderung ist eine Download-Hürde, keine dauerhafte Speichersteuer – das eigentliche Gemini-Nano-Modell benötigt nur etwa 4 GB. Doch für viele Nutzer geht es nicht um den Speicherplatz: Es geht um fehlende Transparenz und Einwilligung. Ob ihr als datenschutzbewusster Einzelnutzer oder als IT-Administrator handelt – die hier beschriebenen Methoden geben euch die Kontrolle darüber, was auf eurer SSD landet.
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Die 20 GB Vorgabe ist ein Puffer für den Download, nicht die Größe des KI Modells – Gemini Nano belegt nach der Installation nur etwa 4 GB.
Die 20 GB Vorgabe ist ein Puffer für den Download, nicht die Größe des KI Modells – Gemini Nano belegt nach der Installation nur etwa 4 GB. Privatnutzer können die On Device KI in den Chrome Einstellungen deaktivieren; Unternehmen steuern den Vorgang über Registry Richtlinien.
Der Aufschrei begann im Mai 2026: Heimliche Downloads, automatische Neuinstallation, eine entfernte Datenschutzzusage und die Einführung der Prompt API trotz Einwänden von Mozilla, Apple und Microsoft.