Take Two reichte am 20. August 2026 vor einem Bundesgericht in New York DMCA Subpoenas ein, um die Person oder Gruppe hinter dem Pseudonym „Cyberleek“ zu identifizieren.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What legal action did Take-Two Interactive, Rockstar Games’ parent company, take on August 20, 2026, in the Southern District Court of New Y. Article summary: Take-Two filed DMCA subpoenas in the U.S. District Court for the Southern District of New York on August 20 seeking to unmask whoever operates “Cyberleek,” rather than filing a merits copyright lawsuit against an identif. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Take-Two Interactive verschärft seine Reaktion auf die jüngsten GTA-6-Leaks: Der Mutterkonzern von Rockstar Games hat am 20. August vor dem US-Bundesbezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York mehrere sogenannte DMCA-Subpoenas eingereicht. Damit verlangt das Unternehmen von Microsoft und Discord Informationen, die zur Identifizierung der Person oder Gruppe hinter dem Pseudonym „Cyberleek“ beitragen könnten.
Wichtig ist die juristische Einordnung: Die Anträge dienen zunächst der Informationsbeschaffung. Es handelt sich noch nicht um einen Urheberrechtsprozess gegen eine namentlich bekannte Person. Beide Unternehmen sollen den vorliegenden Berichten zufolge bis zum 4. September 2026 auf die Anfragen reagieren.
Die Anfrage an Microsoft geht offenbar deutlich über gewöhnliche Registrierungsdaten hinaus. Take-Two verlangt demnach interne Geschäfts- und Ermittlungsunterlagen von Microsoft, die mit der eigenen Untersuchung der Cyberleek-Identität zusammenhängen und zur Identifizierung des zugehörigen Nutzers, der verantwortlichen Person oder einer beteiligten Organisation ausreichen könnten.
Weitere Berichte nennen Daten aus Microsoft-Diensten wie möglichen Xbox- oder OneDrive-Verbindungen. Im Raum stehen außerdem IP-Adressen, Telefonnummern, verknüpfte Konten, Gerätekennungen und Telemetriedaten. Die genaue Reichweite der Forderung wird von verschiedenen Medien jedoch nicht völlig einheitlich beschrieben. Diese Angaben sollten daher als berichtete Inhalte des Antrags verstanden werden – nicht als Bestätigung, welche Daten Microsoft am Ende tatsächlich herausgibt.
Besonders auffällig ist der Verweis auf eine interne Microsoft-Untersuchung. Sie könnte Hinweise darauf liefern, ob die Dateien über Microsoft-Dienste liefen oder ob es eine Verbindung zu einer Xbox-Entwicklungsumgebung gab. Mehrere Berichte bringen die Möglichkeit ins Spiel, dass das Material von einem Xbox-Entwicklerkit stammen könnte. Bestätigt ist diese Theorie bislang nicht.
Von Discord fordert Take-Two Berichten zufolge Identitäts- und Kontoinformationen zu Accounts, die das Videomaterial veröffentlicht oder weiterverbreitet haben sollen. Genannt werden unter anderem Nutzernamen, Account-IDs, Registrierungsdaten, IP-bezogene Informationen, Kommunikation und weitere Angaben, mit denen sich Online-Identitäten verknüpfen lassen. Die Anfrage soll außerdem Nutzer umfassen, die bestimmten Discord-Servern und -Kanälen angehörten, in denen die Dateien kursierten.
In den Unterlagen sollen auch Server im Umfeld des GTA-Creators DarkViperAU erwähnt werden. Das bedeutet nicht, dass er an der Veröffentlichung oder Verbreitung beteiligt war. DarkViperAU hat eine Beteiligung bestritten. Die Erwähnung eines Servers oder Accounts in einem Subpoena ist für sich genommen kein Beleg für ein Fehlverhalten.
Über mehrere Tage hinweg tauchten Berichten zufolge mindestens sechs Gameplay-Clips sowie mutmaßliches Kartenmaterial im Netz auf. Das Cyberleek zugeschriebene Material zeigte unter anderem Basketball, Autofahrten, Kampfszenen und Flugsequenzen. Außerdem wurden Bilder verbreitet, die Teile der Spielwelt zeigen sollen.
Dass Take-Two mithilfe von Urheberrechtsanträgen gegen die Verbreitung vorgeht und die Herkunft der Dateien zurückverfolgen will, zeigt, dass der Konzern die Clips als nicht autorisiertes, geschütztes Material behandelt. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass jedes kursierende Video, Bild oder behauptete Spielelement technisch authentifiziert ist. Berichte deuten zudem darauf hin, dass das Material aus einer unfertigen oder älteren Version stammen könnte. Einzelne Details sind deshalb nicht zwingend als finale Funktionen von GTA 6 zu verstehen.
