George Saravelos von der Deutschen Bank hält es für möglich, dass ein KI bedingter Ausverkauf US Aktien und den Dollar zugleich belastet. Ausländische Anleger halten US Aktien im Wert von mehr als 20 Billionen US Dollar.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why did Deutsche Bank’s global head of FX research, George Saravelos, warn on October 30, 2026, that investors should not rely on the U.S. d. Article summary: Saravelos’s warning was that an AI-led correction could undermine demand for both U.S. stocks and the dollar, rather than produce the usual flight from stocks into the dollar; he described currency risks as more “two-sid. Topic tags: general, news, general web, user generated, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermar
Der US-Dollar gilt oft als Zufluchtsort, wenn Anleger an den Börsen nervös werden. Doch diese Faustregel könnte bei einem Ausverkauf von KI-Aktien weniger zuverlässig sein. George Saravelos, Devisenstratege der Deutschen Bank, warnt: Beginnt der Schock in den USA und schwindet das Vertrauen in US-Unternehmen und ihre Renditeaussichten, könnten Anleger sowohl Aktien als auch den Dollar verkaufen. Das ist ein mögliches Szenario – keine Vorhersage, dass der Dollar in jeder Krise seine Rolle als sicherer Hafen verliert.1
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Nach einer von der Deutschen Bank angeführten Schätzung finanzieren Zuflüsse ausländischer Anleger in US-Aktien derzeit das gesamte US-Leistungsbilanzdefizit. Zugleich halten ausländische Investoren US-Aktien im Wert von mehr als 20 Billionen US-Dollar. Rund 90 Prozent dieses Werts sollen auf Kurssteigerungen und nicht auf zugrunde liegende Käufe zurückgehen.2
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Das beschreibt zwei unterschiedliche Dinge: Neue Kapitalzuflüsse bringen Geld ins Land; Kursgewinne erhöhen dagegen den Wert bereits bestehender Anlagen. Wenn Zweifel an der US-Wirtschaft oder an den Erträgen aus KI-Investitionen wachsen, könnten ausländische Anleger weniger neues Kapital bereitstellen, bestehende Positionen verkaufen oder ihre Währungsrisiken stärker absichern. Die 90-Prozent-Schätzung bedeutet nicht, dass ein Verkauf bevorsteht. Sie macht vielmehr deutlich, wie groß das Engagement ist – und wie wichtig die nächsten Anlageentscheidungen werden.
Bei einer klassischen Flucht aus riskanten Anlagen verkaufen Anleger Aktien und suchen vergleichsweise sichere oder liquide Anlagen in US-Dollar. Bei einem Schock, der gerade Zweifel an US-Unternehmen und deren Ertragsaussichten weckt, könnte es anders laufen: Investoren könnten sich von US-Aktien zurückziehen und zugleich weniger Dollar halten. Berichte über Phasen, in denen Technologieaktien und der Dollar gleichzeitig nachgaben, sind ein Grund, weshalb die Deutsche Bank die übliche Beziehung nicht als selbstverständlich ansieht.1
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Auch Währungsabsicherungen können den Dollar belasten, ohne dass Anleger ihre US-Aktien vollständig verkaufen. Ein ausländischer Investor kann seine Aktien behalten und zugleich Dollar auf Termin verkaufen, um Wechselkursschwankungen bei der Rendite in der eigenen Währung abzufedern. Reuters nannte stärkere Absicherungen als eine mögliche Erklärung für die Dollar-Schwäche nach den Marktturbulenzen rund um den „Liberation Day“ – selbst als US-Aktien und Staatsanleihen ihre Verluste seit Jahresbeginn wieder wettmachten.25
Der unmittelbare Auslöser war ein Rückgang bei Technologiewerten nach enttäuschenden Geschäftszahlen und Ausblicken großer Unternehmen wie Amazon und Intel. Der Ausverkauf fiel mit wachsenden Zweifeln daran zusammen, ob die hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz ausreichend Erträge bringen werden.6
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Gleichzeitig suchten Anleger Schutz unter anderem in US-Staatsanleihen, im Yen und im Schweizer Franken.31
33 Das zeigt: „Flucht in sichere Anlagen“ muss nicht automatisch heißen, dass Geld in den Dollar fließt. Anleger können stattdessen Anleihen oder andere Währungen bevorzugen; sinkende US-Renditen können den Dollar zusätzlich unter Druck setzen. In diesem Fall erhielten Yen und Franken neben Anleihen Unterstützung, während die Technologiekorrektur neue Fragen zur Rentabilität der KI-Investitionen aufwarf.
