Statt eine einzelne Comic‑ oder Filmhandlung nachzuerzählen, setzt das Spiel auf eine neue Geschichte, die von vielen Batman‑Versionen inspiriert ist.
Die Kampagne beginnt mit Bruce Waynes Training bei der League of Shadows und verfolgt anschließend seine Entwicklung zum Beschützer von Gotham. Im Verlauf baut er ein Netzwerk von Verbündeten auf – darunter Jim Gordon, Robin, Nightwing, Batgirl und Catwoman.
Natürlich tauchen auch berühmte Gegenspieler auf. Spieler treffen unter anderem auf Joker, Pinguin und Bane, die Teil von Batmans legendärer Schurkengalerie sind.
Viele Vorschauen beschreiben die Handlung als Reise durch mehrere Epochen von Batmans Karriere – eine Art spielbare Hommage an mehr als 80 Jahre Batman‑Geschichten aus Comics, Filmen, Serien und Games.
Eine der größten Veränderungen betrifft die Struktur des Spiels.
Legacy of the Dark Knight bietet eine große offene Version von Gotham City, die Spieler zwischen Storymissionen frei erkunden können. Über die Stadt verteilt warten Verbrechen, Nebenaktivitäten, Sammelobjekte und bekannte Schauplätze aus dem DC‑Universum.
Die Fortbewegung nutzt Batmans typische Fähigkeiten: Man kann mit dem Greifhaken zwischen Dächern schwingen, über Wolkenkratzer gleiten oder mit verschiedenen Bat‑Fahrzeugen durch die Straßen rasen.
Frühere LEGO‑Titel arbeiteten meist mit kleineren Hub‑Gebieten und linearen Missionen. Eine komplett erkundbare Stadt stellt deshalb einen deutlichen Strukturwechsel für die Serie dar.
Auch die Kämpfe wurden deutlich überarbeitet.
Viele Kritiker erkennen starke Einflüsse der bekannten Batman: Arkham‑Reihe von Rocksteady, deren „Free‑Flow“-System schnelle Combos, Konter und Gadget‑Einsatz kombiniert.
In Legacy of the Dark Knight erscheint dieses System in einer vereinfachten Version, die besser zum zugänglichen LEGO‑Gameplay passt. Spieler verbinden Angriffe zu Combos, kontern Gegner und nutzen Gadgets während kleiner Arena‑Kämpfe gegen Gothams Verbrecher.
In vielen Reviews gilt genau diese Änderung als einer der größten Fortschritte gegenüber früheren LEGO‑Spielen – schneller, dynamischer, aber weiterhin familienfreundlich.
Auch hinter den Kulissen ist das Spiel ein großer Schritt.
Statt der langjährigen hauseigenen Technologie nutzt das Spiel erstmals Unreal Engine 5, was detailliertere Umgebungen und moderne Beleuchtung für Gotham ermöglicht.
Veröffentlicht wurde der Titel am 22. Mai 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC, während eine Version für Nintendo Switch 2 später folgen soll.
Der Tenor vieler Rezensionen ist ähnlich: Das Spiel modernisiert die klassische LEGO‑Formel, ohne ihre Stärken zu verlieren.
Koop‑Gameplay, humorvolle Szenen, Rätsel und das Sammeln von Figuren und Objekten bleiben zentrale Elemente. Gleichzeitig erweitern offene Welt, dynamischere Kämpfe und eine größere Storystruktur das Spiel zu einem deutlich umfassenderen Action‑Adventure.
Wenn sich die positive Resonanz hält, könnte LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight ein Hinweis darauf sein, wohin sich die Reihe entwickelt: größere Spielwelten, modernere Systeme – aber weiterhin der typische LEGO‑Charme, der die Serie seit Jahren erfolgreich macht.
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