Bis zum 9. Mai 2026 hatte Iran den jüngsten US Friedensvorschlag weder klar angenommen noch nachweislich endgültig abgelehnt [4][11].

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Iran Kept the U.S. Waiting on Its Peace Proposal. Here’s Why That Raised Tensions. Article summary: As of May 9, 2026, Iran had not clearly accepted or formally rejected the latest U.S.. Topic tags: iran, us iran relations, middle east, diplomacy, foreign policy. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "A woman walks past the charred remains of a vehicle at the scene of an Israeli airstrike that hit a car in the coastal town of Saadiyat, south of Beirut, Lebanon, on Saturday." source context "Day 71 of Middle East conflict — US awaits response from Iran on proposal to end war | CNN" Reference image 2: visual subject "US forces disabled M/T Sea Star III and M/T Sevda on Friday, prior to both vessels entering an Iranian port on the Gulf of Oman in violation of the ongoing US bl
Irans Reaktion auf den jüngsten US-Friedensvorschlag war kein klares Ja – aber nach der vorliegenden Berichterstattung auch kein sauber dokumentiertes endgültiges Nein. Teheran ließ Washington warten, stellte die Ernsthaftigkeit der US-Diplomatie infrage und kritisierte die Bedingungen, hielt den diplomatischen Kanal aber offen .
Am 9. Mai warteten die USA laut Berichten weiter auf eine Antwort Irans auf ihre jüngste Verhandlungsposition. Zugleich wurde von neuen Zusammenstößen zur See im Golf berichtet . US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag gesagt, er erwarte Irans Antwort auf Washingtons jüngsten Vorschlag „supposedly tonight“ – also angeblich noch am selben Abend. Bis zu der genannten Berichterstattung lag aber keine klare öffentliche Annahme aus Teheran vor
.
Iranische Regierungsvertreter stellten das Problem vor allem als Frage der Glaubwürdigkeit Washingtons dar. Nach den erneuten Zusammenstößen im Golf zweifelte Teheran die Ernsthaftigkeit der US-Diplomatie an . Außenministeriumssprecher Esmaeil Baghaei sagte zudem, die US-Antwort auf Teherans 14-Punkte-Friedensvorschlag sei schwer zu bewerten; zugleich kritisierte er aus seiner Sicht unrealistische Forderungen und wechselnde Positionen Washingtons
.
Wichtig ist: Baghaei sagte auch, Iran bleibe in den Prozess eingebunden . Deshalb wäre die Formulierung „Iran hat den Deal abgelehnt“ stärker, als es die genannten Quellen hergeben. Besser belegt ist: Iran wehrte sich gegen den Vorschlag in seiner damaligen Form, verzögerte eine definitive Antwort und versuchte, die Verhandlungsbedingungen zu verschieben, ohne den diplomatischen Weg offiziell zu schließen
.
Der Streit drehte sich nicht nur um die Frage, ob weiter verhandelt werden sollte. Mindestens genauso wichtig war, was zuerst passieren sollte.
Auf US-Seite sagte Außenminister Marco Rubio, Washington warte am Freitag auf ein „ernsthaftes Angebot“ Irans. Der jüngste US-Vorschlag wurde als Plan beschrieben, der zunächst ein Ende des Krieges vorsah – bevor Gespräche über besonders dringende Streitpunkte beginnen sollten, darunter die Zukunft des iranischen Atomprogramms .
Irans gemeldeter Gegenentwurf folgte einer anderen Logik. Das Institute for the Study of War berichtete, Teherans Gegenvorschlag enthalte einen Drei-Phasen-Plan: In der ersten Phase sollten der Krieg rasch beendet, künftige gemeinsame Angriffe auf Iran ausgeschlossen und die Straße von Hormus behandelt werden. Gespräche über das iranische Atomprogramm sollten dagegen in eine zweite Phase verschoben werden .
Diese Reihenfolge war entscheidend, weil sie die Verhandlungsmacht berührte. Wären Krieg, Sicherheitsgarantien und die Hormus-Frage zuerst geregelt worden, hätte Iran zentrale kurzfristige Ziele erreicht, bevor die schwierigsten Atomfragen auf den Tisch gekommen wären . Das ISW bewertete Irans Ansatz entsprechend als Versuch, mögliche spätere Atomgespräche anzubieten, um die USA zu einem Kriegsende und zur Aufhebung ihrer Seeblockade zu bewegen
.
Die Verzögerung fiel nicht in eine ruhige diplomatische Pause, sondern in eine angespannte militärische und maritime Lage. Am 9. Mai wurde von erneuten Gefechten zur See, Luftangriffen, Drohnenangriffen und der Entsendung eines britischen Zerstörers in Richtung Straße von Hormus berichtet, während Washington auf Teherans Antwort wartete . Separat wurde die US-Forderung nach einem ernsthaften iranischen Angebot vor dem Hintergrund sporadischer Zusammenstöße im Persischen Golf beschrieben
.
Die Straße von Hormus war dabei ein zentraler Brennpunkt. Die Meerenge am Ausgang des Persischen Golfs ist politisch und strategisch besonders sensibel. In der Berichterstattung wurden die sporadischen Zusammenstöße mit Spannungen über die Blockade der Straße von Hormus durch die US-Marine verknüpft – eine Blockade, die Iran wiederholt als Verletzung eines Waffenstillstands bezeichnete .
Auch Irans gemeldeter Gegenentwurf rückte Hormus in die erste Phase eines möglichen Abkommens . Das zeigt: Für Teheran war die maritime Frage kein Nebenschauplatz, sondern Teil des frühen Kernpakets, das Iran erreichen wollte.
Irans Kurs lässt sich am besten als konditionierte Gegenwehr lesen: nicht als Abbruch, aber auch nicht als Zustimmung. Vier Punkte sind durch die vorliegenden Quellen gedeckt:
Irans verspätete Antwort war nach den verfügbaren Informationen am ehesten Verzögerung plus Verhandlungstaktik – nicht der belegte endgültige Bruch. Teheran kritisierte Washingtons Bedingungen, stellte die Ernsthaftigkeit der US-Seite infrage und drängte offenbar auf eine gestaffelte Lösung, bei der Krieg, Sicherheitsgarantien und die Straße von Hormus vor den schwierigsten Atomfragen behandelt würden .
Genau deshalb stieg die Spannung: Washington wartete öffentlich auf ein ernsthaftes iranisches Angebot, während Zusammenstöße, Marinebewegungen und der Streit über die Hormus-Blockade die Lage im Golf weiter aufgeladen hielten .
Studio Global AI
Use this topic as a starting point for a fresh source-backed answer, then compare citations before you share it.
Bis zum 9. Mai 2026 hatte Iran den jüngsten US Friedensvorschlag weder klar angenommen noch nachweislich endgültig abgelehnt [4][11].
Bis zum 9. Mai 2026 hatte Iran den jüngsten US Friedensvorschlag weder klar angenommen noch nachweislich endgültig abgelehnt [4][11]. Der Kernstreit lag in der Reihenfolge: Irans gemeldeter Gegenentwurf wollte Krieg, Sicherheitsgarantien und die Straße von Hormus vor Atomgesprächen behandeln [10].
Die Verzögerung verschärfte die Lage, weil Washington öffentlich auf ein „ernsthaftes Angebot“ wartete, während es im Persischen Golf weiter zu Zusammenstößen und maritimem Druck kam [4][9].