Ob diese Modi dauerhaft stabile Bildraten erreichen, lässt sich aus dem Datamine nicht ableiten. Ein 60-fps-Modus ist in den vorliegenden Hinweisen jedenfalls nicht belegt.
Unterwegs fällt die interne Renderauflösung offenbar deutlich niedriger aus. Eine von Dataminern angefertigte Simulation nutzt eine native Basis von 540p und skaliert das Bild anschließend per DLSS auf 1080p hoch. Als Ziel werden 30 fps angegeben .
Das bedeutet nicht, dass das Display der Switch 2 tatsächlich ein natives 540p-Bild anzeigen würde. Gemeint ist die Auflösung, mit der das Spiel intern zunächst rendert, bevor die Hochskalierung greift. Die Simulation selbst ist zudem ausdrücklich nicht als verlässliche Prognose für die finale Bildqualität oder Bildrate auf der Konsole zu verstehen .
Die Switch-2-Fassung soll DLSS nicht einfach mit den Einstellungen der PC-Version verwenden. Im Code wurde ein eigenes Profil namens „Preset D Balanced“ gefunden. Das spricht dafür, dass Capcom die Rekonstruktion des Bildes speziell auf den Nvidia-Chip der Switch 2 abstimmt .
DLSS wäre damit ein zentraler Bestandteil der Portierung: Die Konsole könnte intern mit einer niedrigeren Auflösung rendern und dennoch ein höher aufgelöstes Ausgabebild erzeugen. Wie gut das Ergebnis in schnellen Kämpfen, bei Partikeleffekten oder in weitläufigen Gebieten ausfällt, bleibt bis zu einer offiziellen Version offen.
Ein technisch anspruchsvolles Open-World-Spiel wie Monster Hunter Wilds dürfte auf mobiler Hardware einige Einschnitte benötigen. Die dataminten Einstellungen deuten auf mehrere konkrete Maßnahmen hin:
Nicht jede Einstellung fällt jedoch auf das absolute Minimum zurück. Die Schattenqualität des Switch-2-Profils soll über der PC-Stufe „Very Low“ liegen. Das deutet auf eine speziell angepasste Einstellung hin, die eher zwischen sehr niedrig und mittleren Details angesiedelt ist .
Neben den Grafikprofilen wurden Textstellen gefunden, die ausdrücklich auf lokalen Funk-Mehrspielermodus verweisen. Demnach könnten mehrere Switch-2-Konsolen direkt miteinander verbunden werden .
Das würde zu einem klassischen Mehrspieler-Element der Monster-Hunter-Reihe passen: gemeinsame Jagden ohne zwingende Verbindung zu einem zentralen Online-Dienst. Ob der Modus tatsächlich Teil der finalen Fassung wird und welche Einschränkungen gelten, ist derzeit allerdings nicht bestätigt.
Dass entsprechende Profile bereits in Title Update 4 aufgetaucht sind, spricht dafür, dass die Entwicklung einer Switch-2-Version zumindest weit fortgeschritten sein könnte. Ein Veröffentlichungsdatum wurde dennoch nicht genannt.
Auf Grundlage des Datamine-Zeitpunkts und bisheriger Spekulationen in Gaming-Medien wird derzeit häufig ein Release Ende 2026 genannt . Diese Einschätzung ist nicht offiziell bestätigt und könnte sich jederzeit ändern.
Die Dateien zeichnen das Bild einer Switch-2-Version, die vor allem auf ein stabiles 30-fps-Erlebnis setzt: 1080p im Dock, eine deutlich niedrigere interne Auflösung im Handheld-Modus und maßgeschneidertes DLSS sollen dabei helfen. Im Gegenzug sind Abstriche bei NPC-Dichte, Tierwelt, Texturen, Reflexionen und Detailreichweite zu erwarten.
Ein möglicher 40-fps-Modus im Dock und Hinweise auf lokalen Funk-Mehrspielermodus wären für Fans dennoch interessante Ergänzungen. Bis Capcom oder Nintendo die Portierung offiziell ankündigen, bleiben alle genannten Werte und Funktionen unbestätigte, wenn auch auffällig konkrete Entwicklungsziele.