Cyberleek stellte die Veröffentlichung als Kritik an rein digitalen Vorbestellungen und angeblichen kostenpflichtigen Inhalten zum Start dar. Dabei handelt es sich um Forderungen beziehungsweise Behauptungen des anonymen Accounts – nicht um bestätigte Pläne von Rockstar. Parallel wurde eine auf Solana basierende CYBERLEEK-Memecoin beworben. Der Token tauchte kurz vor oder ungefähr zeitgleich mit den ersten weithin beachteten Leaks auf und verzeichnete anschließend einen starken Anstieg bei Aufmerksamkeit und Handelsvolumen. Mehrere Berichte beschrieben die Konstellation als mögliches Pump-and-Dump-Schema.
Die Angaben zur Börsenreaktion sind weniger eindeutig als die juristischen Schritte. Einige Berichte beziffern den Verlust an Börsenwert auf rund 2,83 Milliarden US-Dollar, nachdem der Take-Two-Aktienkurs innerhalb von weniger als zwei Tagen gefallen sein soll.
Diese Zahl ist allerdings kein Beweis dafür, dass ausschließlich die Cyberleek-Posts die gesamte Kursbewegung ausgelöst haben. Die verfügbare Berichterstattung stellt keinen eindeutigen kausalen Zusammenhang zwischen den Leaks und jeder Veränderung des Aktienkurses her. Ebenso bestätigt das Gerichtsverfahren nicht die Echtheit des Materials.
Die vorsichtigste Schlussfolgerung lautet daher: Die Veröffentlichungen lösten offenbar genügend wirtschaftliche und reputationsbezogene Sorgen aus, damit Take-Two vor einem Bundesgericht Plattformdaten anfordert. Sie haben die Authentizität der Clips aber nicht abschließend bestätigt.
Sollten Microsoft und Discord verwertbare Unterlagen liefern, könnte Take-Two Cyberleek-Accounts möglicherweise mit E-Mail-Adressen, IP-Adressen, Geräten, Zahlungswegen, verknüpften Diensten oder Kommunikationsverläufen verbinden. Daraus könnten weitere Anträge folgen – Berichten zufolge auch gegenüber Google – oder rechtliche Schritte gegen identifizierte Personen.
Die Daten könnten außerdem helfen, den Weg der Dateien zwischen verschiedenen Plattformen nachzuzeichnen. Ein Subpoena garantiert jedoch nicht, dass die verlangten Informationen vorhanden sind, dass eine Plattform sämtliche Daten rechtlich weitergeben darf oder dass sich damit die ursprüngliche Quelle ermitteln lässt. Bei einzelnen Verfahrensdetails kursieren unterschiedliche Angaben; als am konsistentesten berichteter Termin gilt der 4. September.
Die juristischen Schritte fallen in eine besonders heikle Phase der GTA-6-Kommunikation. Rockstar plant „Grand Theft Auto VI: An Extended Look“ für den 27. August 2026 zunächst auf Netflix. Später soll die Präsentation auch auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Rockstar und der GTA-VI-Website erscheinen.
Der Veröffentlichungstermin des Spiels bleibt derweil der 19. November 2026 – für PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Zum Stand der zitierten Berichte haben Rockstar und Take-Two keine öffentliche Stellungnahme zur Cyberleek-Kampagne abgegeben. Die Subpoenas sind damit die bislang deutlichste dokumentierte Reaktion des Konzerns: Take-Two versucht, die mutmaßlich Verantwortlichen hinter der Verbreitung zu identifizieren und seine geschützten Inhalte zu sichern. Wie authentisch das gesamte Material ist und über welchen Weg es nach außen gelangte, bleibt offen.
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Take Two reichte am 20. August 2026 vor einem Bundesgericht in New York DMCA Subpoenas ein, um die Person oder Gruppe hinter dem Pseudonym „Cyberleek“ zu identifizieren.
Take Two reichte am 20. August 2026 vor einem Bundesgericht in New York DMCA Subpoenas ein, um die Person oder Gruppe hinter dem Pseudonym „Cyberleek“ zu identifizieren. Microsoft soll unter anderem interne Ermittlungsunterlagen bereitstellen; Discord wurde nach Kontodaten, Nutzernamen, IP Informationen und Angaben zu Servern gefragt, in denen das Material verbreitet wurde.
Die Leaks gingen mit der Solana Memecoin CYBERLEEK einher. GTA 6 soll weiterhin am 19.