Der Hongtu Plan ist ein von der Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) initiiertes und von Huawei unterstütztes Programm, das OpenHarmony von der technischen Anpassung zur kommerziellen Nutzung führen soll. Vorgesehen sind 480.000 RMB für ein förderfähiges Produkt auf Basis des Kleinsystems und 1,5 Millionen RMB f...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What was the “Hongtu Plan” unveiled by Huawei and the Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) at the August 28, 2026 HarmonyOS Ecosystem Co. Article summary: The Hongtu Plan is a GIIC-led, Huawei-backed commercialization program for OpenHarmony: it pays and streamlines partners from foundational hardware development, through compatibility testing, to volume shipments. Its pur. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Der Hongtu-Plan ist ein vom Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) initiiertes und von Huawei unterstütztes Programm zur Kommerzialisierung des OpenHarmony-Ökosystems. Vorgestellt wurde es am 28. August 2026 auf der HarmonyOS Ecosystem Conference in Shenzhen. Im Mittelpunkt steht eine praktische Hürde: OpenHarmony-Produkte sollen nicht bei Kompatibilitätstests und Demonstratoren stehen bleiben, sondern wiederholt und in größeren Stückzahlen auf den Markt kommen. 1
2
Das Konzept begleitet die gesamte Produktkette. Partner erhalten Unterstützung bei der Entwicklung grundlegender Module und Entwicklungsboards, bei Kompatibilitäts- und Verbindungstests sowie zusätzliche Anreize, wenn qualifizierte Produkte bestimmte Auslieferungsmengen erreichen. Der Plan soll damit Entwicklung, Zertifizierung und Marktskalierung miteinander verknüpfen, statt diese Herausforderungen getrennt zu behandeln. 3
4
Ein Betriebssystem-Ökosystem braucht mehr als Quellcode und interessierte Entwickler. Gerätehersteller benötigen verlässliche Chips, Module, Boards, Betriebssystemanbieter und getestete Referenzlösungen, um Integrationsaufwand und Markteinführungszeit zu reduzieren. Deshalb konzentriert sich der Hongtu-Plan besonders auf sogenannte Basislösungen, die mehrere Hersteller wiederverwenden können.
Module und Entwicklungsboards bilden die Brücke zwischen Chipentwicklung und fertigem Produkt. Ein größeres Angebot kompatibler und wirtschaftlich einsetzbarer Hardware-Bausteine kann Herstellern einen leichteren Einstieg in Produkte wie intelligente Haushaltsgeräte, Kameras, Netzwerkgeräte und industrielle Systeme ermöglichen. Nach Darstellung der Organisatoren soll so die technische Grundlage gestärkt und die Verbreitung von OpenHarmony in verschiedenen Branchen beschleunigt werden. 2
4
Der Plan kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Huawei ein deutliches Wachstum seines Ökosystems meldet. Auf der Konferenz erklärte das Unternehmen, die Zahl nativer HarmonyOS-Anwendungen habe 100.000 überschritten. Auf HarmonyOS-Smartphones seien mehr als 400.000 Apps verfügbar; außerdem liefen zum 20. August mehr als 80 Millionen Geräte mit HarmonyOS 6. Für das vierte Quartal 2026 prognostizierte Huawei mehr als 100 Millionen Nutzer. Diese Angaben stammen vom Unternehmen und wurden in den geprüften Materialien nicht unabhängig testiert. 4
6
Die Entwicklungsförderung richtet sich an OpenHarmony-Module und Entwicklungsboards für Kleinsysteme und Standardsysteme. Ein Produkt muss die Teilnahmebedingungen erfüllen, die OpenHarmony-Kompatibilitätsprüfung bestehen und bei entsprechenden Geräten die Voraussetzungen für eine kommerzielle Auslieferung erfüllen, bevor die gemeldete Förderung beantragt werden kann. 2
3
Die angekündigten Beträge:
Die Förderung zielt damit nicht nur auf fertige Endgeräte, sondern auf wiederverwendbare Infrastruktur. Ein gutes Modul oder Entwicklungsboard kann in mehreren nachgelagerten Produkten eingesetzt werden und so wiederholte Entwicklungsarbeit bei Geräteherstellern verringern.
