Wie Cyberkriminelle ChatGPT, Claude und DeepSeek als Waffe einsetzen
Microsoft Threat Intelligence hat zwischen März und Mai 2026 vier großangelegte Phishing und Malvertising Kampagnen identifiziert, die das Vertrauen in KI Marken wie ChatGPT und DeepSeek gezielt ausnutzen, um Zugangsd... Besonders perfide: Ein gefälschtes DeepSeek V4 GitHub Repository erreichte innerhalb von vier Ta...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit DeepSeek-V4-ProBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Microsoft Threat Intelligence hat zwischen März und Mai 2026 vier großangelegte Phishing und Malvertising Kampagnen identifiziert, die das Vertrauen in KI Marken wie ChatGPT und DeepSeek gezielt ausnutzen, um Zugangsd...
Besonders perfide: Ein gefälschtes DeepSeek V4 GitHub Repository erreichte innerhalb von vier Tagen Platz eins der Bing Suchergebnisse und verteilte den Vidar Infostealer, einen Schädling zum Ausspähen von Zugangsdate...
Der als Storm 3075 bekannte Bedrohungsakteur nutzte manipulierte Werbeanzeigen, um an einem einzigen Tag über 66.000 Geräte mit signierter Schadsoftware zu infizieren.
What specific phishing and malware campaigns have been impersonating AI platforms like ChatGPT, Claude, DeepSeek, and Microsoft Copilot, asMicrosoft Threat Intelligence has documented a surge in campaigns exploiting the branding of major AI platforms to commit fraud. Image: AI-generated representation of the threat.
KI-Prompt
Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What specific phishing and malware campaigns have been impersonating AI platforms like ChatGPT, Claude, DeepSeek, and Microsoft Copilot, as. Article summary: On June 8, 2026, Microsoft Threat Intelligence published a report documenting four distinct campaigns between March and May 2026 that impersonate ChatGPT, Microsoft Copilot, Anthropic's Claude, and DeepSeek to steal cred. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# AI Brand Fraud: How Threat Actors Turned ChatGPT, Claude and DeepSeek Into Phishing Bait. Microsoft Threat Intelligence documented phishing campaigns using ChatGPT, Claude and De" source context "AI Brand Fraud: How Threat Actors Turned ChatGPT, Claude and DeepSeek Into Phishing Bait" Reference image 2: visual s
openai.com
Am 8. Juni 2026 veröffentlichte Microsoft Threat Intelligence einen detaillierten Bericht, der zeigt, wie Cyberkriminelle die Marken großer KI-Plattformen für eine neue Generation von Social-Engineering-Angriffen missbrauchen. Die zwischen März und Mai 2026 aktiven Kampagnen geben sich als ChatGPT, Microsoft Copilot, Anthropics Claude und DeepSeek aus, um Schadsoftware zu verbreiten, Zugangsdaten zu stehlen und finanziellen Betrug zu begehen .
Entscheidend ist: Die Angriffe nutzen keine Schwachstellen in den KI-Modellen selbst aus. Es handelt sich um reine Täuschungsmanöver, die die Begeisterung und das Vertrauen der Nutzer in KI-Tools ausnutzen, um jegliches Misstrauen zu umgehen .
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Microsoft Threat Intelligence hat zwischen März und Mai 2026 vier großangelegte Phishing und Malvertising Kampagnen identifiziert, die das Vertrauen in KI Marken wie ChatGPT und DeepSeek gezielt ausnutzen, um Zugangsd...
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Microsoft Threat Intelligence hat zwischen März und Mai 2026 vier großangelegte Phishing und Malvertising Kampagnen identifiziert, die das Vertrauen in KI Marken wie ChatGPT und DeepSeek gezielt ausnutzen, um Zugangsd... Besonders perfide: Ein gefälschtes DeepSeek V4 GitHub Repository erreichte innerhalb von vier Tagen Platz eins der Bing Suchergebnisse und verteilte den Vidar Infostealer, einen Schädling zum Ausspähen von Zugangsdate...
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Der als Storm 3075 bekannte Bedrohungsakteur nutzte manipulierte Werbeanzeigen, um an einem einzigen Tag über 66.000 Geräte mit signierter Schadsoftware zu infizieren.
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Microsoft Threat Intelligence hat zwischen März und Mai 2026 vier großangelegte Phishing und Malvertising Kampagnen identifiziert, die das Vertrauen in KI Marken wie ChatGPT und DeepSeek gezielt ausnutzen, um Zugangsd... Besonders perfide: Ein gefälschtes DeepSeek V4 GitHub Repository erreichte innerhalb von vier Ta...
