Henson Steven aus Fidschi und Rowan Tooth aus Südafrika waren zusätzliche Piloten an Bord des flydubai-Flugs FZ1073. Als der Kapitän im Cockpit angegriffen wurde, übernahmen sie die Kontrolle und landeten das Flugzeug sicher am Flughafen Tabuk in Saudi-Arabien. Für die Strecke von Dubai nach Tel Aviv waren sie nicht als Hauptpiloten vorgesehen: Laut Berichten sollten sie den Rückflug fliegen.
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Wer sind die beiden Piloten?
Steven ist flydubai-Pilot und flog zuvor für Fiji Airways. Medien aus Fidschi bezeichneten ihn als Reservepiloten, der auf dem Flug mitreiste.
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30 Tooth stammt aus Kimberley in Südafrika. Berichten zufolge ist er der Sohn des verstorbenen Cricketspielers Barry Tooth und kam 2023 zu flydubai.
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Die beiden waren als zusätzliche beziehungsweise Reservepiloten an Bord und sollten den Rückflug übernehmen.
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7 Für den Flug von Dubai nach Tel Aviv gehörten sie nicht zur regulären Pilotenbesatzung.
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Angriff im Cockpit und sichere Landung
Am 30. September war FZ1073 auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv. Berichten zufolge griff der omanische Kopilot den Kapitän Smit Machchhar mit der Notfall-Axt aus dem Cockpit an, während sich das Flugzeug im saudi-arabischen Luftraum befand.
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41 Die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte später, der Kopilot habe die Kontrolle über das Flugzeug übernehmen und es in das Passagierterminal des Flughafens Ben Gurion steuern wollen. Die Behörden sagten außerdem, der Plan sei von den Anschlägen vom 11. September inspiriert gewesen. Das sind Vorwürfe und Angaben der Ermittler – kein durch die hier zitierten Berichte belegtes Gerichtsurteil.
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Nach dem Angriff ging das Flugzeug in einen raschen Sinkflug über. Ein Bericht unter Berufung auf die Ermittlungen der Emirate bezifferte den Höhenverlust auf rund 4.900 Meter – etwa 16.000 Fuß – innerhalb von 30 Sekunden.
41 Obwohl Machchhar schwer verletzt war, gelang es ihm, die Cockpittür zu öffnen. So konnten Crewmitglieder und Passagiere eingreifen. Passagiere überwältigten den Angreifer; anschließend übernahmen Steven und Tooth die Kontrolle und landeten das Flugzeug sicher in Tabuk.
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Die hier zitierten Berichte belegen die Landung in Tabuk, enthalten aber keine verlässlich bestätigten Angaben zu möglichen Schäden am Seitenruder oder zur Weiterreise der Passagiere.
Wie die Namen der Crew bekannt wurden
Die Berichterstattung über die Ehrung aus den Emiraten nannte die flydubai-Crew zunächst als Gruppe. Nachrichtenmedien in den Heimatländern der Piloten identifizierten Steven und Tooth nach der Zeremonie am 27. Oktober. Auch die kenianischen Kabinenbesatzungsmitglieder David Kimotho und John Muchina wurden als Geehrte genannt.
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17 Frühere Berichte über Kimotho und Muchina beschrieben, wie sie dem verletzten Kapitän halfen.
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Die Berichte nennen damit mehrere Namen, aber keine vollständige, unabhängig bestätigte Liste aller Geehrten.
Ehrung am 27. Oktober
Die Crew erhielt den First Class Order of Zayed II, verliehen von Präsident Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan. Überreicht wurden die Auszeichnungen bei der Zeremonie am 27. Oktober von Dubais Kronprinz Scheich Hamdan bin Mohammed.
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46 Laut Berichten galt die Ehrung dem Mut der Crew und ihrem Einsatz für den Schutz der Passagiere.
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Kapitän Machchhar nahm nach dem Vorfall ebenfalls an einem Empfang mit der Crew teil; Aufnahmen zeigten ihn dort im Gespräch mit dem Präsidenten der Emirate.
34 Die hier zitierten Quellen enthalten weder ein verifiziertes Zitat zu seiner Genesung noch den genauen Wortlaut von Aussagen über die Pflicht der Crew, Menschenleben zu schützen.