Der zweite Baustein soll Kosten und bürokratischen Aufwand beim Einstieg in das Ökosystem senken. Er richtet sich unter anderem an Anbieter von OpenHarmony-Modulen und -Entwicklungsboards, an Betriebssystem-Distributionen und an Hersteller kommerzieller Geräte. 3
Das geplante einheitliche Verfahren soll eine einmalige Einreichung für drei Prüfungen ermöglichen:
Das Ergebnis wird als „ein Test, drei Zertifikate“ beschrieben. Die Organisatoren rechnen damit, dass sich die Testdauer um mehr als 30 Prozent und die Testkosten um 30 Prozent reduzieren lassen. Medienberichte zufolge sollte das einheitliche System bis Ende September 2026 starten. 1
3
Gerade für kleinere Zulieferer könnte dieser Ansatz relevant sein. Mehrere Einreichungen, unterschiedliche Prüfabläufe und wiederholte Nachbesserungen können ein Produkt ausbremsen, obwohl die Hardware bereits fertig entwickelt ist. Das geplante Verfahren soll diese Schritte bündeln; eine Testkostenerstattung soll zusätzlich die direkten Ausgaben senken.
Der dritte Baustein knüpft die Förderung an tatsächlich erreichte Stückzahlen. Ein qualifizierendes Modul oder Entwicklungsboard muss zunächst die OpenHarmony-Kompatibilitätszertifizierung erhalten und anschließend die jeweilige kumulierte Auslieferungsschwelle erreichen. Der gemeldete Zeitplan lautet: 2
3
Die gemeldeten Obergrenzen liegen bei 4 Millionen RMB je Partner und Systemklasse sowie bei 8 Millionen RMB insgesamt je Partner. Dabei handelt es sich um die angekündigte Förderstruktur, nicht um eine Garantie, dass jedes teilnehmende Produkt automatisch eine Auszahlung erhält. Die geprüften Materialien enthalten kein vollständiges öffentliches Regelwerk zu allen Anforderungen an Prüfung, Versandnachweise, Dokumentation oder Auszahlungstermine. 2
3
Der Fokus geht über Smartphone-Software hinaus. Gesucht werden Unternehmen, die Produkte entwickeln und kommerziell vermarkten wollen oder können – in sechs Bereichen: 2
3
Der Plan deckt damit die gesamte Kette von Chips und Modulen über Betriebssystemanbieter bis zu Geräteherstellern ab. Berichten zufolge unterzeichneten auf der Veranstaltung mehr als 20 zentrale Partner Vereinbarungen; über 60 Unternehmen aus der Lieferkette kündigten ihre Teilnahme an. 7
Die Teilnahmebedingungen unterscheiden sich je nach Förderung. Für Entwicklungs- und kommerzielle Versandprämien müssen Partner den Berichten zufolge einen Antrag einreichen und eine Prüfung bestehen. Für die Testförderung sei dasselbe Registrierungs- und Genehmigungsverfahren nicht erforderlich. 3
Auf der Konferenz wurden neben dem Programm auch industrielle und hardwareorientierte Anwendungen präsentiert. Hualong Xunda zeigte einen industriellen HarmonyOS-Stack einschließlich einer intelligenten speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS). Goke präsentierte Chipplattformen für Smart-Home-, Bildverarbeitungs- und kommerzielle Display-Anwendungen. Eine Bildverarbeitungslösung soll AOV-Funktionen sowie mehr als 30 KI-Algorithmen auf OpenHarmony 5.1 gebracht haben. 9
Separat wurde Vanchip als Partner für Hochfrequenz-Frontend-Chips genannt. Das Unternehmen arbeitet demnach an OpenHarmony-kompatiblen HF-Modulen sowie an Chips, die Kommunikation, Wahrnehmung und Rechenleistung verbinden. 8
Die Beispiele zeigen die angestrebte Richtung: OpenHarmony soll nicht nur eine Softwarebasis für Smartphones sein, sondern auch als Grundlage für vernetzte Hardware, industrielle Steuerungen, visuelle Systeme und spezialisierte Geräte dienen. Die geprüften Materialien belegen allerdings nicht, dass jedes auf der Konferenz gezeigte Produkt bereits im Rahmen des Hongtu-Plans in die Massenproduktion gelangt ist.
