Nach der Registrierung finden Sie im Verlauf Ihrer Google Home App und als Push-Mitteilung Aussagen, die sich fast nach einem menschlichen Tiersitter anhören. Zwei Beispiele, die Google selbst nennt:
Wichtig: Stand jetzt läuft das Feature auf den aktuellen, kabelgebundenen Indoor-Modellen der Nest Cam (3. Generation) und auf ausgewählten Kameras von Drittanbietern mit Gemini-Unterstützung („Gemini built-in“). Die alten batteriebetriebenen Outdoor-Kameras oder die Türklingeln sind derzeit noch außen vor .
Das wahre Ass im Ärmel ist aber die Verzahnung mit der Ask Home-Sprechfunktion. Sie verwandelt das Videogedächtnis Ihrer Kamera in ein durchsuchbares Tagebuch für Haustierhalter. Einfach natürlichsprachliche Fragen an die smarten Lautsprecher oder Displays richten – Gemini durchforstet auf Stichwort Ihre aufgezeichneten Szenen :
Die Magie: Es sind keine fest codierten Befehle mehr. Gemini nutzt Kontext. Dazu zählen auch andere von Ihnen gespeicherte Informationen, etwa die Namen von Familienmitgliedern oder regelmäßigen Besuchern .
Die Funktion ist leider kein kostenloses Mitbringsel aus Mountain View. Sie ist fester Bestandteil der neuen Premium-Strategie von Google Home. Folgende Zutaten braucht es, damit „Bello“ namentlich erkannt wird :
Neben der Vierbeiner-Funktion hat Google auch die Sprachsteuerung erheblich erweitert. Die Ask Home-Sprachfunktion – inklusive der Interaktion über smarte Lautsprecher – ist jetzt in allen 19 Ländern verfügbar, in denen Gemini for Home unterstützt wird. Darunter finden sich USA, Kanada, Australien, Japan und fast alle westeuropäischen Länder wie Frankreich, Spanien und Italien .
Für uns hierzulande die beste Nachricht: Deutschland wurde offiziell als neuer Markt in das Early-Access-Programm aufgenommen. Gleichzeitig zogen die deutsche Sprachunterstützung in Österreich und der Schweiz nach . Ab sofort können Sie also Ihren smarten Lautsprecher auf Deutsch fragen, ob die Katze den Tag auf dem Sofa verbracht hat.
Mit Funktionen wie Pet Memory vollzieht sich ein Paradigmenwechsel im Smart Home. Die Kamera ist kein kalter Sensor mehr, der unpersönlich Bewegungen und Objekte klassifiziert. Sie wird zum Beobachter mit einem Gedächtnis, das den spezifischen Cast eines Haushalts kennt – ob zweibeinige Mitbewohner oder die felligen. Dass eine Kamera den Namen Ihres Haustiers kennt und in Ihre Alltagssorgen einordnen kann („War der Hund auf dem Sofa?“), zeigt uns ziemlich plastisch, wohin die Reise geht: Es wird deutlich heimeliger.
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