Das macht das 2025 veröffentlichte iPhone 17 zum dienstältesten Standard-Modell in der Apple-Geschichte – nämlich satte 18 Monate lang . Statt eines einzigen September-Events zeichnet sich folgender Zeitplan ab:
Die zweite große Baustelle ist Apples erstes faltbares iPhone, das in der Gerüchteküche meist iPhone Ultra genannt wird. Eigentlich sollte das Gerät zusammen mit den Pro-Modellen im Herbst 2026 debütieren, doch dieser Zeitplan gerät zunehmend ins Wanken . Eine Welle von Berichten aus 2026 dokumentiert hartnäckige Ingenieursprobleme, die die Massenproduktion ins Stocken bringen
.
Das Kernproblem ist zweigeteilt:
Hier geht es nicht um simple Lieferengpässe, sondern um grundlegende Designfragen – das Produkt selbst ist schlichtweg noch nicht marktreif . Nikkei Asia meldete, dass Apple in der entscheidenden Phase der Entwicklungs-Tests auf „mehr Probleme als erwartet“ gestoßen sei
. Die Massenproduktion wurde deshalb von Juni auf August verschoben. Eine September-Vorstellung ist noch nicht offiziell abgesagt, doch das Zeitfenster ist extrem schmal und die anfängliche Verfügbarkeit dürfte sehr begrenzt sein
. Ein Bericht vom Juni 2026 erwähnt sogar eine neue, bislang nicht näher beschriebene Hürde, die den Zeitplan weiter verdunkelt
. Der Konsens tendiert nun zu einem Start im Frühjahr 2027
.
Wirklich einig ist man sich allerdings nicht. Bloombergs Mark Gurman zeigt sich merklich optimistischer und rechnet nach wie vor mit einem Start im Herbst 2026 – ein ungewöhnlich offener Dissens zwischen den sonst so meinungsstarken Apple-Reportern .
Die Entscheidung, den iPhone-18-Launch aufzuspalten, ist keine Ad-hoc-Reaktion, sondern eine gezielte unternehmerische Weichenstellung, die mehrere Faktoren bündelt.
Trotz einer Flut an Leaks und Analysten-Berichten ist manches noch im Unklaren. Der endgültige Produktname – ob es nun „iPhone Ultra“, „iPhone Fold“ oder doch ganz anders heißen wird – ist unbestätigt. Auch ist nicht klar, ob das Frühjahrsfenster 2027 allein dem Standard-iPhone 18 und dem vermuteten iPhone Air 2 gehört oder ob Apple nicht doch einen echten Budget-Nachfolger für das iPhone SE mit in den Ring schickt .
Sicher ist dagegen eines: Die Ära des einen großen September-Events ist vorbei. An seine Stelle rückt ein komplexerer, fast schon ganzjähriger Produktzyklus, der Margen schützen und gleichzeitig den Weg für eines der ehrgeizigsten Hardware-Projekte seit Jahren ebnen soll.
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