OpenHarmony ist die Open-Source-Grundlage, die mit verschiedenen Geräte- und Systemklassen verbunden ist. Referenzmaterial unterscheidet zwischen Leichtsystemen für ressourcenarme Geräte wie Sensoren und Verbindungsmodule, Kleinsystemen für Produkte wie Kameras und Router sowie Standardsystemen für interaktivere Geräte. 31
34
Diese Bandbreite eröffnet Chancen, bringt aber auch Koordinationsaufwand mit sich. Ein gemeinsames Ökosystem kann viele Gerätearten abdecken – jede Kategorie benötigt jedoch passende Hardware, Systemanpassungen, Tests und eine ausreichende kommerzielle Nachfrage. Die gestaffelten Anreize des Hongtu-Plans spiegeln diese unterschiedlichen Systemklassen wider, anstatt für jedes Produkt dieselbe Auslieferungsschwelle anzusetzen.
Die wirtschaftliche Logik ist klar: Frühzeitige Entwicklungsarbeit wird bezuschusst, die Zertifizierung soll weniger Reibung verursachen, und Produkte mit relevantem Absatz werden zusätzlich belohnt. Ob daraus ein sich selbst tragendes Ökosystem entsteht, lässt die Ankündigung offen. Entscheidend werden unter anderem die Qualität der geförderten Produkte, die Zahl der Gerätehersteller und die Transparenz der endgültigen Teilnahme- und Abrechnungsregeln sein.
Die angekündigte Roadmap beschränkt sich nicht darauf, weitere kompatible Geräte hinzuzufügen. Berichten zufolge soll das Leichtsystem weiter verkleinert, die Leistungsfähigkeit von Klein- und Standardsystemen ausgebaut, zusätzliche Systemanwendungen und Software Development Kits (SDKs) geöffnet und die geräteübergreifende Zusammenarbeit verbessert werden. 4
8
Auch künstliche Intelligenz gehört zu dieser Positionierung. Branchenpräsentationen beschrieben den Einsatz von OpenHarmony zusammen mit KI-Funktionen in industriellen, visuellen und anderen vernetzten Szenarien. Das Betriebssystem soll damit als Grundlage für die intelligente Koordination zwischen Geräten und Industriesystemen dienen – und nicht nur als Plattform für Smartphones. 9
40
Genau darin liegt die strategische Bedeutung des Hongtu-Plans, obwohl seine konkretesten Maßnahmen finanzieller und organisatorischer Natur sind. Sein Erfolg wird weniger an der Ankündigung selbst gemessen werden als daran, ob daraus ein größeres Angebot wiederverwendbarer Hardwarelösungen, schnellere Zertifizierungen und dauerhaft hohe kommerzielle Auslieferungen entstehen.
Der Hongtu-Plan lässt sich am besten als Versuch verstehen, für OpenHarmony einen kommerziellen Kreislauf zu schaffen:
Basis-Hardware fördern → Tests vereinfachen → reale Auslieferungen belohnen.
Zu den konkretesten angekündigten Punkten gehören die Entwicklungsförderungen von 480.000 RMB für ein Kleinsystem-Produkt und 1,5 Millionen RMB für ein Standardsystem-Produkt, ein einheitliches Testverfahren mit einer erwarteten Zeitersparnis von mehr als 30 Prozent und einer Kostensenkung von 30 Prozent sowie gestaffelte Versandprämien ab 1 Million, 200.000 oder 50.000 Geräten – abhängig von der Systemklasse. 2
3
Der Plan beweist für sich genommen noch keine breite industrielle Skalierung von OpenHarmony. Er markiert aber eine Verschiebung des Schwerpunkts: weg vom bloßen Nachweis technischer Kompatibilität und hin zur Finanzierung der Hardwarebasis und des Markteintritts, die diese Kompatibilität wirtschaftlich nutzbar machen sollen.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Der Hongtu Plan ist ein von der Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) initiiertes und von Huawei unterstütztes Programm, das OpenHarmony von der technischen Anpassung zur kommerziellen Nutzung führen soll.
Der Hongtu Plan ist ein von der Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) initiiertes und von Huawei unterstütztes Programm, das OpenHarmony von der technischen Anpassung zur kommerziellen Nutzung führen soll. Vorgesehen sind 480.000 RMB für ein förderfähiges Produkt auf Basis des Kleinsystems und 1,5 Millionen RMB für ein Produkt auf Basis des Standardsystems; hinzu kommen Versandprämien mit Obergrenzen von bis zu 4 Millio...
Im Mittelpunkt stehen wiederverwendbare Module und Entwicklungsboards für sechs Bereiche: Kurzstrecken und Mobilfunkverbindungen, leichte intelligente Geräte, IPC und Videoüberwachung, Medien sowie Industrieanwendungen.
