Amazon hat über 10 Milliarden Euro zugesagt, um sein Logistiknetzwerk in Europa zu modernisieren. Das Paket umfasst 25.000 neue Stellen in Europa, eine Milliarde US Dollar für Weiterbildungsprogramme und die Eröffnung von über 25 neuen Express Lieferstandorten noch in diesem Jahr.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What new AI-powered warehouse robots and European investments did Amazon unveil at its Delivering the Future EMEA 2026 event in Dartford, in. Article summary: Here's a comprehensive breakdown of what Amazon unveiled at its **Delivering the Future EMEA 2026** event in Dartford (June 3–4, 2026):. Topic tags: general, general web, user generated, documentation. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Amazon announces over €10 billion investment in European robotics, job creation, and faster delivery, alongside a $1 billion upskilling fund. Amazon's advanced robotics are central" source context "Amazon Bets Big on Europe with Robots and Jobs | StartupHub.ai" Reference image 2: visual subject "## Amazon is making one of its biggest new bets on Europe, announcing more than €10 bil
Auf seiner diesjährigen "Delivering the Future EMEA 2026"-Konferenz im englischen Dartford zeichnete Amazon eine umfassende Vision für sein europäisches Logistiknetzwerk. Die Kernbotschaft: Roboter werden künftig menschliche Sprache verstehen und Seite an Seite mit tausenden neuen Mitarbeitern arbeiten.
Das Herzstück der Präsentation war eine weiterentwickelte Version von Proteus, Amazons autonomem mobilen Roboter. Die große Neuerung: Statt starr programmierten Routen zu folgen, reagiert der Roboter jetzt auf natürlich gesprochene Anweisungen. Dies markiert einen fundamentalen Wandel in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine in den Logistikzentren. Lagermitarbeiter können dem Roboter in Zukunft einfach per Sprachbefehl mitteilen, was zu tun ist, anstatt über eine komplexe technische Schnittstelle zu kommunizieren .
Der überarbeitete Proteus wurde dafür konzipiert, körperlich anstrengende Aufgaben im Lager zu übernehmen – zum Beispiel den Transport schwer beladener Wagen mit einem Gewicht von fast 400 Kilogramm. Das Besondere: Er benötigt dafür keine vordefinierten Wege oder speziell abgetrennte Zonen . Im Gegensatz zum aktuellen Proteus-Modell, das zwar bereits an 25 US-Standorten im Einsatz, dort aber auf den Andockbereich beschränkt ist, kann die neue Version sich frei über die gesamte Lagerfläche bewegen. Diese größere räumliche Flexibilität verändert grundlegend, wie der Roboter in Arbeitsabläufe integriert werden kann, und gibt Logistikleitern völlig neue Möglichkeiten
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Amazon plant, den Proteus der nächsten Generation ab der ersten Jahreshälfte 2027 in den europäischen Versandzentren einzusetzen . Der Roboter kommt dabei nicht allein, sondern in Begleitung zweier weiterer Robotersysteme, die bereits auf den europäischen Markt ausgerollt werden:
Zusammengenommen zeigen diese drei Systeme eine klare Strategie: Es geht nicht um den Ersatz menschlicher Arbeitskräfte, sondern um eine flexiblere, kollaborativere Form der Automatisierung.
Die Robotik-Ankündigungen sind Teil einer viel größeren finanziellen Verpflichtung: mehr als 10 Milliarden Euro, die in den Ausbau und die Modernisierung des europäischen Liefer- und Logistiknetzwerks fließen sollen . Diese Investition folgt auf ein Jahr, in dem Amazon nach eigenen Angaben bereits über 60 Milliarden Euro in Europa ausgegeben hat
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Im Rahmen dieser Offensive wird Amazon in den kommenden Jahren 25.000 neue Arbeitsplätze in Europa schaffen. Hinzu kommt eine zusätzliche Milliarde US-Dollar für vollständig finanzierte Weiterbildungs- und Umschulungsprogramme für die Belegschaft . Diese doppelte Stoßrichtung – mehr Personal und gleichzeitig mehr fortschrittliche Roboter – unterstreicht ein Betriebsmodell, das auf die Erweiterung menschlicher Fähigkeiten setzt, statt sie zu ersetzen.
