VeriSilicon erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 1,864 Milliarden Renminbi – 91,37 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand belief sich zum 30.
Forschungsantwort

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Der chinesische Halbleiterdesigner VeriSilicon hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich vom Boom rund um künstliche Intelligenz profitiert. Der Umsatz erreichte 1,864 Milliarden Renminbi (RMB) und lag damit 91,37 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wie am 18. August berichtet wurde. Zum 30. Juni verfügte das Unternehmen außerdem über einen Auftragsbestand von 12,449 Milliarden RMB. Rund 90 Prozent der im laufenden Jahr neu unterzeichneten Aufträge bezogen sich auf KI-Computing.
Die Zusammensetzung der neuen Aufträge zeigt, wie stark KI-Infrastruktur inzwischen die Nachfrage nach VeriSilicons Chipdesign- und kundenspezifischen Entwicklungsleistungen bestimmt. Der weit überwiegende Teil der Neuaufträge entfällt auf Anwendungen für KI-Rechenleistung und Datenverarbeitung.
Wichtig ist dabei die genaue Einordnung: Die Angabe von rund 90 Prozent beschreibt den Anteil an den neu unterzeichneten Aufträgen – nicht den KI-Anteil am gesamten Auftragsbestand. Eine separate Zusammenfassung der Quartalsergebnisse bezifferte den Anteil von KI-ASIC- und Datenverarbeitungsanwendungen am Auftragsbestand auf mehr als 83 Prozent.
Die Dynamik beim Auftragseingang hatte bereits vor dem Stichtag Ende Juni eingesetzt. Vom 1. Januar bis zum 16. Juli 2026 unterzeichnete VeriSilicon neue Aufträge im Gesamtwert von 14,653 Milliarden RMB. Davon entfielen 8,240 Milliarden RMB auf den Zeitraum bis zum 29. April; zwischen dem 30. April und dem 16. Juli kamen weitere 6,413 Milliarden RMB hinzu. Mehr als 90 Prozent dieser Aufträge standen laut Zusammenfassungen der freiwilligen Unternehmensmitteilung mit KI-Rechenleistung und Datenverarbeitung in Verbindung.
Die genannten Werte sind nicht direkt miteinander vergleichbar: Der Auftragsbestand ist eine Momentaufnahme zu einem bestimmten Stichtag, während der Auftragseingang die im Verlauf eines Zeitraums neu geschlossenen Verträge erfasst. Zusammengenommen deuten die Zahlen jedoch auf eine hohe Nachfrage nach VeriSilicons integrierten Dienstleistungen für kundenspezifische Chips hin – insbesondere in den Bereichen KI und Datenverarbeitung.
Die Halbjahreszahlen zeichnen das Bild eines Unternehmens, das vom Investitionszyklus rund um KI-Rechenleistung profitiert: Der Umsatz legte stark zu, der Auftragsbestand blieb umfangreich, und KI-bezogene Projekte machten den größten Teil der neuen Aufträge aus.
Ein großer Auftragseingang garantiert allerdings noch nicht, dass sämtliche Verträge schnell in Umsatz umgewandelt werden oder dass das Wachstum entsprechend profitabel ist. Die klarste Schlussfolgerung lautet daher: Bis zum 18. August 2026 war KI-Infrastruktur zu einem zentralen Nachfragetreiber für VeriSilicons Chipdesign-Geschäft geworden.
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VeriSilicon erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 1,864 Milliarden Renminbi – 91,37 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
VeriSilicon erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 1,864 Milliarden Renminbi – 91,37 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni auf 12,449 Milliarden Renminbi.