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Microsoft Threat Intelligence hat zwischen März und Mai 2026 vier großangelegte Phishing und Malvertising Kampagnen identifiziert, die das Vertrauen in KI Marken wie ChatGPT und DeepSeek gezielt ausnutzen, um Zugangsd...
Besonders perfide: Ein gefälschtes DeepSeek V4 GitHub Repository erreichte innerhalb von vier Tagen Platz eins der Bing Suchergebnisse und verteilte den Vidar Infostealer, einen Schädling zum Ausspähen von Zugangsdate...
Der als Storm 3075 bekannte Bedrohungsakteur nutzte manipulierte Werbeanzeigen, um an einem einzigen Tag über 66.000 Geräte mit signierter Schadsoftware zu infizieren.
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openai.com
Am 8. Juni 2026 veröffentlichte Microsoft Threat Intelligence einen detaillierten Bericht, der zeigt, wie Cyberkriminelle die Marken großer KI-Plattformen für eine neue Generation von Social-Engineering-Angriffen missbrauchen. Die zwischen März und Mai 2026 aktiven Kampagnen geben sich als ChatGPT, Microsoft Copilot, Anthropics Claude und DeepSeek aus, um Schadsoftware zu verbreiten, Zugangsdaten zu stehlen und finanziellen Betrug zu begehen .
Entscheidend ist: Die Angriffe nutzen keine Schwachstellen in den KI-Modellen selbst aus. Es handelt sich um reine Täuschungsmanöver, die die Begeisterung und das Vertrauen der Nutzer in KI-Tools ausnutzen, um jegliches Misstrauen zu umgehen .
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Wie lautet die kurze Antwort auf „Wie Cyberkriminelle ChatGPT, Claude und DeepSeek als Waffe einsetzen“?
Microsoft Threat Intelligence hat zwischen März und Mai 2026 vier großangelegte Phishing und Malvertising Kampagnen identifiziert, die das Vertrauen in KI Marken wie ChatGPT und DeepSeek gezielt ausnutzen, um Zugangsd...
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Microsoft Threat Intelligence hat zwischen März und Mai 2026 vier großangelegte Phishing und Malvertising Kampagnen identifiziert, die das Vertrauen in KI Marken wie ChatGPT und DeepSeek gezielt ausnutzen, um Zugangsd... Besonders perfide: Ein gefälschtes DeepSeek V4 GitHub Repository erreichte innerhalb von vier Tagen Platz eins der Bing Suchergebnisse und verteilte den Vidar Infostealer, einen Schädling zum Ausspähen von Zugangsdate...
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Der als Storm 3075 bekannte Bedrohungsakteur nutzte manipulierte Werbeanzeigen, um an einem einzigen Tag über 66.000 Geräte mit signierter Schadsoftware zu infizieren.
1. ChatGPT-Phishing mit gefälschter Aboverlängerung (5. Mai 2026)
Angreifer starteten eine Phishing-Kampagne, die sich um eine angebliche Verlängerungsmitteilung für ein ChatGPT-Plus-Abonnement drehte. Den Opfern wurde mit einer Herabstufung des Kontos gedroht, falls sie nicht innerhalb von sieben Tagen ihre Zahlungsinformationen aktualisierten .
Umfang und Ziele: Eine erste Welle umfasste 4.500 E-Mails an Opfer in Südafrika. Eine größere, parallele Kampagne nutzte dieselbe Infrastruktur, um an einem einzigen Tag bis zu 100.000 E-Mails an Empfänger in der Schweiz, Österreich und Südafrika zu versenden, wobei Organisationen aus dem Hochschulwesen und dem Dienstleistungssektor im Fokus standen .
Technik: Der Angriff nutzte eine mehrstufige Weiterleitungskette. Opfer, die auf den Link zur „Zahlungsaktualisierung“ klickten, wurden über eine legitime CRM-Plattform, eine Amazon-Tracking-Domain und einen URL-Shortener geleitet, bevor sie auf einer kompromittierten E-Commerce-Seite landeten, die über mehrere aufeinanderfolgende Seiten persönliche Daten und vollständige Kreditkarteninformationen abgriff .
2. Claude-Phishing mit Adversary-in-the-Middle-Technik (20.–22. April 2026)
Diese ausgeklügelte Kampagne zum Diebstahl von Zugangsdaten gab sich als Anthropic aus, um die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) auszuhebeln .
Umfang und Ziele: Der Angriff richtete sich gegen über 2.000 Organisationen, wobei 62 % der Opfer in den USA, 18 % im Vereinigten Königreich und 9 % in Indien ansässig waren. Finanzdienstleister machten 8 % der Ziele aus .
