MiniMax und Knowledge Atlas (Zhipu AI) sind schwer zu shorten, weil nach dem IPO nur wenige Aktien frei handelbar sind und Hongkong gedeckte Leerverkäufe mit geliehenen Aktien verlangt. Beide KI‑Start ups wachsen schnell, schreiben aber weiterhin hohe Verluste, da sie massiv in Modellentwicklung und Recheninfrastruk...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Why are China’s newly listed AI stocks MiniMax Group and Knowledge Atlas Technology difficult to short despite weak profitability, and how c. Article summary: MiniMax and Knowledge Atlas/Zhipu may be hard to short mainly because newly listed shares can have limited freely tradeable supply, while direct shorting depends on whether enough stock is practically available to borrow. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# China’s ‘AI tigers’ see shares surge after Nvidia CEO touts OpenClaw as ‘next ChatGPT’. * Chinese AI stocks surged on Wednesday following upbeat remarks from Jensen Huang about O" source context "China AI: Zhipu, Minimax after Nvidia Jensen Huang OpenClaw comments" Reference image 2: visual subject "### Bloombe
Die chinesischen KI‑Start-ups MiniMax Group und Knowledge Atlas Technology (Zhipu AI) gehören zu den spektakulärsten Börsengängen der letzten Zeit in Hongkong. Seit ihren IPOs sind die Aktien stark gestiegen – obwohl beide Unternehmen noch tief in den roten Zahlen stecken und enorme Summen in Forschung sowie Rechenkapazität investieren.
Für Investoren, die auf fallende Kurse setzen wollen, wirkt das paradox: Warum lassen sich diese Aktien so schwer shorten? Die Erklärung liegt weniger in den Fundamentaldaten als in der Marktmechanik – insbesondere im begrenzten Streubesitz, den Short‑Selling‑Regeln in Hongkong und der starken Nachfrage rund um das KI‑Thema.
Beide Unternehmen wachsen zwar schnell, verbrennen aber weiterhin viel Kapital.
Laut Börsenunterlagen stieg der Umsatz von MiniMax von 3,46 Mio. US‑Dollar im Jahr 2023 auf 30,52 Mio. US‑Dollar 2024, während der Nettoverlust auf 465,24 Mio. US‑Dollar anwuchs. In den ersten neun Monaten 2025 erreichte der Umsatz etwa 53,44 Mio. US‑Dollar, doch der Nettoverlust lag weiterhin bei rund 512 Mio. US‑Dollar.
Auch Zhipu AI – die Firma hinter Knowledge Atlas – zeigt ein ähnliches Muster: stark steigende Einnahmen, aber enorme Ausgaben für Forschung und Infrastruktur. Allein im ersten Halbjahr 2025 meldete das Unternehmen einen Nettoverlust von etwa 2,36 Milliarden Yuan, vor allem wegen wachsender Kosten für KI‑Modellentwicklung und Rechenleistung.
Trotz dieser Zahlen bewertet der Markt beide Firmen hoch, weil Investoren sie als mögliche Schlüsselspieler im chinesischen Generative‑AI‑Ökosystem sehen.
Leerverkäufer benötigen zunächst Aktien, die sie ausleihen können, bevor sie sie verkaufen. In Hongkong sind nackte Leerverkäufe grundsätzlich verboten, daher muss eine Aktie vor dem Short‑Trade verfügbar oder geliehen sein.
Genau hier liegt das Problem bei neuen Börsengängen.
Nach dem IPO ist oft nur ein relativ kleiner Teil der Aktien tatsächlich frei handelbar. Bei Knowledge Atlas etwa wurden rund 37,4 Millionen H‑Aktien im Hongkonger Börsengang angeboten.
Hinzu kommen Lock‑up‑Vereinbarungen: Frühinvestoren, Venture‑Kapitalgeber oder sogenannte Cornerstone‑Investoren verpflichten sich, ihre Anteile für eine bestimmte Zeit nach dem Börsengang nicht zu verkaufen.
Wenn der Streubesitz klein ist und Aktionäre ihre Aktien nicht verleihen, entsteht ein enger Markt für Wertpapierleihe. Für Shortseller bedeutet das:
Selbst wenn Anleger fundamental skeptisch sind, können sie ihre Meinung oft nur schwer in eine Short‑Position umsetzen.
Direkt nach dem Börsendebüt erlebten beide Aktien starke Kursanstiege. Die Marktkapitalisierung schnellte in den Bereich von zig Milliarden Hongkong‑Dollar.
Mehrere Faktoren stützen die Nachfrage:
Wenn die Nachfrage hoch ist, während das Angebot begrenzt bleibt, können Kurse stark steigen – selbst wenn die Unternehmen noch weit von der Profitabilität entfernt sind.
Ein wichtiger kurzfristiger Kurstreiber könnte die mögliche Aufnahme in den Hang Seng Tech Index sein. Dieser Index bildet große Technologieunternehmen ab, die in Hongkong gelistet sind.
Analysten von Morgan Stanley schätzen, dass eine Aufnahme passive Kapitalzuflüsse von etwa 1,25 bis 1,75 Milliarden US‑Dollar auslösen könnte. Der Grund: Fonds und ETFs, die den Index nachbilden, müssen neu aufgenommene Aktien automatisch kaufen.
Solche Indexereignisse treiben Kurse oft kurzfristig, weil:
Manchmal folgt jedoch ein klassisches Börsenmuster: „Buy the rumor, sell the news.“ Wenn der Markt die Zuflüsse bereits eingepreist hat, kann der Kurs nach der Aufnahme auch nachgeben.
Der nächste große Test für die Aktien könnte im Sommer kommen. Wenn Lock‑up‑Fristen auslaufen, dürfen Insider und frühe Investoren erstmals ihre zuvor gesperrten Aktien verkaufen.
Berichten zufolge könnte der Juli eine zentrale Phase für Lock‑up‑Abläufe bei diesen KI‑IPOs sein. Dadurch könnten zusätzliche Aktien auf den Markt gelangen.
Das hat zwei wichtige Folgen:
Wenn beides gleichzeitig passiert, könnte erstmals seit dem Börsengang ernsthafter Abwärtsdruck entstehen.
Wie sich die Kurse entwickeln, hängt letztlich vom Gleichgewicht zwischen neuem Kapital und neuem Angebot ab.
Bullishe Kräfte:
Bearishe Kräfte:
Kurz gesagt: Dass MiniMax und Zhipu heute schwer zu shorten sind, liegt weniger an ihren Geschäftsmodellen als an Marktstruktur und Liquidität. Wenn in den kommenden Monaten mehr Aktien handelbar werden, könnten sich die Spielregeln für Investoren sehr schnell ändern.
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MiniMax und Knowledge Atlas (Zhipu AI) sind schwer zu shorten, weil nach dem IPO nur wenige Aktien frei handelbar sind und Hongkong gedeckte Leerverkäufe mit geliehenen Aktien verlangt.
MiniMax und Knowledge Atlas (Zhipu AI) sind schwer zu shorten, weil nach dem IPO nur wenige Aktien frei handelbar sind und Hongkong gedeckte Leerverkäufe mit geliehenen Aktien verlangt. Beide KI‑Start ups wachsen schnell, schreiben aber weiterhin hohe Verluste, da sie massiv in Modellentwicklung und Recheninfrastruktur investieren.
Entscheidende Kurstreiber könnten die Aufnahme in den Hang Seng Tech Index mit Milliarden‑Zuflüssen sowie Lock‑up‑Abläufe im Juli sein, die mehr Aktien in Umlauf bringen.