Als Hauptkomponist gilt Ryō Nagamatsu, ein langjähriger Nintendo‑Komponist. Er hat auch an Musik für Reihen wie Mario Kart und Splatoon mitgearbeitet.
Für A Link Between Worlds kombinierte Nagamatsu neue orchestrale Arrangements mit neu interpretierten Motiven aus The Legend of Zelda: A Link to the Past. Das passt zum Spielkonzept, da der 3DS‑Titel in derselben Welt angesiedelt ist wie der SNES‑Klassiker.
In der App wird der Soundtrack nicht nur als einfache Trackliste angeboten. Nintendo integriert zusätzliche Hör‑Optionen:
Diese Funktionen sind typisch für Nintendo Music, das als speziell auf Videospielmusik ausgerichtete Streamingbibliothek konzipiert ist.
Der Soundtrack ist über die Nintendo‑Music‑App verfügbar, Nintendos offiziellen Streamingdienst für Spielmusik. Die App wurde im Oktober 2024 veröffentlicht.
Zugangsdaten im Überblick:
Nach dem Login mit einem Nintendo‑Account können Nutzer die Musik streamen oder für Offline‑Wiedergabe herunterladen.
Die Version in Nintendo Music entspricht inhaltlich weitgehend dem physischen Soundtrack, der 2015 über Club Nintendo in Europa verteilt wurde.
Der damalige Release enthielt ebenfalls 105 Stücke und kam mit einem Booklet mit Hintergrundinformationen.
Wichtige Unterschiede:
In der Praxis bietet Nintendo Music also denselben musikalischen Umfang – nur ohne die Sammler‑Extras der physischen Ausgabe.
Seit dem Start der App baut Nintendo die Bibliothek kontinuierlich aus. Neue Soundtracks werden meist wöchentlich hinzugefügt.
Mit A Link Between Worlds wächst auch die Sammlung der Legend‑of‑Zelda‑Musik auf der Plattform weiter. Nintendo nutzt die App zunehmend als offizielles Archiv seiner Spiele‑Soundtracks – mit dem Ziel, nach und nach weitere Klassiker aus der Unternehmensgeschichte verfügbar zu machen.
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