Der Hongtu Plan ist ein von der Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) initiiertes und von Huawei unterstütztes Programm, das OpenHarmony von der technischen Anpassung zur kommerziellen Nutzung führen soll. Vorgesehen sind 480.000 RMB für ein förderfähiges Produkt auf Basis des Kleinsystems und 1,5 Millionen RMB f...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What was the “Hongtu Plan” unveiled by Huawei and the Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) at the August 28, 2026 HarmonyOS Ecosystem Co. Article summary: The Hongtu Plan is a GIIC-led, Huawei-backed commercialization program for OpenHarmony: it pays and streamlines partners from foundational hardware development, through compatibility testing, to volume shipments. Its pur. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Der Hongtu-Plan ist ein vom Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) initiiertes und von Huawei unterstütztes Programm zur Kommerzialisierung des OpenHarmony-Ökosystems. Vorgestellt wurde es am 28. August 2026 auf der HarmonyOS Ecosystem Conference in Shenzhen. Im Mittelpunkt steht eine praktische Hürde: OpenHarmony-Produkte sollen nicht bei Kompatibilitätstests und Demonstratoren stehen bleiben, sondern wiederholt und in größeren Stückzahlen auf den Markt kommen. 1
2
Das Konzept begleitet die gesamte Produktkette. Partner erhalten Unterstützung bei der Entwicklung grundlegender Module und Entwicklungsboards, bei Kompatibilitäts- und Verbindungstests sowie zusätzliche Anreize, wenn qualifizierte Produkte bestimmte Auslieferungsmengen erreichen. Der Plan soll damit Entwicklung, Zertifizierung und Marktskalierung miteinander verknüpfen, statt diese Herausforderungen getrennt zu behandeln. 3
4
Ein Betriebssystem-Ökosystem braucht mehr als Quellcode und interessierte Entwickler. Gerätehersteller benötigen verlässliche Chips, Module, Boards, Betriebssystemanbieter und getestete Referenzlösungen, um Integrationsaufwand und Markteinführungszeit zu reduzieren. Deshalb konzentriert sich der Hongtu-Plan besonders auf sogenannte Basislösungen, die mehrere Hersteller wiederverwenden können.
Module und Entwicklungsboards bilden die Brücke zwischen Chipentwicklung und fertigem Produkt. Ein größeres Angebot kompatibler und wirtschaftlich einsetzbarer Hardware-Bausteine kann Herstellern einen leichteren Einstieg in Produkte wie intelligente Haushaltsgeräte, Kameras, Netzwerkgeräte und industrielle Systeme ermöglichen. Nach Darstellung der Organisatoren soll so die technische Grundlage gestärkt und die Verbreitung von OpenHarmony in verschiedenen Branchen beschleunigt werden. 2
4
Der Plan kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Huawei ein deutliches Wachstum seines Ökosystems meldet. Auf der Konferenz erklärte das Unternehmen, die Zahl nativer HarmonyOS-Anwendungen habe 100.000 überschritten. Auf HarmonyOS-Smartphones seien mehr als 400.000 Apps verfügbar; außerdem liefen zum 20. August mehr als 80 Millionen Geräte mit HarmonyOS 6. Für das vierte Quartal 2026 prognostizierte Huawei mehr als 100 Millionen Nutzer. Diese Angaben stammen vom Unternehmen und wurden in den geprüften Materialien nicht unabhängig testiert. 4
6
Die Entwicklungsförderung richtet sich an OpenHarmony-Module und Entwicklungsboards für Kleinsysteme und Standardsysteme. Ein Produkt muss die Teilnahmebedingungen erfüllen, die OpenHarmony-Kompatibilitätsprüfung bestehen und bei entsprechenden Geräten die Voraussetzungen für eine kommerzielle Auslieferung erfüllen, bevor die gemeldete Förderung beantragt werden kann. 2
3
Die angekündigten Beträge:
Die Förderung zielt damit nicht nur auf fertige Endgeräte, sondern auf wiederverwendbare Infrastruktur. Ein gutes Modul oder Entwicklungsboard kann in mehreren nachgelagerten Produkten eingesetzt werden und so wiederholte Entwicklungsarbeit bei Geräteherstellern verringern.
