Der Partner von VW und GM in China arbeitet mit dem Unternehmen QingTao Energy zusammen, um 2027 die kommerzielle Serienfertigung zu erreichen.
Der Hersteller setzt ambitionierte Reichweitenziele und will seine Zellen auch in Robotern erproben.
Der Konzern hinter Marken wie Volvo, Polestar und Zeekr setzt auf einen gestaffelten Hochlauf seiner Eigenentwicklung.
Guangzhou Automobile Group hat Chinas erste Pilotlinie für großformatige Feststoffzellen in Betrieb genommen.
Chinas ältester Autobauer setzt bei seiner Traditionsmarke Hongqi auf die neue Batterie.
So verlockend die Versprechen sind – der Weg zur massentauglichen und bezahlbaren Feststoffbatterie ist noch weit. Ouyang Minggao, einer der führenden Batterieexperten Chinas, warnt, dass echte Massenproduktion trotz erster Testfahrzeuge noch mindestens drei bis fünf Jahre entfernt ist .
Die größten Herausforderungen sind:
Die aktuelle Phase bis 2027 sieht Ouyang Minggao dabei als Übergangsstadium. In diesem Zeitraum fokussiert sich die Industrie auf sulfidbasierte Zellen mit Graphit- oder Low-Silicon-Anoden, die Energiedichten von 200-300 Wh/kg erreichen - ein wichtiger Zwischenschritt .
China will die Technologieführerschaft nicht dem Zufall überlassen und zieht auch regulatorisch an einem Strang. Die wichtigsten Meilensteine:
Diese Maßnahmen signalisieren, dass Peking mit Nachdruck die technische und regulatorische Basis schafft, um die Kommerzialisierung zu entmystifizieren und zu beschleunigen. Für die privaten Nutzer in Deutschland bleibt die Feststoffbatterie damit vorerst ein Technologieversprechen aus China, dessen erste reale Vertreter man ab 2027 auf ausgewählten Märkten sehen wird – massentauglich und konkurrenzfähig zu heutigen Akkus wird sie aber wohl erst im nächsten Jahrzehnt.
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