Bei allem Selbstbewusstsein bleibt TSMC jedoch wachsam. Wei nannte Intels 18A-Prozess und Samsungs Foundry-Bemühungen durchaus ernstzunehmende Entwicklungen, versicherte aber, dass dies „den Fokus von TSMC auf die Weiterentwicklung der Prozesstechnologie und die Verbesserung der Fertigungseffizienz nicht verändern“ werde . Die Botschaft: TSMCs Vorsprung basiert auf unerbittlicher Ausführung, nicht auf der Unterschätzung der Gegner .
Die nackten Zahlen untermauern diesen Anspruch. Als TSMC die 2-Nanometer-Fertigung (N2) mit guten Ausbeuten von 70–80 % startete, kämpfte Samsung laut einer Analyse von KeyBanc Capital Markets mit weniger als 40 %. Intels 18A lag bei immerhin 60 % oder mehr, reihte sich Anfang 2026 damit zwischen den Rivalen ein, aber deutlich hinter dem Primus .
Im Zentrum von TSMCs Technologieerzählung steht der N2-Prozess, der im vierten Quartal 2025 in die Massenproduktion gegangen ist . Wei selbst bezeichnete den Knoten als „einen weiteren großen und langlebigen Knoten“, was die strategische Bedeutung für die kommenden Jahre unterstreicht .
Die neue Technologie wird gleichzeitig in den taiwanesischen Werken in Hsinchu und Kaohsiung hochgefahren . Und das so aggressiv, dass die Produktionskapazität von 2026 bis 2028 mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 70 % zulegen soll . Doch selbst dieser rasante Ausbau reicht nicht: Die bestehenden 2nm-Fabriken sind Brancheninformationen zufolge bereits durch das Jahr 2026 hindurch komplett ausgebucht – Apple, für sein kommendes iPhone, sicherte sich als einer der Ankerkunden frühzeitig Kapazitäten .
Um diesen Durst zu stillen, plant TSMC massive Expansionen. Gegenüber der taiwanesischen Regierung wurden bereits Pläne für drei weitere 2nm-Fabriken im Southern Taiwan Science Park skizziert – die Gesamtzahl der geplanten Werke stiege damit von sieben auf zehn . Unterdessen wird der Ausbau in den USA forciert: 30 % der 2nm- und fortschrittlicheren Kapazitäten sollen in Arizona entstehen, wo die zweite US-Fabrik nun mehrere Quartale früher in die Massenproduktion gehen soll als ursprünglich angekündigt .
Fundament für diese strategischen Ambitionen sind prächtige Geschäftszahlen. Wei feierte 2025 als Rekordjahr: Der Aktienkurs schoss in diesem Zeitraum von 950 NT$ auf 2.425 NT$ je Anteilsschein, und die Bardividenden kletterten um über 30 % .
Um den von Wei ausgerufenen „KI-Megatrend“ zu nutzen, startet das Unternehmen die teuerste Expansion seiner Geschichte . Für 2026 steuert TSMC die obere Spanne des Investitionsrahmens (CapEx) von 52 bis 56 Milliarden US-Dollar an . Der neue CapEx-Rekord bedeutet einen Sprung von rund 30 % gegenüber den 40,9 Milliarden US-Dollar aus dem Vorjahr . Und Wei warnte, dass selbst diese gewaltigen Summen möglicherweise noch nicht ausreichen, um die „extrem starke“ KI-getriebene Nachfrage zu befriedigen .
Etwa 70–80 % dieser Summe fließen direkt in die fortschrittlichsten Prozesstechnologien. Der Rest verteilt sich auf Spezialtechnologien sowie fortschrittliches Packaging, Testing und Maskenbau – wobei auch hier, etwa bei der wichtigen CoWoS-Verpackungstechnologie, die Kapazitäten bis weit ins Jahr 2026 hinein ausverkauft sind .
Mit Blick auf 2026 kündigte Wei ein Umsatzwachstum von mehr als 30 % in US-Dollar an . Und über den aktuellen KI-Boom hinaus identifizierte er bereits die nächsten potenziellen Wachstumstreiber: Robotik und autonomes Fahren .
Die Konkurrenz beschränkt sich längst nicht mehr auf klassische Chiphersteller. In einer bemerkenswerten Wortmeldung fragte ein Aktionär nach Berichten, wonach Tesla-Chef Elon Musk den Bau einer riesigen Chipfabrik, einer sogenannten „TeraFab“, für seine eigenen Firmen plane . Weis Antwort fiel knapp und selbstgewiss aus: „Mein einziger Schluss ist, ihm viel Glück zu wünschen“ .
Er ergänzte dies mit einer historischen Perspektive, die wie das Leitmotiv der gesamten Versammlung wirkte: „In den vergangenen fast 40 Jahren hat es uns nie an Wettbewerbern gemangelt. Wir waren immer ein Gewinner, und das wird auch in Zukunft so bleiben“ . Ein klares Signal: Egal, ob der Rivale ein etablierter Chiphersteller oder der reichste Mann der Welt ist – TSMCs Strategie und Selbstbewusstsein sind unerschütterlich.
