Am 3. September 2026 wurde BepiColombos Merkur Transfermodul erfolgreich abgetrennt. Nach dem Orbiteintritt folgen bis März 2027 insgesamt 16 Bahnmanöver.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What milestones, technical challenges, and upcoming operations define the ESA–JAXA BepiColombo mission’s arrival at Mercury—from the Septemb. Article summary: BepiColombo has begun its high-risk Mercury-arrival phase: ESA confirmed separation of the Mercury Transfer Module (MTM) on 3 September 2026, leaving the paired science orbiters to execute a tightly sequenced, months-lon. Topic tags: general, government, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, ch
BepiColombo hat die lange Reise zum Merkur hinter sich gelassen – aber die heikelste Etappe beginnt erst jetzt. Am 3. September 2026 wurde das Merkur-Transfermodul (MTM) erfolgreich vom Raumfahrzeugverbund getrennt. Übrig bleiben die beiden Forschungssonden, die nun in den Merkurorbit gebracht, voneinander getrennt und für ihre Messungen vorbereitet werden müssen. 5
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Der Meilenstein bedeutet deshalb nicht, dass BepiColombo bereits wissenschaftliche Daten im Regelbetrieb sammelt. Vor dem geplanten Start der Wissenschaftsphase im April 2027 liegen noch Orbiteintritt, eine Reihe von Triebwerksmanövern, die Aussetzung der beiden Orbiter und die Inbetriebnahme ihrer Instrumente. 5
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Zum Merkur zu fliegen heißt nicht einfach, eine Sonde in Richtung Sonne zu schicken. Ein von der Erde gestartetes Raumfahrzeug besitzt bereits eine hohe Geschwindigkeit auf seiner Umlaufbahn um die Sonne. Um vom Merkur eingefangen zu werden, muss es genug dieser Bewegungsenergie abbauen und den Planeten mit einer kontrollierbaren Relativgeschwindigkeit erreichen.
BepiColombo löste diese Aufgabe mit solarelektrischem Antrieb und Swing-bys, also gezielten Vorbeiflügen zur Änderung von Geschwindigkeit und Flugrichtung. Die Mission startete am 20. Oktober 2018 und absolvierte neun planetare Vorbeiflüge: einen an der Erde, zwei an der Venus und sechs am Merkur. Im Juni 2026 endete mit dem letzten Schubabschnitt des solarelektrischen Antriebs die rund achtjährige Reisephase. 13
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Das MTM lieferte auf dem Weg von der Erde zum Merkur Energie und den Schub des solarelektrischen Antriebs. Nach Abschluss dieser Aufgabe wird es für die Ankunftsoperationen nicht mehr benötigt.
Nach seiner Abtrennung besteht BepiColombo aus dem europäischen Mercury Planetary Orbiter (MPO), dem japanischen Mercury Magnetospheric Orbiter Mio und der Schutzstruktur MOSIF. Die ESA bestätigte die Trennung anhand der Signale ihrer Tiefraumantennen in Cebreros in Spanien und Malargüe in Argentinien; die Telemetrie wies auf einen gesunden Zustand der verbliebenen Systeme hin. 5
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Damit beginnt eine eng getaktete Operationskampagne. Die Schritte müssen in korrekter Reihenfolge ablaufen – in einer Umgebung nahe der Sonne, die Raumfahrzeugen besonders viel abverlangt. Die ESA zählt diese Ankunftssequenz zu ihren operativ anspruchsvollsten planetaren Manövern. 8
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Die finale Reisephase wurde durch ein 2024 entdecktes Energieproblem erschwert. Dadurch konnte der solarelektrische Antrieb nicht seine volle Schubleistung liefern; für die geplanten Flugmanöver stand weniger Leistung zur Verfügung. 23
ESA und Industriepartner passten die Flugbahn daraufhin an und nutzten die verfügbare Antriebsleistung sowie die Geometrie der Planeten-Vorbeiflüge, um die Mission auf Kurs zu halten. Der Fall zeigt, wie empfindlich ein Merkurflug auf Einschränkungen beim Schub reagiert: Schon kleine Abweichungen können die Flugbahn und die Bedingungen bei der Ankunft deutlich verändern. 18
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Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen dem ersten Einfang in eine Merkurumlaufbahn und dem Beginn der regulären Messkampagne.
Der 21. November markiert somit den Beginn der Operationen am Merkur – nicht den Moment, in dem die Mission sofort ihr volles Forschungsprogramm aufnehmen kann.
Die Ankunftsphase bündelt mehrere risikoreiche Vorgänge: den Eintritt in den Orbit, wiederholte chemische Triebwerkszündungen, die Trennung zweier Sonden, die jahrelang als gemeinsamer Verbund unterwegs waren, sowie den Übergang in zwei unterschiedliche Arbeitsorbits. 11
Die Aufgaben sind dabei klar verteilt. Der MPO untersucht den Planeten selbst: Oberfläche, Geologie, Zusammensetzung und Inneres. Mio erforscht dagegen die Magnetosphäre des Merkur – also den Bereich um den Planeten, der von seinem Magnetfeld geprägt wird – und deren Wechselwirkung mit dem Sonnenwind. 31
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Aus einem Raumfahrzeugverbund werden so zwei aufeinander abgestimmte Observatorien. Erst wenn beide Sonden ihre vorgesehenen Umlaufbahnen erreicht haben, kann BepiColombo die Messungen liefern, für die die Mission entwickelt wurde.
Die wissenschaftlichen Ziele reichen von der Oberfläche bis in das Innere und weit in die unmittelbare Weltraumumgebung des Planeten. BepiColombo soll den Merkur in verschiedenen Wellenlängen kartieren, seine mineralische und chemische Zusammensetzung untersuchen, geologische Prozesse analysieren und Rückschlüsse auf sein Inneres ziehen. 30
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Hinzu kommen Messungen des Magnetfelds, der Magnetosphäre und der Wechselwirkung mit dem Sonnenwind. Die beiden Orbiter ergänzen sich dabei: MPO liefert detaillierte Beobachtungen aus niedrigerer Umlaufbahn, Mio untersucht die magnetische Umgebung des Merkur. 35
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Vorerst lautet die wichtigste Aufgabe jedoch nicht Forschung, sondern Betriebssicherheit: Die erfolgreiche achtjährige Reise muss in zwei funktionsfähige Sonden in ihren vorgesehenen Merkurbahnen überführt werden. Läuft die Sequenz nach Plan, beginnt der reguläre Wissenschaftsbetrieb im April 2027. 5
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Am 3. September 2026 wurde BepiColombos Merkur Transfermodul erfolgreich abgetrennt.
Am 3. September 2026 wurde BepiColombos Merkur Transfermodul erfolgreich abgetrennt. Nach dem Orbiteintritt folgen bis März 2027 insgesamt 16 Bahnmanöver. Mio soll am 9.
Für die achtjährige Reise nutzte die ESA JAXA Mission solarelektrischen Antrieb und neun Swing bys.