Neben der Robotik kündigte Amazon die massive Beschleunigung seiner ultraschnellen Lieferdienste an. Allein in diesem Jahr will der Konzern europaweit mehr als 25 neue Standorte für die Lieferung am selben Tag (Sub-Same-Day) eröffnen, darunter in Großbritannien und Deutschland .
Der 2015 in London gestartete Express-Dienst Amazon Now – der Lebensmittel, Drogerieartikel und andere Produkte des täglichen Bedarfs in 30 Minuten oder weniger liefert – wird sein Gebiet im Vereinigten Königreich deutlich ausweiten. Er zieht zum ersten Mal in die Metropolen Manchester und Birmingham ein . In London selbst ist der Service bereits stark gewachsen und hatte im Mai 2026 schon acht aktive Standorte, nachdem er im Januar mit dem ersten Lieferdepot QLD1 im Stadtteil Southwark begonnen hatte
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In den USA ist Amazon Now bereits in Städten wie Atlanta, Dallas/Fort Worth, Philadelphia und Seattle weit verbreitet und soll bis Ende 2026 auf Dutzende weitere amerikanische Städte ausgedehnt werden, darunter Austin, Houston, Minneapolis, Orlando, Phoenix und Denver . Für den gesamten Lebensmittelbereich gab Amazon zudem bekannt, dass die Lieferung frischer Lebensmittel am selben Tag mittlerweile in mehr als 2.300 US-amerikanischen Städten und Gemeinden verfügbar ist und der Ausbau weitergeht
. International gilt das gleiche Versprechen auch für Tokio sowie in den kommenden Monaten für weitere Expansionen in Japan, Großbritannien und anderen europäischen Märkten
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Abseits der Logistik nutzte Amazon die Bühne in Dartford für eine weitere große Ankündigung: Der KI-Assistent der nächsten Generation, Alexa+, wird im Jahr 2027 in zehn zusätzlichen Ländern eingeführt .
Der Assistent ist derzeit für Kunden in den USA, Großbritannien, Kanada, Mexiko, Italien, Spanien, Deutschland und Österreich verfügbar. Ebenfalls auf der Londoner Konferenz wurde Frankreich als neuestes Land in dieser Early-Access-Phase bestätigt . Nach Abschluss des Early-Access-Programms bleibt Alexa+ für Prime-Mitglieder kostenlos, während Nicht-Prime-Kunden ein kostenpflichtiges Abo abschließen können
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Welche zehn Länder 2027 genau hinzukommen, hat Amazon noch nicht verraten . Der Rollout folgt auf das US-Debüt Anfang 2025 und die erste internationale Premiere in Kanada später im selben Jahr
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Die Gesamtschau der Ankündigungen von "Delivering the Future 2026" zeichnet das Bild eines Konzerns, der gleich mehrere große Wetten eingeht: auf KI-gesteuerte, physische Automatisierung, eine wachsende menschliche Belegschaft, ein immer dichteres Turbo-Liefernetzwerk und einen globalen, generativen KI-Assistenten – alles untermauert von einer der größten Infrastruktur-Investitionen, die je für eine einzelne Region getätigt wurden.
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Amazon hat über 10 Milliarden Euro zugesagt, um sein Logistiknetzwerk in Europa zu modernisieren.
Amazon hat über 10 Milliarden Euro zugesagt, um sein Logistiknetzwerk in Europa zu modernisieren. Das Paket umfasst 25.000 neue Stellen in Europa, eine Milliarde US Dollar für Weiterbildungsprogramme und die Eröffnung von über 25 neuen Express Lieferstandorten noch in diesem Jahr.
Amazon kündigte zudem an, dass der 30 Minuten Lieferdienst Amazon Now in Großbritannien auf Manchester und Birmingham ausgeweitet wird und der KI Assistent Alexa+ 2027 in zehn weiteren Ländern startet.