SpaceX legt den IPO Preis auf 135 Dollar pro Aktie fest und strebt eine Rekordsumme von 75 Milliarden Dollar ein. In einem Novum für Privatanleger sind bis zu 30 Prozent der Aktien für Kleinanleger reserviert – in Deutschland exklusiv über Trade Republic zeichnenbar.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What recent developments have occurred regarding SpaceX's upcoming IPO, including the IPO price, valuation, fundraising target, ticker symbo. Article summary: SpaceX's IPO is one of the most anticipated and controversial public offerings in history. Here is a breakdown of all the key developments as of June 6, 2026.. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "... IPO at $135 per share, offering 555.6 million shares. CNBC's Leslie Picker has the latest on SpaceX's upcoming IPO. 05:20. Wed, Jun 3 20264:51 PM EDT" source context "SpaceX looking to price IPO at $135 per share, offering 555.6 million shares" Reference image 2: visual subject "Looking at falling stocks like Micron and AMD as opportunities, says KKM Financial's Jeff Ki
SpaceX' lang erwarteter Börsengang nimmt Formen an – und er ist nicht nur ein finanzielles Schwergewicht, sondern auch ein höchst umstrittenes Marktereignis. Während die Roadshow auf Hochtouren in Richtung des Börsendebüts am 12. Juni läuft, werfen die beispiellose Bewertung, die ungewöhnliche Einbindung von Privatanlegern und die Machtkonzentration bei Elon Musk grundlegende Fragen auf. Hier ist die detaillierte Analyse für Anleger in Deutschland.
SpaceX hat einen festen Ausgabepreis von 135 US-Dollar pro Aktie festgelegt. Anders als bei den meisten Börsengängen gibt es keine Preisspanne – institutionelle Investoren können den Preis während des Bookbuilding-Verfahrens also nicht nach oben treiben . Das Angebot umfasst 555.555.555 Class-A-Aktien. Das geplante Emissionsvolumen liegt damit bei rund 75 Milliarden Dollar, mehr als das Doppelte des bisherigen Rekords von Saudi Aramco aus dem Jahr 2019
. Die Konsortialbanken haben zudem eine 30-tägige Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) über weitere 83,3 Millionen Aktien
.
Aus diesem Preis ergibt sich eine implizite Marktkapitalisierung von etwa 1,75 bis 1,77 Billionen Dollar . Dieser Wert liegt leicht unter früheren Ambitionen. In vertraulichen Gesprächen mit Bankern war zuvor eine Bewertung von über 2 Billionen Dollar im Gespräch
.
Für die Platzierung des 75-Milliarden-Dollar-Pakets hat SpaceX ein gewaltiges Syndikat aus 21 Banken zusammengestellt. Goldman Sachs agiert als federführender Lead Left Bookrunner . Weitere Schwergewichte sind Morgan Stanley und JPMorgan, was die enorme Komplexität dieser Rekordemission widerspiegelt
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SpaceX nutzt eine Aktienstruktur mit zwei Klassen, die die Macht klar bei Elon Musk bündelt. An die Öffentlichkeit werden stimmrechtsschwächere Class-A-Aktien ausgegeben, während Musk über stimmrechtsstarke Class-B-Anteile verfügt. In der Folge wird er trotz des Verkaufs eines erheblichen wirtschaftlichen Anteils über 85 Prozent der gesamten Stimmrechte kontrollieren .
Solche Konstrukte sind bei von Gründern geführten Tech-Börsengängen nicht ungewöhnlich, doch das Ausmaß der Kontrolle ist hier außergewöhnlich hoch. Bei institutionellen Investoren hat dies rote Flaggen in puncto guter Unternehmensführung (Corporate Governance) aufgeworfen, da eine unabhängige Kontrolle faktisch kaum gegeben ist.
In einem dramatischen Bruch mit der Wall-Street-Konvention, nach der Kleinanleger oft nur 5 bis 10 Prozent der IPO-Aktien erhalten, reserviert SpaceX bis zu 30 Prozent des Angebots für private Käufer . Elon Musk soll sich persönlich für diese Quote eingesetzt haben, um eine langfristig orientierte Privatanlegerbasis zu schaffen und die bei starken Börsendebüts üblichen schnellen Gewinnmitnahmen von Profi-Investoren zu umgehen
.
In den USA ist E*Trade von Morgan Stanley die zentrale Plattform für Privatanleger . E*Trade hat ein spezielles Zuteilungsverfahren eingerichtet. Besonders priorisiert werden Anleger, die seit mindestens zehn Jahren Tesla-Aktien halten
. Fidelity ermöglicht es seinen Kunden ebenfalls, limitierte Kaufaufträge zum Emissionspreis zu erteilen, und hat die Mindestanlagesumme dafür deutlich gesenkt
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Für europäische und damit auch deutsche Privatanleger ist der Berliner Neobroker Trade Republic der entscheidende Zugang. Das Unternehmen wurde offiziell als „Vertriebspartner für Privatanleger“ bestätigt – es ist die erste IPO-Zeichnung in der Geschichte von Trade Republic .
Kunden in den teilnahmeberechtigten Ländern können direkt in der App zum offiziellen Emissionspreis zeichnen. Bei einer Überzeichnung erfolgt die Zuteilung anteilig (pro rata) . Der von der deutschen Finanzaufsicht BaFin gebilligte EU-Wertpapierprospekt umfasst ein Angebot von bis zu 55.555.555 Aktien zu einem Maximalpreis von 162 Dollar für Anleger in Deutschland, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und weiteren teilnehmenden Ländern
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Ein entscheidender Risikofaktor für den Handel ist der extrem begrenzte Streubesitz. Da Musks Anteilsscheine mit Mehrfachstimmrecht einen riesigen Prozentsatz des gesamten Eigenkapitals binden, wird nur ein kleiner Teil der Aktien tatsächlich frei handelbar sein. In Kombination mit einer riesigen Fangemeinde und den quasi-automatischen Käufen von Indexfonds, die große Vergleichsindizes abbilden, könnte dieses Ungleichgewicht heftige Kursschwankungen auslösen. Analysten rechnen mit einem massiven Kurssprung am ersten Tag und warnen, dass sich der Preis verdoppeln oder verdreifachen könnte, bevor er sich wieder normalisiert .
Der bekannte CNBC-Moderator Jim Cramer hat sich als prominentester Skeptiker dieser Bewertung positioniert. Er bezeichnet die Zahl von 1,75 Billionen Dollar als „absolut wahnsinnig“ und skizziert ein klares Risikoszenario :
Sein zentraler Ratschlag für Anleger, die das Glück einer Zuteilung haben: Betrachten Sie es als möglichen Trade, nicht als langfristige Anlage. Seien Sie besonders vorsichtig vor dem Ablaufdatum der Haltefristen (Lock-up-Periode), wenn Insider ihre Aktien auf den Markt werfen dürfen und das Angebot die Preise drücken könnte .
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SpaceX legt den IPO Preis auf 135 Dollar pro Aktie fest und strebt eine Rekordsumme von 75 Milliarden Dollar ein.
SpaceX legt den IPO Preis auf 135 Dollar pro Aktie fest und strebt eine Rekordsumme von 75 Milliarden Dollar ein. In einem Novum für Privatanleger sind bis zu 30 Prozent der Aktien für Kleinanleger reserviert – in Deutschland exklusiv über Trade Republic zeichnenbar.
Elon Musk sichert sich durch ein Zwei Klassen Aktiensystem über 85 Prozent der Stimmrechte.