Im Oktober 2026 wurde der MSCI Emerging Markets mit dem 8,96 Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, der S&P 500 mit etwa dem 19 Fachen. Die Gewinnschätzungen stiegen besonders stark in Asien: um 87 Prozent, verglichen mit 28 Prozent in Lateinamerika und 8,6 Prozent in Schwellenländern Europas, des Nahen Ostens und...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why are emerging-market stocks trading at their largest discount to US shares since Bloomberg’s records began in 2006, and what does this me. Article summary: Emerging-market stocks look unusually cheap primarily because expected earnings have risen much faster than share prices—not because EM equities have failed to rally. That creates a potential long-term opportunity, but o. Topic tags: general, news, education, general web, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, c
Schwellenländer-Aktien sind im Vergleich zu US-Aktien so günstig bewertet wie nie zuvor in den Bloomberg-Daten, die bis 2006 zurückreichen. Der Rekordabschlag fällt mit kräftig gestiegenen Gewinnerwartungen zusammen – besonders bei asiatischen Unternehmen, die Chips und Hardware für den Ausbau von KI-Infrastruktur liefern. Entscheidend ist deshalb, ob die erwarteten Gewinne auch dauerhaft erwirtschaftet werden. 2
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Der MSCI Emerging Markets wurde mit dem 8,96-Fachen der für die kommenden zwölf Monate erwarteten Gewinne gehandelt. Beim US-Leitindex S&P 500 lag das Verhältnis bei etwa dem 19-Fachen. 2
Der Unterschied lässt sich leicht falsch ausdrücken: 8,96 entspricht rund 47 Prozent von 19. Schwellenländer-Aktien werden damit nicht mit einem Abschlag von 47 Prozent, sondern mit einem Abschlag von rund 53 Prozent gegenüber dem US-Multiple gehandelt. Laut Bloomberg ist das der größte Abstand seit Beginn der entsprechenden Datenerhebung im Jahr 2006. 2
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis erwarteter Gewinne – kurz: das Forward-KGV – setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zu den prognostizierten Unternehmensgewinnen. Es kann also sinken, wenn die Gewinnschätzungen schneller steigen als die Kurse. Genau das hilft zu erklären, warum Schwellenländer-Aktien trotz eines Kursanstiegs günstiger bewertet sein können.
Ein wichtiger Teil der Geschichte ist der Ausbau von KI-Infrastruktur. US-Technologie- und Cloudunternehmen investieren in diese Infrastruktur; Unternehmen aus Schwellenländern liefern dafür unter anderem Chips, Komponenten und weitere Hardware. Damit hängen die Gewinnaussichten mancher Firmen in Schwellenländern auch von der Nachfrage ihrer US-Kunden ab. 10
Die erwarteten Gewinne von Schwellenländer-Unternehmen stiegen den Berichten zufolge insgesamt um 70 Prozent. Die Entwicklung unterscheidet sich jedoch deutlich nach Region: In Asien legten die Schätzungen um 87 Prozent zu, in Lateinamerika um 28 Prozent und in Schwellenländern Europas, des Nahen Ostens und Afrikas um 8,6 Prozent. 11 Der stärkste Schub kommt demnach aus Asien – die Entwicklung ist also nicht über alle Schwellenländer hinweg gleich.
Zugleich legten Schwellenländer-Aktien seit Jahresbeginn um etwa 15 Prozent zu und lagen damit rund drei Prozentpunkte vor US-Aktien. 10 Ein Rekordabschlag bedeutet folglich nicht automatisch, dass der Markt gefallen ist. Steigen die Gewinnerwartungen schneller als die Kurse, kann das Forward-KGV sinken, obwohl die Aktien zulegen.
Die niedrige Bewertung kann auf eine mögliche Chance hindeuten, macht die Aktien aber nicht automatisch zum Schnäppchen. Ein Forward-KGV beruht auf Prognosen. Bleiben die tatsächlichen Gewinne hinter den Erwartungen zurück, könnte der Bewertungsabstand weniger attraktiv sein als er heute wirkt. Werden die Prognosen erfüllt, erscheinen die aktuellen Kurse im Rückblick womöglich günstiger. Sicher ist keines der beiden Szenarien.
Auch der Blick auf die Regionen ist wichtig: Der Sammelbegriff „Schwellenländer“ kann verdecken, wie stark die aktuelle Gewinndynamik von asiatischen Technologiefirmen und dem KI-Investitionszyklus abhängt. Wer die Bewertung einordnet, sollte daher nicht nur das Gesamt-KGV betrachten, sondern auch, woher das Gewinnwachstum kommt und ob Nachfrage und Gewinne anhalten.
Für langfristig orientierte Anleger lautet die nüchterne Einordnung: Schwellenländer-Aktien sind gegenüber US-Aktien ungewöhnlich günstig bewertet, während die Gewinnerwartungen außergewöhnlich stark gestiegen sind. Werden die Prognosen erfüllt, könnte der Abschlag Aufwärtsspielraum bieten. Er ist jedoch weder eine zugesicherte Rendite noch ein Beleg dafür, dass sich die Bewertungslücke schließen muss.
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Im Oktober 2026 wurde der MSCI Emerging Markets mit dem 8,96 Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, der S&P 500 mit etwa dem 19 Fachen.
Im Oktober 2026 wurde der MSCI Emerging Markets mit dem 8,96 Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, der S&P 500 mit etwa dem 19 Fachen. Die Gewinnschätzungen stiegen besonders stark in Asien: um 87 Prozent, verglichen mit 28 Prozent in Lateinamerika und 8,6 Prozent in Schwellenländern Europas, des Nahen Ostens und Afrikas.