Technik: Die Opfer erhielten eine E-Mail, die einen Verstoß gegen die Nutzungsrichtlinien behauptete, mit einem PDF-Anhang namens „Fill and Sign Claude Appeal Form.pdf“ (SHA-256: 791efb...d40e) . Das PDF führte die Nutzer über eine Cloudflare-Verifizierungsabfrage und eine gefälschte Claude-Landingpage zu einer nachgemachten Microsoft-Anmeldeseite, die darauf ausgelegt war, Sitzungs-Token abzufangen – eine klassische AiTM-Technik (Adversary-in-the-Middle), die selbst eine aktivierte MFA aushebelt .
3. Gefälschtes DeepSeek-V4-GitHub-Repository und Infostealer (24. April 2026)
Diese Kampagne demonstrierte, wie schnell Bedrohungsakteure den KI-Hype ausnutzen können, um ein technisch versiertes Publikum ins Visier zu nehmen .
Geschwindigkeit und Umfang: Innerhalb von 45 Minuten, nachdem DeepSeek sein V4-Modell vorgestellt hatte, erstellten Angreifer eine gefälschte GitHub-Organisation namens „DeepSeek-V4“, komplett mit authentisch wirkendem, gestohlenem Branding und akkuraten Benchmark-Daten . Das Repository sammelte innerhalb von vier Tagen 91 Sterne und erreichte Platz eins bei Bing für Suchanfragen wie „DeepSeek v4 weights github“ .
Schadsoftware: Die im Repository gehosteten Archive enthielten einen Loader, der den Vidar-Infostealer installierte – ein Tool, das darauf ausgelegt ist, Zugangsdaten, Browser-Cookies und Kryptowährungs-Wallet-Daten zu stehlen . Microsoft stellte fest, dass derselbe Loader-Hash in Dateien wiederverwendet wurde, die andere angesagte KI-Tools wie GPT-5.5, Claude Code und Manus AI imitierten, was eine Strategie der austauschbaren Köder offenbart .
4. Storm-3075-Malvertising-Kampagne mit betrügerischer Code-Signierung (März–Mai 2026)
Diese dem als Storm-3075 verfolgten Initial Access Broker zugeschriebene Kampagne nutzte bösartige Werbung, um signierte Malware massenhaft zu verbreiten .
Umfang und Ziele: Am 13. März 2026 zielte ein einzelner Kampagnendurchlauf auf über 66.000 Geräte ab, und zwar über bösartige Pop-ups auf kostenlosen Film-Streaming-Seiten, die für gefälschte Produkte wie „Awesome AI Windows Plugin“ und „Flux Pro AI“ warben .
Technik: Die Malware wurde mit einer gültigen digitalen Signatur verbreitet, die betrügerisch von Fox Tempest erworben wurde, einem Anbieter von Malware-Signing-as-a-Service. Dadurch erschien die ausführbare Datei für das Betriebssystem legitim und umging die standardmäßigen Vertrauensprüfungen . Am 19. Mai 2026 erhob Microsoft Klage gegen Fox Tempest vor dem US-Bundesbezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York, beschlagnahmte dessen Website und legte Hunderte virtueller Maschinen still, die den Dienst betrieben .
Das größere Ökosystem des KI-Betrugs
Diese vier Kampagnen sind keine Einzelfälle. Sie sind Teil eines breiteren, anpassungsfähigen Ökosystems, das auf einer Reihe von ausgeklügelten und wiederverwendbaren Techniken beruht:
Mehrstufige Weiterleitungsketten: Angreifer leiten Opfer häufig über legitime Dienste wie CRMs, URL-Shortener und Cloud-Plattformen um, um einer automatischen Erkennung zu entgehen, bevor die finale Schadkomponente ausgeliefert wird .
SEO-Vergiftung und gefälschte Repositories: Die DeepSeek-Kampagne zeigt eine gefährliche Entwicklung bei Supply-Chain-Angriffen. Betrügerische GitHub-Repositories und -Seiten werden suchmaschinenoptimiert, um legitime Quellen zu verdrängen, und zielen gezielt auf Entwickler und Forscher ab, die nach Modellgewichten und Code suchen .
Malware-Signing-as-a-Service: Die juristischen Schritte gegen Fox Tempest decken eine professionalisierte kriminelle Infrastruktur auf, die betrügerisch ausgestellte Code-Signing-Zertifikate an mehrere Akteure liefert, sodass unsignierte Malware das Vertrauen des Betriebssystems erlangen kann .
