Figure hat die meisten seiner humanoiden F.02-Roboter in einem 75-Tonnen-Lichtbogenofen im finnischen Imatra einschmelzen lassen. Das Unternehmen begründete den Schritt damit, dass die Wartung der älteren Flotte mit dem Wachstum der F.03-Flotte nicht mehr sinnvoll sei. Die Roboter einzeln zu zerlegen, hätte außerdem technische Mitarbeitende gebunden und maßgefertigte Aktuatoren sowie andere geschützte Bauteile offenlegen können. Laut Figure hätte das sogar die Arbeit an der F.04 verzögert.
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Aus einer Entsorgungsfrage wurde zugleich ein Abschied mit einem Augenzwinkern in Richtung Terminator 2: Arnold Schwarzenegger schlug vor, die Roboter einzuschmelzen, und wirkte später in Figures Film über die Ausmusterung mit.
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Warum ein Ofen statt einer Demontage?
Figure wollte die ausgedienten Maschinen nicht länger warten und die darin verbauten proprietären Komponenten schützen. Beim manuellen Zerlegen hätte das Unternehmen jedes Gerät Stück für Stück öffnen müssen. Figure zufolge hätte dieser Aufwand wertvolle Zeit des technischen Teams gekostet.
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Eine passende Gießerei zu finden, war allerdings nicht einfach. Berichten zufolge lehnten angefragte Betriebe in den USA und Mexiko die Roboter wegen ihrer Lithium-Ionen-Akkus ab. Schließlich fand Figure eine Anlage im finnischen Imatra, die das Vorhaben annahm.
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So bereitete Figure die Sprünge vor
Vor dem Transport nach Finnland übten die Roboter am Standort von Figure in San Jose Sprünge auf große Luftkissen. Stuntprofis lieferten Bewegungsreferenzen; außerdem nutzten die Ingenieure Simulationen, um die Sprünge vorzubereiten.
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Die Sprünge in den Ofen werden als autonom beschrieben. Die verfügbaren Berichte nennen ein Zeitfenster von 24 Stunden und sechs Schmelzzyklen. Eine detaillierte, unabhängig überprüfbare Abfolge der einzelnen Zyklen liefern sie jedoch nicht.
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Welche Rolle spielten Schwarzenegger und die Stuntprofis?
Schwarzenegger brachte die Idee des Einschmelzens ins Spiel und trat im Film zur Ausmusterung auf. Die Stuntprofis halfen mit Bewegungsreferenzen bei der Vorbereitung. Berichten zufolge waren es die Roboter selbst, die die Sprünge in den Ofen ausführten.
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Was geschah mit dem Metall und den verbliebenen Robotern?
Figure kündigte an, aus dem zurückgewonnenen Metall eine begrenzte Zahl von Erinnerungsstücken herzustellen.
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16 Ein Bericht besagt außerdem, dass eine kleine Zahl von F.02-Robotern eingelagert bleibt. Warum diese Geräte behalten wurden und was Figure mit ihnen vorhat, ist bislang nicht erklärt.
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Auch zu den Auswirkungen des Ofenbetriebs auf die Elektronik bleiben Fragen offen: Berichte erwähnen extreme Temperaturen und elektromagnetische Felder, erklären aber weder deren genaue Wirkung auf die Roboter noch konkrete Schutzmaßnahmen von Figure.
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