Der zweite Baustein soll Kosten und bürokratischen Aufwand beim Einstieg in das Ökosystem senken. Er richtet sich unter anderem an Anbieter von OpenHarmony-Modulen und -Entwicklungsboards, an Betriebssystem-Distributionen und an Hersteller kommerzieller Geräte. 3
Das geplante einheitliche Verfahren soll eine einmalige Einreichung für drei Prüfungen ermöglichen:
Das Ergebnis wird als „ein Test, drei Zertifikate“ beschrieben. Die Organisatoren rechnen damit, dass sich die Testdauer um mehr als 30 Prozent und die Testkosten um 30 Prozent reduzieren lassen. Medienberichte zufolge sollte das einheitliche System bis Ende September 2026 starten. 1
3
Gerade für kleinere Zulieferer könnte dieser Ansatz relevant sein. Mehrere Einreichungen, unterschiedliche Prüfabläufe und wiederholte Nachbesserungen können ein Produkt ausbremsen, obwohl die Hardware bereits fertig entwickelt ist. Das geplante Verfahren soll diese Schritte bündeln; eine Testkostenerstattung soll zusätzlich die direkten Ausgaben senken.
Der dritte Baustein knüpft die Förderung an tatsächlich erreichte Stückzahlen. Ein qualifizierendes Modul oder Entwicklungsboard muss zunächst die OpenHarmony-Kompatibilitätszertifizierung erhalten und anschließend die jeweilige kumulierte Auslieferungsschwelle erreichen. Der gemeldete Zeitplan lautet: 2
3
Die gemeldeten Obergrenzen liegen bei 4 Millionen RMB je Partner und Systemklasse sowie bei 8 Millionen RMB insgesamt je Partner. Dabei handelt es sich um die angekündigte Förderstruktur, nicht um eine Garantie, dass jedes teilnehmende Produkt automatisch eine Auszahlung erhält. Die geprüften Materialien enthalten kein vollständiges öffentliches Regelwerk zu allen Anforderungen an Prüfung, Versandnachweise, Dokumentation oder Auszahlungstermine. 2
3
Der Fokus geht über Smartphone-Software hinaus. Gesucht werden Unternehmen, die Produkte entwickeln und kommerziell vermarkten wollen oder können – in sechs Bereichen: 2
3
Der Plan deckt damit die gesamte Kette von Chips und Modulen über Betriebssystemanbieter bis zu Geräteherstellern ab. Berichten zufolge unterzeichneten auf der Veranstaltung mehr als 20 zentrale Partner Vereinbarungen; über 60 Unternehmen aus der Lieferkette kündigten ihre Teilnahme an. 7
Die Teilnahmebedingungen unterscheiden sich je nach Förderung. Für Entwicklungs- und kommerzielle Versandprämien müssen Partner den Berichten zufolge einen Antrag einreichen und eine Prüfung bestehen. Für die Testförderung sei dasselbe Registrierungs- und Genehmigungsverfahren nicht erforderlich. 3
Auf der Konferenz wurden neben dem Programm auch industrielle und hardwareorientierte Anwendungen präsentiert. Hualong Xunda zeigte einen industriellen HarmonyOS-Stack einschließlich einer intelligenten speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS). Goke präsentierte Chipplattformen für Smart-Home-, Bildverarbeitungs- und kommerzielle Display-Anwendungen. Eine Bildverarbeitungslösung soll AOV-Funktionen sowie mehr als 30 KI-Algorithmen auf OpenHarmony 5.1 gebracht haben. 9
Separat wurde Vanchip als Partner für Hochfrequenz-Frontend-Chips genannt. Das Unternehmen arbeitet demnach an OpenHarmony-kompatiblen HF-Modulen sowie an Chips, die Kommunikation, Wahrnehmung und Rechenleistung verbinden. 8
Die Beispiele zeigen die angestrebte Richtung: OpenHarmony soll nicht nur eine Softwarebasis für Smartphones sein, sondern auch als Grundlage für vernetzte Hardware, industrielle Steuerungen, visuelle Systeme und spezialisierte Geräte dienen. Die geprüften Materialien belegen allerdings nicht, dass jedes auf der Konferenz gezeigte Produkt bereits im Rahmen des Hongtu-Plans in die Massenproduktion gelangt ist.