Der Bewertungsabstand kann eine mögliche Anlagechance anzeigen – ist aber weder ein Beweis für eine Fehlbewertung noch eine Garantie, dass sich die Lücke schließt.
Im Oktober 2026 wurde der MSCI Emerging Markets mit dem 8,96 Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, der S&P 500 mit etwa dem 19 Fachen. Die Gewinnschätzungen stiegen besonders stark in Asien: um 87 Prozent, verglichen mit 28 Prozent in Lateinamerika und 8,6 Prozent in Schwellenländern Europas, des Nahen Ostens und...
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Schwellenländer-Aktien sind im Vergleich zu US-Aktien so günstig bewertet wie nie zuvor in den Bloomberg-Daten, die bis 2006 zurückreichen. Der Rekordabschlag fällt mit kräftig gestiegenen Gewinnerwartungen zusammen – besonders bei asiatischen Unternehmen, die Chips und Hardware für den Ausbau von KI-Infrastruktur liefern. Entscheidend ist deshalb, ob die erwarteten Gewinne auch dauerhaft erwirtschaftet werden. 2
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Der MSCI Emerging Markets wurde mit dem 8,96-Fachen der für die kommenden zwölf Monate erwarteten Gewinne gehandelt. Beim US-Leitindex S&P 500 lag das Verhältnis bei etwa dem 19-Fachen. 2
Der Unterschied lässt sich leicht falsch ausdrücken: 8,96 entspricht rund 47 Prozent von 19. Schwellenländer-Aktien werden damit nicht mit einem Abschlag von 47 Prozent, sondern mit einem Abschlag von rund 53 Prozent gegenüber dem US-Multiple gehandelt. Laut Bloomberg ist das der größte Abstand seit Beginn der entsprechenden Datenerhebung im Jahr 2006. 2
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis erwarteter Gewinne – kurz: das Forward-KGV – setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zu den prognostizierten Unternehmensgewinnen. Es kann also sinken, wenn die Gewinnschätzungen schneller steigen als die Kurse. Genau das hilft zu erklären, warum Schwellenländer-Aktien trotz eines Kursanstiegs günstiger bewertet sein können.
Ein wichtiger Teil der Geschichte ist der Ausbau von KI-Infrastruktur. US-Technologie- und Cloudunternehmen investieren in diese Infrastruktur; Unternehmen aus Schwellenländern liefern dafür unter anderem Chips, Komponenten und weitere Hardware. Damit hängen die Gewinnaussichten mancher Firmen in Schwellenländern auch von der Nachfrage ihrer US-Kunden ab. 10
Die erwarteten Gewinne von Schwellenländer-Unternehmen stiegen den Berichten zufolge insgesamt um 70 Prozent. Die Entwicklung unterscheidet sich jedoch deutlich nach Region: In Asien legten die Schätzungen um 87 Prozent zu, in Lateinamerika um 28 Prozent und in Schwellenländern Europas, des Nahen Ostens und Afrikas um 8,6 Prozent. 11 Der stärkste Schub kommt demnach aus Asien – die Entwicklung ist also nicht über alle Schwellenländer hinweg gleich.
Zugleich legten Schwellenländer-Aktien seit Jahresbeginn um etwa 15 Prozent zu und lagen damit rund drei Prozentpunkte vor US-Aktien. 10 Ein Rekordabschlag bedeutet folglich nicht automatisch, dass der Markt gefallen ist. Steigen die Gewinnerwartungen schneller als die Kurse, kann das Forward-KGV sinken, obwohl die Aktien zulegen.
Die niedrige Bewertung kann auf eine mögliche Chance hindeuten, macht die Aktien aber nicht automatisch zum Schnäppchen. Ein Forward-KGV beruht auf Prognosen. Bleiben die tatsächlichen Gewinne hinter den Erwartungen zurück, könnte der Bewertungsabstand weniger attraktiv sein als er heute wirkt. Werden die Prognosen erfüllt, erscheinen die aktuellen Kurse im Rückblick womöglich günstiger. Sicher ist keines der beiden Szenarien.
Auch der Blick auf die Regionen ist wichtig: Der Sammelbegriff „Schwellenländer“ kann verdecken, wie stark die aktuelle Gewinndynamik von asiatischen Technologiefirmen und dem KI-Investitionszyklus abhängt. Wer die Bewertung einordnet, sollte daher nicht nur das Gesamt-KGV betrachten, sondern auch, woher das Gewinnwachstum kommt und ob Nachfrage und Gewinne anhalten.
Für langfristig orientierte Anleger lautet die nüchterne Einordnung: Schwellenländer-Aktien sind gegenüber US-Aktien ungewöhnlich günstig bewertet, während die Gewinnerwartungen außergewöhnlich stark gestiegen sind. Werden die Prognosen erfüllt, könnte der Abschlag Aufwärtsspielraum bieten. Er ist jedoch weder eine zugesicherte Rendite noch ein Beleg dafür, dass sich die Bewertungslücke schließen muss.
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Im Oktober 2026 wurde der MSCI Emerging Markets mit dem 8,96 Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, der S&P 500 mit etwa dem 19 Fachen.
Im Oktober 2026 wurde der MSCI Emerging Markets mit dem 8,96 Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, der S&P 500 mit etwa dem 19 Fachen. Die Gewinnschätzungen stiegen besonders stark in Asien: um 87 Prozent, verglichen mit 28 Prozent in Lateinamerika und 8,6 Prozent in Schwellenländern Europas, des Nahen Ostens und Afrikas.
Der Bewertungsabstand kann eine mögliche Anlagechance anzeigen – ist aber weder ein Beweis für eine Fehlbewertung noch eine Garantie, dass sich die Lücke schließt.