Apples erstes Falt-iPhone kommt am Freitag, dem 23. Oktober, auf den Markt. Der Einstiegspreis in den USA liegt bei 1.999 US-Dollar. Wer zum Start eines ergattern möchte, muss sich allerdings auf knappen Bestand einstellen. Die ersten Tests sehen ein reizvolles neues Format, aber auch eine Software, die noch nicht ganz ausgereift ist. Wer nicht unbedingt jetzt ein Falt-iPhone braucht, kann daher abwarten, wie sich App-Unterstützung und angekündigte Funktionen entwickeln.
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Preis, Verkaufsstart und Verfügbarkeit
Vorbestellungen waren ab dem 16. Oktober möglich; Apple nennt den 23. Oktober als Verkaufsstart.
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15 Der Preis von 1.999 US-Dollar bezieht sich auf den US-Markt. Die verfügbaren Angaben nennen keinen Europreis für Deutschland.
Wie schnell die Nachfrage das Angebot überstieg, zeigen die Lieferprognosen: Laut MacRumors rutschten sie in den USA innerhalb von etwa 30 Minuten nach Beginn der Vorbestellungen auf den 25. Januar 2027. Apple bezeichnete die Nachfrage als „nichts weniger als außergewöhnlich“. Die langen Wartezeiten allein verraten jedoch nicht, wie viel davon auf die Nachfrage und wie viel auf die verfügbare Startmenge zurückgeht.
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Spontankauf im Apple Store: möglich, aber nicht sicher
Die Informationen zur Verfügbarkeit im Laden haben sich geändert. Zunächst hieß es in Berichten, manche Apple-Mitarbeiter sollten Kundinnen und Kunden davon abraten, am Starttag ohne Vorbestellung in den Store zu kommen, weil voraussichtlich keine Geräte für Spontankäufe verfügbar seien.
25 Spätere Berichte meldeten dann eine begrenzte Zahl an Geräten für Laufkundschaft – auch in Deutschland.
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Das ist eine Änderung gegenüber der früheren Warnung, aber keine Garantie für ein Gerät. Prüft am besten vor dem Weg zum Store die lokale Verfügbarkeit. Auch aus Großbritannien wurden Engpässe gemeldet; The Independent berichtete von einer bevorstehenden Nachlieferung bei Currys, nannte in den verfügbaren Angaben aber weder ein konkretes Datum noch eine Stückzahl.
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Was die ersten Tests loben – und was zum Warten rät
Das iPhone Duo hat außen ein 5,4-Zoll-Display und lässt sich zu einem 7,6-Zoll-Bildschirm aufklappen.
1 Genau darin liegt der Reiz: Im geschlossenen Zustand bleibt es ein Smartphone, aufgeklappt bietet es deutlich mehr Platz. Wie überzeugend das im Alltag ist, hängt aber auch davon ab, wie gut Apps das größere Format nutzen.
WIRED vergab 7 von 10 Punkten. Positiv fiel unter anderem die Nanotextur-Oberfläche auf, die die sichtbare Falte im Display weniger auffällig macht. Auch das Multitasking und Kamerafunktionen, die beide Displays nutzen, kamen gut an. Während des Tests passten mehrere Apps ihre Darstellung an – ein Hinweis darauf, dass sich die Unterstützung noch weiterentwickelt.
40 Eine weitere Zusammenfassung der ersten Tests berichtet ebenfalls, dass die matte Beschichtung die Falte im Alltag weniger sichtbar macht, sie aber je nach Blickwinkel noch zu sehen oder zu spüren sein kann.
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CNN Underscored lobte Leistung, Akkulaufzeit und die Möglichkeiten der zwei Bildschirme, meinte aber, dass die meisten Menschen mit dem Kauf noch warten könnten.
37 Der Tenor: ein spannender Einstieg in eine neue Geräteform, aber kein Muss für alle am ersten Verkaufstag.
Software: Was noch kommt
Nicht jede Funktion ist zum Start verfügbar. Apples Bedienungshilfe „Reachability“ für das Duo soll erst später im Jahr 2026 folgen.
36 Auch Unterstützung für den USB-C Apple Pencil ist laut einem Bericht über iOS 27.2 geplant. Diese Zeitangabe stammt aus einem Bericht und nicht aus einer direkten Apple-Ankündigung in den verfügbaren Quellen.
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Für den Kauf zählt deshalb, was das Gerät heute kann – nicht nur, was per Update noch kommen soll. Wer auf bestimmte Apps angewiesen ist, sollte vor dem Kauf prüfen, wie diese auf dem Duo dargestellt werden. Ist das große Display genau die Lösung für den eigenen Alltag, kann sich die Suche nach einem Gerät zum Start lohnen. Wer vor allem neugierig auf das neue Format ist, gewinnt durch Warten mehr Auswahl und Zeit für die Software, sich weiterzuentwickeln.