Austauschbare Köder: Die Wiederverwendung ein und derselben Loader-Datei, neu verpackt unter den Namen verschiedener KI-Modelle wie GPT-5.5, Claude Code, Kimi und Manus AI, zeigt, dass Angreifer ihre Kampagnen sofort an das Tool anpassen können, das gerade das größte öffentliche Interesse weckt .
Warum diese Entwicklung so bedeutsam ist
Microsoft schätzt ein, dass KI-bezogene Köder „eine Verlagerung im Social Engineering widerspiegeln, die wahrscheinlich als langfristige Taktik von Bedrohungsakteuren bestehen bleibt – von Cyberkriminellen bis hin zu Nationalstaaten“ . Diese Entwicklung ersetzt nicht die traditionellen Phishing-Köder wie gefälschte Rechnungen oder Lieferbenachrichtigungen. Vielmehr schafft sie eine neue, mächtige Angriffsfläche, die auf dem enormen öffentlichen Vertrauen und der Neugier basiert, die KI-Plattformen erzeugt haben – ein Risiko, das in den Security-Awareness-Schulungen vieler Organisationen noch nicht ausreichend adressiert wird . Das Targeting von Entwicklern durch die DeepSeek-Kampagne ist besonders besorgniserregend, da es auf ein Lieferkettenrisiko hindeutet, das unzähligen Unternehmensanwendungen und internen Tools vorgelagert ist, die auf diesen Modellen aufbauen .
1. ChatGPT-Phishing mit gefälschter Aboverlängerung (5. Mai 2026)
Angreifer starteten eine Phishing-Kampagne, die sich um eine angebliche Verlängerungsmitteilung für ein ChatGPT-Plus-Abonnement drehte. Den Opfern wurde mit einer Herabstufung des Kontos gedroht, falls sie nicht innerhalb von sieben Tagen ihre Zahlungsinformationen aktualisierten .
Umfang und Ziele: Eine erste Welle umfasste 4.500 E-Mails an Opfer in Südafrika. Eine größere, parallele Kampagne nutzte dieselbe Infrastruktur, um an einem einzigen Tag bis zu 100.000 E-Mails an Empfänger in der Schweiz, Österreich und Südafrika zu versenden, wobei Organisationen aus dem Hochschulwesen und dem Dienstleistungssektor im Fokus standen .
Technik: Der Angriff nutzte eine mehrstufige Weiterleitungskette. Opfer, die auf den Link zur „Zahlungsaktualisierung“ klickten, wurden über eine legitime CRM-Plattform, eine Amazon-Tracking-Domain und einen URL-Shortener geleitet, bevor sie auf einer kompromittierten E-Commerce-Seite landeten, die über mehrere aufeinanderfolgende Seiten persönliche Daten und vollständige Kreditkarteninformationen abgriff .
2. Claude-Phishing mit Adversary-in-the-Middle-Technik (20.–22. April 2026)
Diese ausgeklügelte Kampagne zum Diebstahl von Zugangsdaten gab sich als Anthropic aus, um die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) auszuhebeln .
Umfang und Ziele: Der Angriff richtete sich gegen über 2.000 Organisationen, wobei 62 % der Opfer in den USA, 18 % im Vereinigten Königreich und 9 % in Indien ansässig waren. Finanzdienstleister machten 8 % der Ziele aus .
Technik: Die Opfer erhielten eine E-Mail, die einen Verstoß gegen die Nutzungsrichtlinien behauptete, mit einem PDF-Anhang namens „Fill and Sign Claude Appeal Form.pdf“ (SHA-256: 791efb...d40e) . Das PDF führte die Nutzer über eine Cloudflare-Verifizierungsabfrage und eine gefälschte Claude-Landingpage zu einer nachgemachten Microsoft-Anmeldeseite, die darauf ausgelegt war, Sitzungs-Token abzufangen – eine klassische AiTM-Technik (Adversary-in-the-Middle), die selbst eine aktivierte MFA aushebelt .
3. Gefälschtes DeepSeek-V4-GitHub-Repository und Infostealer (24. April 2026)
Diese Kampagne demonstrierte, wie schnell Bedrohungsakteure den KI-Hype ausnutzen können, um ein technisch versiertes Publikum ins Visier zu nehmen .
Geschwindigkeit und Umfang: Innerhalb von 45 Minuten, nachdem DeepSeek sein V4-Modell vorgestellt hatte, erstellten Angreifer eine gefälschte GitHub-Organisation namens „DeepSeek-V4“, komplett mit authentisch wirkendem, gestohlenem Branding und akkuraten Benchmark-Daten . Das Repository sammelte innerhalb von vier Tagen 91 Sterne und erreichte Platz eins bei Bing für Suchanfragen wie „DeepSeek v4 weights github“ .