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Ein einzelner Börsentag, an dem Aktien und Dollar zugleich nachgeben, reicht nicht aus, um die Warnung zu bestätigen. Aussagekräftiger wären wiederholte gleichzeitige Rückgänge nach US-spezifischen KI-Nachrichten, eine nachlassende Nachfrage aus dem Ausland nach US-Aktien, mehr Währungsabsicherungen oder Hinweise auf eine Rückführung von Kapital.
Das Risiko könnte sich dagegen abschwächen, wenn Erträge und Renditen aus KI-Investitionen überzeugen, ausländische Kapitalzuflüsse anhalten oder eine breitere Finanzmarktpanik die Nachfrage nach Dollar so stark erhöht, dass sie Verkäufe und Absicherungen überwiegt. Der entscheidende Punkt ist enger gefasst: Wenn Anleger gerade das Vertrauen in US-Anlagen infrage stellen, könnte die gewohnte Schutzfunktion des Dollars weniger verlässlich sein, als viele erwarten.1
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George Saravelos von der Deutschen Bank hält es für möglich, dass ein KI bedingter Ausverkauf US Aktien und den Dollar zugleich belastet.
George Saravelos von der Deutschen Bank hält es für möglich, dass ein KI bedingter Ausverkauf US Aktien und den Dollar zugleich belastet. Ausländische Anleger halten US Aktien im Wert von mehr als 20 Billionen US Dollar.
Die Warnung ist ein Risikoszenario, keine Prognose: Entscheidend wäre, ob sich Verkäufe, Währungsabsicherungen und schwächere Kapitalzuflüsse verstetigen.
George Saravelos von der Deutschen Bank hält es für möglich, dass ein KI bedingter Ausverkauf US Aktien und den Dollar zugleich belastet. Ausländische Anleger halten US Aktien im Wert von mehr als 20 Billionen US Dollar.
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Der US-Dollar gilt oft als Zufluchtsort, wenn Anleger an den Börsen nervös werden. Doch diese Faustregel könnte bei einem Ausverkauf von KI-Aktien weniger zuverlässig sein. George Saravelos, Devisenstratege der Deutschen Bank, warnt: Beginnt der Schock in den USA und schwindet das Vertrauen in US-Unternehmen und ihre Renditeaussichten, könnten Anleger sowohl Aktien als auch den Dollar verkaufen. Das ist ein mögliches Szenario – keine Vorhersage, dass der Dollar in jeder Krise seine Rolle als sicherer Hafen verliert.1
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Nach einer von der Deutschen Bank angeführten Schätzung finanzieren Zuflüsse ausländischer Anleger in US-Aktien derzeit das gesamte US-Leistungsbilanzdefizit. Zugleich halten ausländische Investoren US-Aktien im Wert von mehr als 20 Billionen US-Dollar. Rund 90 Prozent dieses Werts sollen auf Kurssteigerungen und nicht auf zugrunde liegende Käufe zurückgehen.2
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Das beschreibt zwei unterschiedliche Dinge: Neue Kapitalzuflüsse bringen Geld ins Land; Kursgewinne erhöhen dagegen den Wert bereits bestehender Anlagen. Wenn Zweifel an der US-Wirtschaft oder an den Erträgen aus KI-Investitionen wachsen, könnten ausländische Anleger weniger neues Kapital bereitstellen, bestehende Positionen verkaufen oder ihre Währungsrisiken stärker absichern. Die 90-Prozent-Schätzung bedeutet nicht, dass ein Verkauf bevorsteht. Sie macht vielmehr deutlich, wie groß das Engagement ist – und wie wichtig die nächsten Anlageentscheidungen werden.
