42 % der stark vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Kopf Hals Plattenepithelkarzinom sprachen auf die subkutane Gabe von Amivantamab an – ein bemerkenswertes Ergebnis, da diese Patientengruppe kaum noch Beha... Mehr als ein Drittel des Ansprechens waren Komplettremissionen, und die mediane Wirkdauer war na...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What recent results did Johnson & Johnson's phase Ib/II OrigAMI-4 trial show for subcutaneous amivantamab (Rybrevant Faspro) in patients wit. Article summary: Based on the materials provided here, the full dataset for the pivotal Phase 1b/2 OrigAMI-4 trial in patients with recurrent/metastatic head and neck squamous cell carcinoma (HNSCC) who have exhausted standard treatment . Topic tags: general, government, education, general web, news. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "RYBREVANT® (amivantamab-vmjw) plus LAZCLUZE® (lazertinib) demonstrates prolonged clinical benefit as a first-line treatment for atypical EGFR-mutated non-small cell lung cancer" source context "Subcutaneous amivantamab delivers promising 45 percent overall response rate with median duration of 7.2 mo
Johnson & Johnson hat am 31. Mai 2026 die zulassungsrelevanten Ergebnisse der Phase-1b/2-Studie OrigAMI-4 bekannt gegeben. Der unter die Haut gespritzte (subkutane) Antikörper Amivantamab (Handelsname Rybrevant® Faspro™) führte bei Patienten mit fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich (HNSCC), die bereits erfolglos mit Immun- und Chemotherapien behandelt wurden, zu starken und anhaltenden Tumorrückbildungen . Die Daten wurden auf dem Jahreskongress der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO) 2026 präsentiert und unterstreichen das Potenzial des Medikaments in einer klinischen Situation mit sehr begrenzten Alternativen
.
Die zentrale, verblindete und unabhängige radiologische Auswertung (BICR) der Studie ergab eine objektive Ansprechrate (ORR) von 42 Prozent (95-Prozent-Konfidenzintervall: 32–52) . Ein Wert, der für sich genommen bereits beachtlich ist, wurde durch die Qualität des Ansprechens noch übertroffen: Bei mehr als einem Drittel der Patienten, die auf die Therapie ansprachen, kam es zu einer Komplettremission (CR) – bildgebend waren also keine Tumore mehr nachweisbar
.
Und diese Erfolge scheinen anzuhalten. Die mediane Wirkdauer (DOR) wurde zum Zeitpunkt der Datenauswertung noch nicht erreicht, obwohl die mediane Nachbeobachtungszeit bereits 11,8 Monate betrug . In der Fachwelt gilt ein solches Ergebnis als starkes Signal für eine nachhaltige Krankheitskontrolle.
Wichtige Überlebensdaten wie das mediane Gesamtüberleben (OS) und das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) wurden in der ersten Pressemitteilung noch nicht detailliert aufgeschlüsselt und werden mit Spannung erwartet.
Eine detaillierte Darstellung des Nebenwirkungsprofils und der Patientencharakteristika für diese zulassungsrelevante Kohorte steht noch aus. Die Studie umfasste jedoch schwer vorbehandelte Patienten, deren Krebs trotz Immun- und Chemotherapie fortgeschritten war .
Eine Orientierung gibt eine frühere Kohorte derselben OrigAMI-4-Studie, in der die Amivantamab-Monotherapie getestet wurde. Dort zeigte sich das Nebenwirkungsprofil vergleichbar mit dem anderer bispezifischer Antikörper, die gegen EGFR und MET gerichtet sind .
Amivantamab ist ein sogenannter bispezifischer Antikörper, der vom Immunsystem nicht als fremd erkannt wird (vollhuman) und gleichzeitig zwei wichtige Treiber des Tumorwachstums angreift: den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) und den mesenchymal-epithelialen Übergangsfaktor (MET) . Das Besondere ist sein dreigleisiger Wirkmechanismus.
Der Antikörper bindet direkt an die Andockstellen (Domäne III bei EGFR und Sema-Domäne bei MET) der Rezeptoren und blockiert diese . Dadurch können die natürlichen körpereigenen Wachstumssignale – wie EGF und HGF – nicht mehr andocken und die Tumore zur Teilung anregen. Die Kaskade der Zellteilungssignale wird unterbrochen
.
Amivantamab blockiert nicht nur, es entfernt die Rezeptoren aktiv von der Tumoroberfläche. Es zwingt die Krebszelle, den Antikörper-Rezeptor-Komplex ins Zellinnere aufzunehmen und abzubauen . Gleichzeitig lockt es spezielle Immunzellen (Monozyten und Makrophagen) an, die dem Tumor die blockierten Rezeptoren regelrecht entreißen – ein Prozess, der Trogocytose genannt wird
. Der Krebszelle fehlen so die entscheidenden „Antennen“ für Wachstumsbefehle.
Amivantamab wurde mit einer besonderen Zuckerstruktur (niedrige Fucosylierung) designt. Diese gezielte biotechnologische Veränderung verstärkt die Bindung an körpereigene Abwehrzellen wie natürliche Killerzellen (NK-Zellen) erheblich . In der Folge wird eine starke antikörperabhängige zelluläre Zytotoxizität (ADCC) ausgelöst – die NK-Zellen erkennen die markierte Krebszelle und zerstören sie
.
Die OrigAMI-4-Daten sind ein bedeutender Fortschritt für eine Patientengruppe, der bislang kaum wirksame Therapien in späteren Behandlungslinien zur Verfügung standen. Eine Ansprechrate von 42 %, davon mehrheitlich tiefe und anhaltende Komplettremissionen, zeigt, dass die komplexe Biologie des Antikörpers in klinisch relevante Tumorkontrolle umgemünzt wird.
Für eine abschließende Bewertung des Stellenwerts werden die noch ausstehenden Überlebensdaten zum Gesamt- und progressionsfreien Überleben sowie eine vollständige Sicherheitsanalyse entscheidend sein.
Studio Global AI
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42 % der stark vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Kopf Hals Plattenepithelkarzinom sprachen auf die subkutane Gabe von Amivantamab an – ein bemerkenswertes Ergebnis, da diese Patientengruppe kaum noch Beha...
42 % der stark vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Kopf Hals Plattenepithelkarzinom sprachen auf die subkutane Gabe von Amivantamab an – ein bemerkenswertes Ergebnis, da diese Patientengruppe kaum noch Beha... Mehr als ein Drittel des Ansprechens waren Komplettremissionen, und die mediane Wirkdauer war nach 11,8 Monaten noch nicht erreicht – ein Signal für einen anhaltenden Therapieerfolg.