Airbus hat einige Airlines darüber informiert, dass sich A350‑Auslieferungen später in diesem Jahrzehnt weiter verzögern könnten, vor allem wegen Produktionsproblemen in einem ehemaligen Spirit‑AeroSystems‑Werk in Kin... Der Engpass bei wichtigen Rumpfstrukturen begrenzt die A350‑Produktion derzeit auf etwa sechs Fl...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What new delays has Airbus warned airlines about regarding A350 deliveries, what production problems at the former Spirit AeroSystems plant. Article summary: Airbus has reportedly told some airlines to expect additional A350 delivery delays later this decade, mainly tied to problems at the former Spirit AeroSystems facility in Kinston, North Carolina, which Airbus recently to. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Airbus has informed some customers of additional delays to A350 deliveries later this decade, according to three industry sources, raising fresh concerns over output from a US part" source context "Airbus Warns Of Further A350 Delays As Supply Chain Issues Persist" Reference image 2: visual subject "# Airbus warns customers of fr
Airbus hat einige Fluggesellschaften gewarnt, dass sich die Auslieferung bestimmter A350‑Langstreckenflugzeuge weiter verzögern könnte. Branchenquellen zufolge hängen die neuen Risiken vor allem mit anhaltenden Störungen in der Lieferkette zusammen – insbesondere mit Problemen in einem US‑Werk, das zentrale Rumpfstrukturen für das Flugzeug produziert.
Die Situation zeigt ein größeres Problem für den europäischen Flugzeughersteller: Airbus versucht gleichzeitig, seine Produktion hochzufahren, Lieferketten zu stabilisieren und mit finanziellen Belastungen durch verzögerte Auslieferungen umzugehen.
Nach Angaben von Brancheninsidern hat Airbus einige Kunden bereits darüber informiert, dass bestimmte A350‑Jets später als geplant ausgeliefert werden könnten. Hauptgrund sind Lieferprobleme bei Bauteilen aus den USA.
Dabei geht es um wichtige Rumpfstrukturen aus Verbundwerkstoffen, die für die Endmontage der A350 benötigt werden. Treffen diese Teile verspätet oder in zu geringer Stückzahl ein, verlangsamt sich die Montage – und damit verschieben sich auch die Auslieferungstermine.
Airbus äußert sich traditionell nicht öffentlich zu einzelnen Kundenlieferungen, doch laut Branchenquellen wurden mehrere Airlines bereits auf mögliche Änderungen im Zeitplan vorbereitet.
Ein zentraler Störfaktor ist eine Produktionsstätte in Kinston im US‑Bundesstaat North Carolina. Das Werk gehörte früher zum Zulieferer Spirit AeroSystems und wurde inzwischen von Airbus übernommen. Dort werden wichtige Rumpfsegmente aus Verbundmaterial für die A350 hergestellt.
Berichten zufolge hat Airbus Schwierigkeiten, eine stabile Produktion und Lieferung dieser Strukturen sicherzustellen. Verzögerungen bei Fertigung und Transport führen dazu, dass die gesamte Produktionskette der A350 ins Stocken gerät.
Zusätzliche Probleme entstanden während der Übernahme des Werks von Spirit durch Airbus. Veränderungen bei Organisation, Personal und Abläufen erschweren den Versuch, die Produktion rasch zu stabilisieren.
In der Flugzeugindustrie, in der riesige Strukturteile exakt zum richtigen Zeitpunkt eintreffen müssen, kann schon ein Engpass an einer einzigen Zulieferstelle die gesamte Produktion ausbremsen.
Aufgrund der Lieferprobleme fällt es Airbus schwer, die geplante Produktionssteigerung umzusetzen. Laut Branchenquellen liegt die Produktion derzeit bei rund sechs A350‑Flugzeugen pro Monat.
Langfristig will Airbus deutlich mehr bauen: Das Unternehmen plant, die Rate bis 2028 auf etwa zwölf Flugzeuge pro Monat zu erhöhen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine stabilere Lieferkette – insbesondere bei den ehemaligen Spirit‑Standorten.
Bleiben die Engpässe bestehen, könnten sich die Lieferprobleme noch mehrere Jahre hinziehen.
Die Schwierigkeiten rund um die A350‑Plattform betreffen nicht nur die Passagierversion. Auch das kommende Frachtflugzeug A350F basiert auf derselben Grundstruktur.
Branchenquellen berichten, dass es ebenfalls Störungen bei der Produktion der Frachttüren gibt, die in Airbus‑Werken in Spanien hergestellt werden.
Zwar konnte Airbus kürzlich die erste große Hauptdeck‑Frachtertür aus der spanischen Produktionslinie an die Endmontage in Toulouse liefern.
Trotzdem haben Probleme entlang der gesamten Lieferkette bereits dazu geführt, dass der geplante Marktstart des A350F auf etwa 2027 verschoben wurde.
Die Verzögerungen beim A350 sind Teil eines breiteren operativen Drucks auf Airbus.
Im ersten Quartal 2026 meldete der Konzern deutlich schwächere Ergebnisse: Der bereinigte operative Gewinn sank im Jahresvergleich um 52 % auf rund 300 Millionen Euro. Hintergrund sind unter anderem geringere Flugzeugauslieferungen und anhaltende Lieferkettenprobleme.
Ein weiteres großes Problem betrifft die Kurz‑ und Mittelstreckenjets der A320‑Familie. Dort bremst ein Mangel an Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney die Produktion und Auslieferung.
Um die Margen zu schützen, hat Airbus außerdem angekündigt, die nicht‑industriellen Ausgaben und Verwaltungskosten um etwa 10 % zu senken.
Die A350 ist eines der wichtigsten Langstreckenflugzeuge von Airbus und ein direkter Konkurrent zu großen Boeing‑Jets. Fluggesellschaften planen ihre internationalen Strecken und Flottenmodernisierung oft Jahre im Voraus – daher sind pünktliche Auslieferungen entscheidend.
Da das Programm auf einer komplexen globalen Lieferkette basiert – von Verbundwerkstoff‑Rumpfstrukturen bis zu spezialisierten Systemen – können anhaltende Probleme bei Zulieferern die Produktion über Jahre hinweg beeinflussen.
Für Airbus wird es daher entscheidend sein, die Produktion im Werk in Kinston zu stabilisieren und die Lieferkette wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Erst dann kann der Konzern seine geplanten Produktionssteigerungen für die A350 tatsächlich umsetzen und weitere Verzögerungen vermeiden.
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Airbus hat einige Airlines darüber informiert, dass sich A350‑Auslieferungen später in diesem Jahrzehnt weiter verzögern könnten, vor allem wegen Produktionsproblemen in einem ehemaligen Spirit‑AeroSystems‑Werk in Kin...
Airbus hat einige Airlines darüber informiert, dass sich A350‑Auslieferungen später in diesem Jahrzehnt weiter verzögern könnten, vor allem wegen Produktionsproblemen in einem ehemaligen Spirit‑AeroSystems‑Werk in Kin... Der Engpass bei wichtigen Rumpfstrukturen begrenzt die A350‑Produktion derzeit auf etwa sechs Flugzeuge pro Monat und belastet auch das neue Frachterprogramm A350F.
Die Schwierigkeiten treten parallel zu anderen Herausforderungen auf: Airbus meldete einen Rückgang des operativen Gewinns im ersten Quartal um 52 %, kämpft mit Triebwerksengpässen bei Pratt & Whitney und hat konzernw...