Bei einer klassischen Flucht aus riskanten Anlagen verkaufen Anleger Aktien und suchen vergleichsweise sichere oder liquide Anlagen in US-Dollar. Bei einem Schock, der gerade Zweifel an US-Unternehmen und deren Ertragsaussichten weckt, könnte es anders laufen: Investoren könnten sich von US-Aktien zurückziehen und zugleich weniger Dollar halten. Berichte über Phasen, in denen Technologieaktien und der Dollar gleichzeitig nachgaben, sind ein Grund, weshalb die Deutsche Bank die übliche Beziehung nicht als selbstverständlich ansieht.1
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Auch Währungsabsicherungen können den Dollar belasten, ohne dass Anleger ihre US-Aktien vollständig verkaufen. Ein ausländischer Investor kann seine Aktien behalten und zugleich Dollar auf Termin verkaufen, um Wechselkursschwankungen bei der Rendite in der eigenen Währung abzufedern. Reuters nannte stärkere Absicherungen als eine mögliche Erklärung für die Dollar-Schwäche nach den Marktturbulenzen rund um den „Liberation Day“ – selbst als US-Aktien und Staatsanleihen ihre Verluste seit Jahresbeginn wieder wettmachten.25
Der unmittelbare Auslöser war ein Rückgang bei Technologiewerten nach enttäuschenden Geschäftszahlen und Ausblicken großer Unternehmen wie Amazon und Intel. Der Ausverkauf fiel mit wachsenden Zweifeln daran zusammen, ob die hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz ausreichend Erträge bringen werden.6
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Gleichzeitig suchten Anleger Schutz unter anderem in US-Staatsanleihen, im Yen und im Schweizer Franken.31
33 Das zeigt: „Flucht in sichere Anlagen“ muss nicht automatisch heißen, dass Geld in den Dollar fließt. Anleger können stattdessen Anleihen oder andere Währungen bevorzugen; sinkende US-Renditen können den Dollar zusätzlich unter Druck setzen. In diesem Fall erhielten Yen und Franken neben Anleihen Unterstützung, während die Technologiekorrektur neue Fragen zur Rentabilität der KI-Investitionen aufwarf.
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Ein einzelner Börsentag, an dem Aktien und Dollar zugleich nachgeben, reicht nicht aus, um die Warnung zu bestätigen. Aussagekräftiger wären wiederholte gleichzeitige Rückgänge nach US-spezifischen KI-Nachrichten, eine nachlassende Nachfrage aus dem Ausland nach US-Aktien, mehr Währungsabsicherungen oder Hinweise auf eine Rückführung von Kapital.
Das Risiko könnte sich dagegen abschwächen, wenn Erträge und Renditen aus KI-Investitionen überzeugen, ausländische Kapitalzuflüsse anhalten oder eine breitere Finanzmarktpanik die Nachfrage nach Dollar so stark erhöht, dass sie Verkäufe und Absicherungen überwiegt. Der entscheidende Punkt ist enger gefasst: Wenn Anleger gerade das Vertrauen in US-Anlagen infrage stellen, könnte die gewohnte Schutzfunktion des Dollars weniger verlässlich sein, als viele erwarten.1
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George Saravelos von der Deutschen Bank hält es für möglich, dass ein KI bedingter Ausverkauf US Aktien und den Dollar zugleich belastet. Ausländische Anleger halten US Aktien im Wert von mehr als 20 Billionen US Dollar.
Die Warnung ist ein Risikoszenario, keine Prognose: Entscheidend wäre, ob sich Verkäufe, Währungsabsicherungen und schwächere Kapitalzuflüsse verstetigen.