Schadsoftware: Die im Repository gehosteten Archive enthielten einen Loader, der den Vidar-Infostealer installierte – ein Tool, das darauf ausgelegt ist, Zugangsdaten, Browser-Cookies und Kryptowährungs-Wallet-Daten zu stehlen . Microsoft stellte fest, dass derselbe Loader-Hash in Dateien wiederverwendet wurde, die andere angesagte KI-Tools wie GPT-5.5, Claude Code und Manus AI imitierten, was eine Strategie der austauschbaren Köder offenbart .
4. Storm-3075-Malvertising-Kampagne mit betrügerischer Code-Signierung (März–Mai 2026)
Diese dem als Storm-3075 verfolgten Initial Access Broker zugeschriebene Kampagne nutzte bösartige Werbung, um signierte Malware massenhaft zu verbreiten .
Umfang und Ziele: Am 13. März 2026 zielte ein einzelner Kampagnendurchlauf auf über 66.000 Geräte ab, und zwar über bösartige Pop-ups auf kostenlosen Film-Streaming-Seiten, die für gefälschte Produkte wie „Awesome AI Windows Plugin“ und „Flux Pro AI“ warben .
Technik: Die Malware wurde mit einer gültigen digitalen Signatur verbreitet, die betrügerisch von Fox Tempest erworben wurde, einem Anbieter von Malware-Signing-as-a-Service. Dadurch erschien die ausführbare Datei für das Betriebssystem legitim und umging die standardmäßigen Vertrauensprüfungen . Am 19. Mai 2026 erhob Microsoft Klage gegen Fox Tempest vor dem US-Bundesbezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York, beschlagnahmte dessen Website und legte Hunderte virtueller Maschinen still, die den Dienst betrieben .
Das größere Ökosystem des KI-Betrugs
Diese vier Kampagnen sind keine Einzelfälle. Sie sind Teil eines breiteren, anpassungsfähigen Ökosystems, das auf einer Reihe von ausgeklügelten und wiederverwendbaren Techniken beruht:
Mehrstufige Weiterleitungsketten: Angreifer leiten Opfer häufig über legitime Dienste wie CRMs, URL-Shortener und Cloud-Plattformen um, um einer automatischen Erkennung zu entgehen, bevor die finale Schadkomponente ausgeliefert wird .
SEO-Vergiftung und gefälschte Repositories: Die DeepSeek-Kampagne zeigt eine gefährliche Entwicklung bei Supply-Chain-Angriffen. Betrügerische GitHub-Repositories und -Seiten werden suchmaschinenoptimiert, um legitime Quellen zu verdrängen, und zielen gezielt auf Entwickler und Forscher ab, die nach Modellgewichten und Code suchen .
Malware-Signing-as-a-Service: Die juristischen Schritte gegen Fox Tempest decken eine professionalisierte kriminelle Infrastruktur auf, die betrügerisch ausgestellte Code-Signing-Zertifikate an mehrere Akteure liefert, sodass unsignierte Malware das Vertrauen des Betriebssystems erlangen kann .
Austauschbare Köder: Die Wiederverwendung ein und derselben Loader-Datei, neu verpackt unter den Namen verschiedener KI-Modelle wie GPT-5.5, Claude Code, Kimi und Manus AI, zeigt, dass Angreifer ihre Kampagnen sofort an das Tool anpassen können, das gerade das größte öffentliche Interesse weckt .
Warum diese Entwicklung so bedeutsam ist
Microsoft schätzt ein, dass KI-bezogene Köder „eine Verlagerung im Social Engineering widerspiegeln, die wahrscheinlich als langfristige Taktik von Bedrohungsakteuren bestehen bleibt – von Cyberkriminellen bis hin zu Nationalstaaten“ . Diese Entwicklung ersetzt nicht die traditionellen Phishing-Köder wie gefälschte Rechnungen oder Lieferbenachrichtigungen. Vielmehr schafft sie eine neue, mächtige Angriffsfläche, die auf dem enormen öffentlichen Vertrauen und der Neugier basiert, die KI-Plattformen erzeugt haben – ein Risiko, das in den Security-Awareness-Schulungen vieler Organisationen noch nicht ausreichend adressiert wird . Das Targeting von Entwicklern durch die DeepSeek-Kampagne ist besonders besorgniserregend, da es auf ein Lieferkettenrisiko hindeutet, das unzähligen Unternehmensanwendungen und internen Tools vorgelagert ist, die auf diesen Modellen aufbauen .