OpenHarmony ist die Open-Source-Grundlage, die mit verschiedenen Geräte- und Systemklassen verbunden ist. Referenzmaterial unterscheidet zwischen Leichtsystemen für ressourcenarme Geräte wie Sensoren und Verbindungsmodule, Kleinsystemen für Produkte wie Kameras und Router sowie Standardsystemen für interaktivere Geräte. 31
34
Diese Bandbreite eröffnet Chancen, bringt aber auch Koordinationsaufwand mit sich. Ein gemeinsames Ökosystem kann viele Gerätearten abdecken – jede Kategorie benötigt jedoch passende Hardware, Systemanpassungen, Tests und eine ausreichende kommerzielle Nachfrage. Die gestaffelten Anreize des Hongtu-Plans spiegeln diese unterschiedlichen Systemklassen wider, anstatt für jedes Produkt dieselbe Auslieferungsschwelle anzusetzen.
Die wirtschaftliche Logik ist klar: Frühzeitige Entwicklungsarbeit wird bezuschusst, die Zertifizierung soll weniger Reibung verursachen, und Produkte mit relevantem Absatz werden zusätzlich belohnt. Ob daraus ein sich selbst tragendes Ökosystem entsteht, lässt die Ankündigung offen. Entscheidend werden unter anderem die Qualität der geförderten Produkte, die Zahl der Gerätehersteller und die Transparenz der endgültigen Teilnahme- und Abrechnungsregeln sein.
Die angekündigte Roadmap beschränkt sich nicht darauf, weitere kompatible Geräte hinzuzufügen. Berichten zufolge soll das Leichtsystem weiter verkleinert, die Leistungsfähigkeit von Klein- und Standardsystemen ausgebaut, zusätzliche Systemanwendungen und Software Development Kits (SDKs) geöffnet und die geräteübergreifende Zusammenarbeit verbessert werden. 4
8
Auch künstliche Intelligenz gehört zu dieser Positionierung. Branchenpräsentationen beschrieben den Einsatz von OpenHarmony zusammen mit KI-Funktionen in industriellen, visuellen und anderen vernetzten Szenarien. Das Betriebssystem soll damit als Grundlage für die intelligente Koordination zwischen Geräten und Industriesystemen dienen – und nicht nur als Plattform für Smartphones. 9
40
Genau darin liegt die strategische Bedeutung des Hongtu-Plans, obwohl seine konkretesten Maßnahmen finanzieller und organisatorischer Natur sind. Sein Erfolg wird weniger an der Ankündigung selbst gemessen werden als daran, ob daraus ein größeres Angebot wiederverwendbarer Hardwarelösungen, schnellere Zertifizierungen und dauerhaft hohe kommerzielle Auslieferungen entstehen.
Der Hongtu-Plan lässt sich am besten als Versuch verstehen, für OpenHarmony einen kommerziellen Kreislauf zu schaffen:
Basis-Hardware fördern → Tests vereinfachen → reale Auslieferungen belohnen.
Zu den konkretesten angekündigten Punkten gehören die Entwicklungsförderungen von 480.000 RMB für ein Kleinsystem-Produkt und 1,5 Millionen RMB für ein Standardsystem-Produkt, ein einheitliches Testverfahren mit einer erwarteten Zeitersparnis von mehr als 30 Prozent und einer Kostensenkung von 30 Prozent sowie gestaffelte Versandprämien ab 1 Million, 200.000 oder 50.000 Geräten – abhängig von der Systemklasse. 2
3
Der Plan beweist für sich genommen noch keine breite industrielle Skalierung von OpenHarmony. Er markiert aber eine Verschiebung des Schwerpunkts: weg vom bloßen Nachweis technischer Kompatibilität und hin zur Finanzierung der Hardwarebasis und des Markteintritts, die diese Kompatibilität wirtschaftlich nutzbar machen sollen.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Der Hongtu Plan ist ein von der Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) initiiertes und von Huawei unterstütztes Programm, das OpenHarmony von der technischen Anpassung zur kommerziellen Nutzung führen soll.
Der Hongtu Plan ist ein von der Global Intelligent IoT Consortium (GIIC) initiiertes und von Huawei unterstütztes Programm, das OpenHarmony von der technischen Anpassung zur kommerziellen Nutzung führen soll. Vorgesehen sind 480.000 RMB für ein förderfähiges Produkt auf Basis des Kleinsystems und 1,5 Millionen RMB für ein Produkt auf Basis des Standardsystems; hinzu kommen Versandprämien mit Obergrenzen von bis zu 4 Millio...
Im Mittelpunkt stehen wiederverwendbare Module und Entwicklungsboards für sechs Bereiche: Kurzstrecken und Mobilfunkverbindungen, leichte intelligente Geräte, IPC und Videoüberwachung, Medien sowie Industrieanwendungen.