María del Carmen Abascal, bekannt als Maricarmen, starb am 7. Oktober 2026 im Gregorio-Marañón-Krankenhaus in Madrid. Zwei Wochen zuvor war die 87-Jährige aus der Wohnung im Stadtteil Retiro geräumt worden, in der sie mehr als 70 Jahre gelebt hatte. Seit der Räumung war sie im Krankenhaus; eine Todesursache wurde nicht bekannt gegeben.
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Nach der Räumung im Krankenhaus
Am 23. September wurde Abascal aus ihrer Wohnung gebracht. Berichten zufolge trugen Polizisten und Sozialarbeiter sie auf einer Trage hinaus; noch am selben Tag kam sie ins Krankenhaus. Reuters berichtete, sie sei dort bis zu ihrem Tod wegen starker Angstzustände und Erschöpfung behandelt worden.
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Die Wohnung hatte zunächst ihr Vater gemietet: Er zog 1956 dort ein, und Abascal lebte nach dem Tod ihrer Eltern weiter in der Wohnung, wie die BBC berichtete. 2018 kaufte das Unternehmen Urbagestión die Immobilie. Laut BBC verlangte die Firma zunächst eine deutliche Mieterhöhung – von 500 Euro auf 2.650 Euro im Monat. Später wurde die geforderte Miete auf 1.650 Euro gesenkt.
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Die Einigung kam zu spät
Nach öffentlichem Druck einigte sich Abascal auf eine Lösung, die ihr die Rückkehr in die Wohnung ermöglicht hätte. Sie starb jedoch im Krankenhaus, bevor sie entlassen werden und nach Hause zurückkehren konnte.
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Was die Umstände ihres Todes angeht, bleibt die zentrale Frage offen: Berichte schildern ihren Krankenhausaufenthalt und die Ereignisse davor, doch eine Todesursache wurde nicht veröffentlicht. Aus der zeitlichen Abfolge allein lässt sich nicht schließen, dass die Zwangsräumung ihren Tod verursacht hat.
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Ein Fall wird zum Symbol der Wohnungsdebatte
Abascals Räumung wurde zum Anlass für Proteste gegen die Wohnungsnot und steigende Mieten in Spanien. Nach ihrem Tod zogen Tausende Menschen von der Puerta del Sol zu ihrer früheren Wohnung. Die Demonstration endete mit einer Schweigeminute; einige riefen: „Maricarmen lebt, der Kampf geht weiter.“
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Reuters berichtete, dass die Proteste nach der Räumung den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez dazu veranlassten, vorgezogene Neuwahlen auszurufen.
18 Der Fall rückte damit weit über Madrid hinaus in den Mittelpunkt der Debatte um Wohnen und Mieten.
Bei aller öffentlichen Anteilnahme ist die gesicherte Auskunft zu ihrem Tod knapp: Maricarmen Abascal starb nach zwei Wochen im Krankenhaus. Eine Todesursache wurde nicht bekannt gegeben.
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