Irans Sicherheitsratschef Mohsen Rezaei will Staaten, die sich Washingtons Wirtschaftskampagne anschließen, als Feinde behandeln und ihre Interessen ins Visier nehmen. Sein Drei Stufen Plan reicht von diplomatischer Einflussnahme über Vergeltungsmaßnahmen bis zur möglichen Unterbrechung von Öltransporten durch die S...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What warning did Iran’s Supreme National Security Council secretary Mohsen Rezaei issue to neighboring countries that support the Trump admi. Article summary: Rezaei warned that any neighboring state that joins Washington’s economic campaign would be treated as an enemy: Iran would target that state’s interests, and—he said—“not a drop of oil” would be allowed to leave the Per. Topic tags: general, government, education, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, c
Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, hat die Nachbarstaaten seines Landes davor gewarnt, sich an der geplanten US-Kampagne zur wirtschaftlichen Isolierung Teherans zu beteiligen. Staaten, die Washingtons Druck unterstützen, könnten nach seinen Worten als Feinde betrachtet werden. Iran werde dann ihre Interessen angreifen und verhindern, dass Öl den Persischen Golf und die Straße von Hormus verlässt. IC
Die Erklärung war eine direkte Antwort auf US-Präsident Donald Trumps Ankündigung einer „verheerendsten Wirtschaftsoperation“ gegen Iran. Washington droht Regierungen, Banken und Unternehmen mit schweren Konsequenzen, wenn sie Teheran weiterhin eine wirtschaftliche „Lebensader“ offenhalten. NR
Die Berichte über das Interview zeichnen keine unmittelbare Drohung gegen jeden Nachbarstaat, sondern eine Eskalationsfolge mit drei Schritten.
Am Anfang steht Diplomatie. Iran will die Regierungen in der Region nach Rezaeis Darstellung auffordern, sich nicht an dem zu beteiligen, was Teheran als US-amerikanischen Wirtschaftskrieg bezeichnet. Ziel wäre, Nachbarstaaten davon abzuhalten, US-Sanktionen durchzusetzen oder den Druck auf den iranischen Handel zu erleichtern. CA
Sollte ein Nachbarstaat trotzdem mitmachen, würde Teheran ihn laut Rezaei als feindselig einstufen und seine Interessen ins Visier nehmen. Welche konkreten Einrichtungen, Unternehmen oder Aktivitäten gemeint sind, geht aus den verfügbaren Berichten nicht hervor. Die Aussage ist daher als weitreichende Vergeltungsdrohung zu verstehen – nicht als öffentlich dargelegter Einsatzplan. LC
Die folgenreichste Stufe betrifft die Energieversorgung. Wenn die umliegenden Staaten sich der US-Kampagne anschlössen, werde „kein Tropfen Öl“ mehr aus dem Persischen Golf und durch die Straße von Hormus gelangen, sagte Rezaei. Zudem drohte er damit, weitere Ölexportrouten aus dem Persischen Golf anzugreifen – auch solche, die als Umgehung der Meerenge gedacht sind. I
Welche alternativen Routen Iran konkret meint und welche Maßnahmen dort ergriffen werden könnten, ist nicht verlässlich dokumentiert. Die Drohung deutet somit auf eine mögliche Ausweitung der Störung hin, liefert aber keinen öffentlich belegten taktischen Plan.
