Bill Ackmans Hedgefonds Pershing Square baute nach einem Kursrückgang eine große Microsoft‑Position auf und verkaufte gleichzeitig seine Alphabet‑Beteiligung vollständig. Ackman argumentiert, Microsofts Plattform aus Azure‑Cloud, Microsoft 365 und Copilot biete eine klarere Möglichkeit, KI kommerziell zu monetarisie...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What prompted Bill Ackman’s Pershing Square to build a new stake in Microsoft while fully exiting Alphabet, and how did Ackman justify the m. Article summary: Pershing Square’s move was essentially a rotation from Alphabet into Microsoft after Microsoft’s post-earnings selloff gave Ackman what he called a “highly compelling valuation.” Ackman framed Microsoft as a better AI co. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Bill Ackman’s Pershing Square discloses Microsoft stake, touts ‘deeply embedded’ software. Billionaire investor Bill Ackman revealed Friday that his firm Pershing Square Capital" source context "Bill Ackman's Pershing Square discloses Microsoft stake, touts 'deeply embedded' software" Reference image 2: visual
Als der Hedgefonds‑Manager Bill Ackman 2026 seine Portfoliopositionen neu ordnete, fiel eine Entscheidung besonders auf: Pershing Square verkaufte seine langjährige Beteiligung an Alphabet vollständig und baute stattdessen eine milliardenschwere Position in Microsoft auf. Dahinter steckt eine strategische Wette darauf, dass Microsoft langfristig besser von der nächsten Phase der künstlichen Intelligenz profitieren wird.
Pershing Square begann laut Ackman im Februar 2026, Microsoft‑Aktien zu kaufen. Kurz zuvor war die Aktie nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals gefallen. Für Ackman entstand dadurch eine seltene Gelegenheit: Er bezeichnete die Bewertung als „hochgradig attraktiv“.
Der Fonds konnte seine Position etwa bei 21‑fachen erwarteten Gewinnen (Forward‑KGV) aufbauen – ungefähr auf dem Niveau des Gesamtmarkts, aber unter dem historischen Bewertungsdurchschnitt von Microsoft.
Aus Ackmans Sicht spiegelte dieser Preis nicht wider, wie stark Microsoft langfristig von der KI‑Welle profitieren könnte.
Ein Teil der Finanzierung kam direkt aus dem Verkauf von Alphabet‑Aktien. Pershing Square hielt die Google‑Mutter zwar noch am Ende des ersten Quartals 2026, doch Insider berichteten, dass der Fonds im zweiten Quartal die restliche Position vollständig liquidierte.
Im Ergebnis ersetzte Ackman eine Mega‑Cap‑Technologieaktie durch eine andere – allerdings mit einem anderen Schwerpunkt im KI‑Ökosystem.
Ackmans Argument konzentriert sich auf zwei der wichtigsten Unternehmensplattformen von Microsoft:
Diese beiden Plattformen dienen zunehmend als Vertriebskanal für KI‑Funktionen. Besonders die Copilot‑Assistenten, die direkt in Office‑Software und Unternehmensworkflows integriert werden, eröffnen laut Ackman einen direkten Weg zur Monetarisierung über Microsofts enorme installierte Nutzerbasis.
Auch Azure profitiert vom wachsenden Bedarf an Rechenleistung für KI‑Modelle und deren Betrieb. Unternehmen benötigen enorme Cloud‑Ressourcen für sogenannte Inferenz‑Workloads – also für die Nutzung trainierter Modelle im Alltag. Genau hier positioniert sich Microsoft als zentraler Infrastruktur‑Anbieter.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist Microsofts enge Beziehung zu OpenAI. 2026 passten beide Unternehmen ihre Partnerschaft an.
Microsoft behält dabei das Vorrecht, OpenAI‑Produkte zuerst über Azure bereitzustellen, während zentrale Vereinbarungen zu geistigem Eigentum und Umsatzbeteiligung bis in die frühen 2030er‑Jahre verlängert wurden.
Für Investoren bedeutet das: Führende KI‑Modelle könnten weiterhin eng mit Microsofts Cloud‑Plattform verknüpft bleiben – was zusätzliche Nachfrage nach Azure erzeugt.
Nicht alle Marktbeobachter sind überzeugt. Microsoft plant extrem hohe Investitionen in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur für KI.
Das Unternehmen rechnet mit Kapitalausgaben von rund 190 Milliarden US‑Dollar im Kalenderjahr 2026. Ein erheblicher Teil davon fließt in teure Komponenten wie GPUs und Rechenzentrums‑Hardware.
Solche Summen haben an der Wall Street Sorgen ausgelöst: Einige Analysten befürchten, dass die hohen Investitionen kurzfristig auf die Margen drücken oder sich langsamer amortisieren könnten.
Ackman sieht das anders. Seiner Meinung nach konzentriert sich der Markt zu stark auf die kurzfristigen Kosten und unterschätzt gleichzeitig das langfristige Ertragspotenzial der Plattform.
Der Microsoft‑Einstieg passt in eine breitere Neuausrichtung bei Pershing Square. Der Fonds hat seine Positionen in großen Technologieunternehmen ausgebaut, die stark in KI investieren.
Dazu gehören unter anderem Amazon und Meta, die ebenfalls Milliarden in KI‑Infrastruktur, Rechenzentren und Plattformen stecken.
Die strategische Idee dahinter: Die größten Gewinner der KI‑Ära könnten jene Unternehmen sein, die drei Dinge gleichzeitig besitzen – massive Cloud‑Infrastruktur, eine riesige Nutzerbasis und integrierte KI‑Produkte.
Bill Ackmans Tausch von Alphabet gegen Microsoft ist letztlich eine gezielte Wette auf die Struktur des künftigen KI‑Marktes.
Er setzt darauf, dass Microsoft mit Azure, dem Microsoft‑365‑Ökosystem, Copilot‑Funktionen und der engen OpenAI‑Partnerschaft eine besonders klare und profitable Möglichkeit hat, KI im Unternehmensbereich zu monetarisieren.
Indem Pershing Square nach einem Kursrückgang einstieg, setzt der Fonds darauf, dass der Markt diese langfristige Chance derzeit noch unterschätzt.
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Bill Ackmans Hedgefonds Pershing Square baute nach einem Kursrückgang eine große Microsoft‑Position auf und verkaufte gleichzeitig seine Alphabet‑Beteiligung vollständig.
Bill Ackmans Hedgefonds Pershing Square baute nach einem Kursrückgang eine große Microsoft‑Position auf und verkaufte gleichzeitig seine Alphabet‑Beteiligung vollständig. Ackman argumentiert, Microsofts Plattform aus Azure‑Cloud, Microsoft 365 und Copilot biete eine klarere Möglichkeit, KI kommerziell zu monetarisieren.
Trotz geplanter KI‑Investitionen von rund 190 Milliarden Dollar im Jahr 2026 glaubt Ackman, dass der Markt Microsofts langfristiges Gewinnpotenzial unterschätzt.