Das Spiel wird auf einer breiten Palette von Plattformen verfügbar sein:
Ein Abonnement für Xbox Game Pass Ultimate oder PC Game Pass gewährt ab Tag eins Zugriff ohne zusätzliche Kosten. Dank Xbox Play Anywhere könnt ihr die digitale Version zudem plattformübergreifend auf Xbox-Konsolen und Windows-PCs nutzen . Plattformübergreifender Koop-Modus und Cross-Progression werden zwischen sämtlichen Plattformen voll unterstützt
.
Im Vergleich zum Anniversary-Remaster von 2011 ist dies ein ungleich umfangreicheres Paket. Die Halo Studios haben die Kampagne von Grund auf neu aufgebaut, um anderthalb Jahrzehnte Serienentwicklung in die ursprüngliche Geschichte einfließen zu lassen .
Drei neue Prolog-Missionen: Eine komplette Mini-Kampagne mit dem Master Chief und Sergeant Johnson, die zeitlich vor den Ereignissen von Kampf um die Zukunft angesiedelt ist. Diese Missionen bieten komplett neue Umgebungen, Gegner, Charaktere und Geschichtsinhalte, die nicht im Original von 2001 enthalten waren .
Modernisierte Steuerung und Mechaniken:
Erweitertes Arsenal: Neun Waffen aus späteren Halo-Titeln – darunter die Energieklinge, das Battle Rifle und das Needle Rifle – sind im Spielverlauf nutzbar .
Aktualisierte Grafik und Audio:
Koop-Modus und Design-Änderungen: Bis zu vier Spieler können sich online über alle Plattformen hinweg im Coop-Modus zusammenschließen; auf Konsolen gibt es lokalen 2-Spieler-Splitscreen . Um vier Spieler unterzubringen, hat der Warthog einen vierten Sitz bekommen, und einige Gegnerbegegnungen wurden angepasst
.
Eine finale Performance-Analyse muss bis zur Verkaufsversion warten, doch der Vorabzugang, den Digital Foundry gewährt wurde, zeichnet bereits ein aufschlussreiches Bild von der Stabilität der Xbox Series X-Version.
Laut der von Pure Xbox und Notebookcheck zitierten Vorschau von Digital Foundry lieferte der Xbox Series X-Build im Performance-Modus felsenfeste 60 Bilder pro Sekunde . Das Spiel nutzt auf der Konsole dynamische Auflösungsskalierung, die sich im Durchschnitt bei 50-75 % der Ausgabeauflösung bewegt. Überraschenderweise setzt der 60fps-Modus sogar hardwarebeschleunigtes Raytracing ein, was hilft, typische visuelle Artefakte softwarebasierter Lösungen zu vermeiden
. Zum Launch wird zudem ein 30fps-Qualitätsmodus mit höherer Bildqualität erwartet
.
Die Vorschau fand ausdrücklich heraus, dass die Xbox Series X-Version ein geschmeidigeres, stabileres Erlebnis bot als im selben Test geprüfte Mittelklasse-PC-Konfigurationen . Das ist eine bemerkenswerte Rollen-Umkehr, da High-End-PCs sonst die Nase vorn haben. Mit einer potenten Grafikkarte wird die PC-Version in Sachen Roh-Bildqualität in 4K weiterhin die Führung übernehmen, doch die Ergebnisse legen nahe, dass ein stabiles 60fps-Erlebnis auf dem PC ein ziemlich leistungsstarkes System voraussetzt
.
Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass diese Tests mit Pre-Release-Versionen durchgeführt wurden. Das finale Spiel wird auf allen Plattformen voraussichtlich noch weiter optimiert sein .
Die offiziell veröffentlichten PC-Systemanforderungen offenbaren eine gewaltige Kluft zwischen dem bescheidenen Einstieg für 1080p-Gaming und dem erstklassigen 4K-Erlebnis. Das Spiel verlangt zwingend eine GPU mit DirectX 12 Ultimate (RDNA 2, RTX 20-Serie oder neuer) und eine NVMe-SSD .
Für die Mindestanforderungen sind die Einstiegshürden mit einer Grafikkarte der RTX-2060-Super-Klasse für 1080p/60fps noch vergleichsweise moderat .
Der Sprung zu 4K ist es, der für Unmut sorgt. Die Steigerung von Auflösung und Detailgrad auf 4K bei 60 Bildern pro Sekunde erfordert ein massives Hardware-Investment: Die empfohlene Konfiguration verlangt bereits eine RTX 3080 Ti und 32 GB System-RAM, und die Ultra-Einstellungen rufen gar nach einer RTX 4080 . Der Sprung von 16 auf 32 GB RAM beim Wechsel von 1440p auf 4K ist selbst für aktuelle Spiele ungewöhnlich
.
Dieses anspruchsvolle Anforderungsprofil in Kombination mit dem rechenintensiven UE5-Feature-Set ist der Hauptgrund für die Skepsis in der Community. Das Spiel verwendet fest integrierte Raytracing-Effekte, die ältere GPU-Architekturen wie Nvidias GTX 10- und 16-Serie inkompatibel machen . Die Sorge ist nicht, dass das Spiel auf breiter Front unspielbar sein wird, sondern dass die „Empfohlen“- und „Ultra“-Stufen eine deutlich höhere Einstiegshürde darstellen, als die meisten PC-Spieler gewohnt sind. Dies hat zu ersten Fragen bezüglich der Optimierung geführt, die nur durch finale Benchmarks zum Verkaufsstart geklärt werden können
. Die offizielle Steam-Seite und mehrere Hardware-Portale bestätigen, dass es sich um finale und nicht um Platzhalter-Daten handelt
.
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