Rezaeis Warnung fällt in einen Krieg, der am 28. Februar 2026 mit US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf Iran begann. Teheran versuchte anschließend, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu erlangen; Angriffe und Einschränkungen ließen den kommerziellen Schiffsverkehr stark einbrechen. Nach Angaben des Brookings-Instituts war der Versicherungsschutz für viele Schiffe nicht mehr erhältlich oder unerschwinglich teuer. Auch Seeleute waren nicht bereit, die Route zu befahren – die Meerenge war damit faktisch geschlossen. CB
Hormus ist deshalb weit mehr als ein Streitpunkt zwischen Washington und Teheran. Die Meerenge bildet den wichtigsten Zugang zum Persischen Golf und ist eine zentrale Route für den weltweiten Energietransport. Würde Iran zusätzlich andere Exportkorridore blockieren oder gefährden, könnten die wirtschaftlichen Folgen deutlich über den unmittelbaren US-Iran-Konflikt hinausreichen.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, nennt die angedrohten Maßnahmen „Wirtschaftsterrorismus“. Er weist insbesondere den Versuch Washingtons zurück, Banken, Unternehmen und Transportinfrastruktur in anderen Ländern dazu zu zwingen, den legalen Handel mit Iran einzustellen. Sekundärsanktionen, also der Druck auf Drittstaaten und deren Unternehmen, seien aus iranischer Sicht ein Anspruch auf extraterritoriale Macht über souveräne Staaten. RYK
Außenminister Abbas Araghchi wies auch Trumps Rhetorik eines „wirtschaftlichen D-Day“ zurück. Zwang und wirtschaftlicher Druck würden Teheran nicht zu Zugeständnissen bewegen, argumentierte er. Iranische Vertreter betonen zugleich, dass Diplomatie unter für Teheran akzeptablen Bedingungen möglich bleibe. Die Gespräche zwischen den USA und Iran gelten jedoch als festgefahren – auch bei der Zukunft der Straße von Hormus. GN
Die US-Kampagne richtet sich nicht nur gegen iranische Einrichtungen, sondern gegen das gesamte Netzwerk, das Iran den Handel ermöglicht. Finanzminister Scott Bessent erklärte, Länder müssten sich zwischen Unterstützung für Washington und den daraus folgenden Konsequenzen entscheiden. Die Regierung droht Staaten, Unternehmen und Finanzinstituten mit Maßnahmen, wenn sie Iran eine wirtschaftliche Lebensader verschaffen. NRB
Bessent beschrieb das Vorgehen als Kombination aus der bestehenden Blockade und den „härtesten Sanktionen der Geschichte“. Washington drängt außerdem China zur Zusammenarbeit mit der Kampagne. R
Chinas Rolle macht den Erfolg der US-Strategie besonders schwer einzuschätzen. Reuters berichtete unter Berufung auf Daten des Analyseunternehmens Kpler, dass China im Jahr 2025 mehr als 80 Prozent des von Iran verschifften Öls kaufte. R Sollte Peking seine Käufe fortsetzen, behielte Teheran trotz des Drucks auf Schifffahrt, Finanzwesen und Vermittler einen wichtigen Absatzkanal.
Der Konflikt dreht sich damit nicht nur um Sanktionen gegen Iran. Es geht auch darum, ob die USA große Handelspartner zur Durchsetzung ihrer Beschränkungen bewegen können – und ob diese Staaten bereit sind, die wirtschaftlichen und geopolitischen Kosten einer solchen Entscheidung zu tragen.
Rezaei verbindet diplomatischen Druck mit einer Eskalationsleiter: Zunächst sollen Nachbarstaaten von einer Beteiligung an Washingtons Kampagne abgehalten werden. Wer sich trotzdem anschließt, müsse mit Angriffen auf seine Interessen rechnen. Als dritte Stufe droht Teheran mit einer Ausweitung der Einschränkungen auf die Ölwege im Golf – einschließlich möglicher Ausweichrouten rund um die Straße von Hormus.
Die belastbarste Schlussfolgerung lautet daher: Teheran signalisiert Bereitschaft, das wirtschaftliche Schlachtfeld auszuweiten, sollten ausländische Regierungen dabei helfen, Iran zu isolieren. Konkrete Ziele und Methoden bleiben offen. Gleichzeitig sind die Verhandlungen blockiert, während Washington auf eine umfassendere Durchsetzung seiner Druckkampagne zusteuert. LIG
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Irans Sicherheitsratschef Mohsen Rezaei will Staaten, die sich Washingtons Wirtschaftskampagne anschließen, als Feinde behandeln und ihre Interessen ins Visier nehmen.
Irans Sicherheitsratschef Mohsen Rezaei will Staaten, die sich Washingtons Wirtschaftskampagne anschließen, als Feinde behandeln und ihre Interessen ins Visier nehmen. Sein Drei Stufen Plan reicht von diplomatischer Einflussnahme über Vergeltungsmaßnahmen bis zur möglichen Unterbrechung von Öltransporten durch die Straße von Hormus und alternative Routen.
Die Drohung fällt in eine festgefahrene Konfrontation: Der Schiffsverkehr durch Hormus ist stark eingeschränkt, Washington verschärft den Druck und China bleibt ein zentraler Abnehmer iranischen Öls.