Bei allem Selbstbewusstsein bleibt TSMC jedoch wachsam. Wei nannte Intels 18A-Prozess und Samsungs Foundry-Bemühungen durchaus ernstzunehmende Entwicklungen, versicherte aber, dass dies „den Fokus von TSMC auf die Weiterentwicklung der Prozesstechnologie und die Verbesserung der Fertigungseffizienz nicht verändern“ werde . Die Botschaft: TSMCs Vorsprung basiert auf unerbittlicher Ausführung, nicht auf der Unterschätzung der Gegner .
Die nackten Zahlen untermauern diesen Anspruch. Als TSMC die 2-Nanometer-Fertigung (N2) mit guten Ausbeuten von 70–80 % startete, kämpfte Samsung laut einer Analyse von KeyBanc Capital Markets mit weniger als 40 %. Intels 18A lag bei immerhin 60 % oder mehr, reihte sich Anfang 2026 damit zwischen den Rivalen ein, aber deutlich hinter dem Primus .
Im Zentrum von TSMCs Technologieerzählung steht der N2-Prozess, der im vierten Quartal 2025 in die Massenproduktion gegangen ist . Wei selbst bezeichnete den Knoten als „einen weiteren großen und langlebigen Knoten“, was die strategische Bedeutung für die kommenden Jahre unterstreicht .
Die neue Technologie wird gleichzeitig in den taiwanesischen Werken in Hsinchu und Kaohsiung hochgefahren . Und das so aggressiv, dass die Produktionskapazität von 2026 bis 2028 mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 70 % zulegen soll . Doch selbst dieser rasante Ausbau reicht nicht: Die bestehenden 2nm-Fabriken sind Brancheninformationen zufolge bereits durch das Jahr 2026 hindurch komplett ausgebucht – Apple, für sein kommendes iPhone, sicherte sich als einer der Ankerkunden frühzeitig Kapazitäten .
Um diesen Durst zu stillen, plant TSMC massive Expansionen. Gegenüber der taiwanesischen Regierung wurden bereits Pläne für drei weitere 2nm-Fabriken im Southern Taiwan Science Park skizziert – die Gesamtzahl der geplanten Werke stiege damit von sieben auf zehn . Unterdessen wird der Ausbau in den USA forciert: 30 % der 2nm- und fortschrittlicheren Kapazitäten sollen in Arizona entstehen, wo die zweite US-Fabrik nun mehrere Quartale früher in die Massenproduktion gehen soll als ursprünglich angekündigt .
Fundament für diese strategischen Ambitionen sind prächtige Geschäftszahlen. Wei feierte 2025 als Rekordjahr: Der Aktienkurs schoss in diesem Zeitraum von 950 NT$ auf 2.425 NT$ je Anteilsschein, und die Bardividenden kletterten um über 30 % .
Um den von Wei ausgerufenen „KI-Megatrend“ zu nutzen, startet das Unternehmen die teuerste Expansion seiner Geschichte . Für 2026 steuert TSMC die obere Spanne des Investitionsrahmens (CapEx) von 52 bis 56 Milliarden US-Dollar an . Der neue CapEx-Rekord bedeutet einen Sprung von rund 30 % gegenüber den 40,9 Milliarden US-Dollar aus dem Vorjahr . Und Wei warnte, dass selbst diese gewaltigen Summen möglicherweise noch nicht ausreichen, um die „extrem starke“ KI-getriebene Nachfrage zu befriedigen .
Etwa 70–80 % dieser Summe fließen direkt in die fortschrittlichsten Prozesstechnologien. Der Rest verteilt sich auf Spezialtechnologien sowie fortschrittliches Packaging, Testing und Maskenbau – wobei auch hier, etwa bei der wichtigen CoWoS-Verpackungstechnologie, die Kapazitäten bis weit ins Jahr 2026 hinein ausverkauft sind .
Mit Blick auf 2026 kündigte Wei ein Umsatzwachstum von mehr als 30 % in US-Dollar an . Und über den aktuellen KI-Boom hinaus identifizierte er bereits die nächsten potenziellen Wachstumstreiber: Robotik und autonomes Fahren .
Die Konkurrenz beschränkt sich längst nicht mehr auf klassische Chiphersteller. In einer bemerkenswerten Wortmeldung fragte ein Aktionär nach Berichten, wonach Tesla-Chef Elon Musk den Bau einer riesigen Chipfabrik, einer sogenannten „TeraFab“, für seine eigenen Firmen plane . Weis Antwort fiel knapp und selbstgewiss aus: „Mein einziger Schluss ist, ihm viel Glück zu wünschen“ .
Er ergänzte dies mit einer historischen Perspektive, die wie das Leitmotiv der gesamten Versammlung wirkte: „In den vergangenen fast 40 Jahren hat es uns nie an Wettbewerbern gemangelt. Wir waren immer ein Gewinner, und das wird auch in Zukunft so bleiben“ . Ein klares Signal: Egal, ob der Rivale ein etablierter Chiphersteller oder der reichste Mann der Welt ist – TSMCs Strategie und Selbstbewusstsein sind unerschütterlich.