Amazon plant, den Proteus der nächsten Generation ab der ersten Jahreshälfte 2027 in den europäischen Versandzentren einzusetzen . Der Roboter kommt dabei nicht allein, sondern in Begleitung zweier weiterer Robotersysteme, die bereits auf den europäischen Markt ausgerollt werden:
Zusammengenommen zeigen diese drei Systeme eine klare Strategie: Es geht nicht um den Ersatz menschlicher Arbeitskräfte, sondern um eine flexiblere, kollaborativere Form der Automatisierung.
Die Robotik-Ankündigungen sind Teil einer viel größeren finanziellen Verpflichtung: mehr als 10 Milliarden Euro, die in den Ausbau und die Modernisierung des europäischen Liefer- und Logistiknetzwerks fließen sollen . Diese Investition folgt auf ein Jahr, in dem Amazon nach eigenen Angaben bereits über 60 Milliarden Euro in Europa ausgegeben hat
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Im Rahmen dieser Offensive wird Amazon in den kommenden Jahren 25.000 neue Arbeitsplätze in Europa schaffen. Hinzu kommt eine zusätzliche Milliarde US-Dollar für vollständig finanzierte Weiterbildungs- und Umschulungsprogramme für die Belegschaft . Diese doppelte Stoßrichtung – mehr Personal und gleichzeitig mehr fortschrittliche Roboter – unterstreicht ein Betriebsmodell, das auf die Erweiterung menschlicher Fähigkeiten setzt, statt sie zu ersetzen.
Neben der Robotik kündigte Amazon die massive Beschleunigung seiner ultraschnellen Lieferdienste an. Allein in diesem Jahr will der Konzern europaweit mehr als 25 neue Standorte für die Lieferung am selben Tag (Sub-Same-Day) eröffnen, darunter in Großbritannien und Deutschland .
Der 2015 in London gestartete Express-Dienst Amazon Now – der Lebensmittel, Drogerieartikel und andere Produkte des täglichen Bedarfs in 30 Minuten oder weniger liefert – wird sein Gebiet im Vereinigten Königreich deutlich ausweiten. Er zieht zum ersten Mal in die Metropolen Manchester und Birmingham ein . In London selbst ist der Service bereits stark gewachsen und hatte im Mai 2026 schon acht aktive Standorte, nachdem er im Januar mit dem ersten Lieferdepot QLD1 im Stadtteil Southwark begonnen hatte
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In den USA ist Amazon Now bereits in Städten wie Atlanta, Dallas/Fort Worth, Philadelphia und Seattle weit verbreitet und soll bis Ende 2026 auf Dutzende weitere amerikanische Städte ausgedehnt werden, darunter Austin, Houston, Minneapolis, Orlando, Phoenix und Denver . Für den gesamten Lebensmittelbereich gab Amazon zudem bekannt, dass die Lieferung frischer Lebensmittel am selben Tag mittlerweile in mehr als 2.300 US-amerikanischen Städten und Gemeinden verfügbar ist und der Ausbau weitergeht
. International gilt das gleiche Versprechen auch für Tokio sowie in den kommenden Monaten für weitere Expansionen in Japan, Großbritannien und anderen europäischen Märkten
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Abseits der Logistik nutzte Amazon die Bühne in Dartford für eine weitere große Ankündigung: Der KI-Assistent der nächsten Generation, Alexa+, wird im Jahr 2027 in zehn zusätzlichen Ländern eingeführt .
Der Assistent ist derzeit für Kunden in den USA, Großbritannien, Kanada, Mexiko, Italien, Spanien, Deutschland und Österreich verfügbar. Ebenfalls auf der Londoner Konferenz wurde Frankreich als neuestes Land in dieser Early-Access-Phase bestätigt . Nach Abschluss des Early-Access-Programms bleibt Alexa+ für Prime-Mitglieder kostenlos, während Nicht-Prime-Kunden ein kostenpflichtiges Abo abschließen können
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Welche zehn Länder 2027 genau hinzukommen, hat Amazon noch nicht verraten . Der Rollout folgt auf das US-Debüt Anfang 2025 und die erste internationale Premiere in Kanada später im selben Jahr
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Die Gesamtschau der Ankündigungen von "Delivering the Future 2026" zeichnet das Bild eines Konzerns, der gleich mehrere große Wetten eingeht: auf KI-gesteuerte, physische Automatisierung, eine wachsende menschliche Belegschaft, ein immer dichteres Turbo-Liefernetzwerk und einen globalen, generativen KI-Assistenten – alles untermauert von einer der größten Infrastruktur-Investitionen, die je für eine einzelne Region getätigt wurden.
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