Die auffälligste Erkenntnis ist die Explosion der sogenannten hypervolumetrischen Angriffe. Im H1 2026 wehrte Cloudflare 935 Netzwerk-DDoS-Angriffe ab, die die 1-Tbps-Schwelle überschritten – zum Vergleich: Im vierten Quartal 2025 waren es noch 219 . Die Zunahme beschleunigte sich von Q1 auf Q2 rasant: Wurden im ersten Quartal 130 solcher Großangriffe registriert, waren es im zweiten Quartal bereits 805 – ein Anstieg um das Sechsfache . Insgesamt stieg die Zahl der 1-Tbps-Attacken damit um 519 Prozent im Quartalsvergleich . Laut Cloudflare liefern Angreifer diese Angriffe inzwischen „in einer Kadenz von Hunderten pro Quartal“ aus .
Trotz dieser Zunahme der größten Angriffe wurden 2026 keine neuen Rekorde für die Spitzenlast einzelner Attacken aufgestellt. Der Rekord stammt aus dem Jahr 2025, als die Spitze von 5,6 Tbps im Januar auf 31,4 Tbps im Dezember anstieg . Im ersten Halbjahr 2026 war der April der Höhepunkt: Cloudflare maß maximal 6,46 Tbps .
Der Bericht dokumentiert eine klare Verschiebung des Schwerpunkts bei den Angriffsvektoren: Weg von Botnet-Fluten, hin zu Reflection- und Amplification-Verfahren . DNS-basierte Attacken – also DNS-Flood und DNS-Amplification – entwickelten sich zum dominierenden Vektor und machten 34,3 Prozent aller Netzwerkangriffe im H1 2026 aus . DNS-Floods allein stiegen von 25,7 Prozent auf 40,0 Prozent der Netzwerkangriffe im Quartalsvergleich . CLDAP-Floods legten um 580 Prozent zu und wurden im zweiten Quartal zum dritthäufigsten Angriffsvektor . Cloudflare selbst betont, dass diese Angriffe „stark von DNS- und CLDAP-Reflection-Vektoren angetrieben“ wurden .
Neben den volumenstarken Angriffen warnt der Bericht auch vor präzisen Layer-7-Attacken. Diese erzeugen kein volumetrisches Signal und sind daher für Erkennungslogiken unsichtbar, die auf Bandbreite und Paketrate ausgelegt sind. In der Folge bleiben APIs nach wie vor eine schwach geschützte Fläche: Fehlende oder falsch konfigurierte Rate-Limit-Regeln und eine lückenhafte WAF-Abdeckung legen Schnittstellen offen .
Geopolitische Konflikte prägten die Angriffsmuster im H1 2026 maßgeblich. Die anhaltenden Kriege in der Ukraine und im Iran sowie die Fußball-Weltmeisterschaft lösten eine Welle geopolitischer DDoS-Angriffe auf Medienorganisationen aus . Der Sektor Medien, Produktion und Verlagswesen war mit 14,2 Prozent aller seit dem 1. Januar gestarteten DDoS-Angriffe die am stärksten betroffene Branche. In den ersten sechs Monaten des Jahres verzeichnete der Sektor fast viermal so viele Angriffe wie die zweitmeist betroffene Branche . Die sich verändernde geopolitische Landschaft hat die Länder und Branchen, die am häufigsten ins Visier genommen werden, grundlegend umgestaltet .
Das Netzwerk von Cloudflare wehrte im ersten Halbjahr 2026 23,2 Millionen Netzwerk-DDoS-Angriffe ab – das entspricht etwa 5.343 Angriffen pro Stunde oder rund 128.000 pro Tag . Hinzu kamen 29,64 Billionen bösartige HTTP-Anfragen im selben Zeitraum . Diese Zahlen setzen einen Trend des jährlichen Wachstums fort: Im gesamten Jahr 2025 beobachtete Cloudflare 47,1 Millionen DDoS-Angriffe, wobei die Zahl der Netzwerkangriffe im Jahresvergleich um mehr als das Dreifache anstieg .
Der Bericht und die begleitende Berichterstattung erwähnen Strafverfolgungsbehörden zwar im weiteren Kontext von Cyber-Bedrohungen, liefern jedoch keine spezifischen Details zu Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden oder deren Auswirkungen auf DDoS-Trends im H1 2026. Der Schwerpunkt des Berichts liegt auf Angriffsvolumina, Vektoren und geopolitischen Treibern.
Die auffälligste Erkenntnis ist die Explosion der sogenannten hypervolumetrischen Angriffe. Im H1 2026 wehrte Cloudflare 935 Netzwerk-DDoS-Angriffe ab, die die 1-Tbps-Schwelle überschritten – zum Vergleich: Im vierten Quartal 2025 waren es noch 219 . Die Zunahme beschleunigte sich von Q1 auf Q2 rasant: Wurden im ersten Quartal 130 solcher Großangriffe registriert, waren es im zweiten Quartal bereits 805 – ein Anstieg um das Sechsfache . Insgesamt stieg die Zahl der 1-Tbps-Attacken damit um 519 Prozent im Quartalsvergleich . Laut Cloudflare liefern Angreifer diese Angriffe inzwischen „in einer Kadenz von Hunderten pro Quartal“ aus .
Trotz dieser Zunahme der größten Angriffe wurden 2026 keine neuen Rekorde für die Spitzenlast einzelner Attacken aufgestellt. Der Rekord stammt aus dem Jahr 2025, als die Spitze von 5,6 Tbps im Januar auf 31,4 Tbps im Dezember anstieg . Im ersten Halbjahr 2026 war der April der Höhepunkt: Cloudflare maß maximal 6,46 Tbps .
Der Bericht dokumentiert eine klare Verschiebung des Schwerpunkts bei den Angriffsvektoren: Weg von Botnet-Fluten, hin zu Reflection- und Amplification-Verfahren . DNS-basierte Attacken – also DNS-Flood und DNS-Amplification – entwickelten sich zum dominierenden Vektor und machten 34,3 Prozent aller Netzwerkangriffe im H1 2026 aus . DNS-Floods allein stiegen von 25,7 Prozent auf 40,0 Prozent der Netzwerkangriffe im Quartalsvergleich . CLDAP-Floods legten um 580 Prozent zu und wurden im zweiten Quartal zum dritthäufigsten Angriffsvektor . Cloudflare selbst betont, dass diese Angriffe „stark von DNS- und CLDAP-Reflection-Vektoren angetrieben“ wurden .
Neben den volumenstarken Angriffen warnt der Bericht auch vor präzisen Layer-7-Attacken. Diese erzeugen kein volumetrisches Signal und sind daher für Erkennungslogiken unsichtbar, die auf Bandbreite und Paketrate ausgelegt sind. In der Folge bleiben APIs nach wie vor eine schwach geschützte Fläche: Fehlende oder falsch konfigurierte Rate-Limit-Regeln und eine lückenhafte WAF-Abdeckung legen Schnittstellen offen .
Geopolitische Konflikte prägten die Angriffsmuster im H1 2026 maßgeblich. Die anhaltenden Kriege in der Ukraine und im Iran sowie die Fußball-Weltmeisterschaft lösten eine Welle geopolitischer DDoS-Angriffe auf Medienorganisationen aus . Der Sektor Medien, Produktion und Verlagswesen war mit 14,2 Prozent aller seit dem 1. Januar gestarteten DDoS-Angriffe die am stärksten betroffene Branche. In den ersten sechs Monaten des Jahres verzeichnete der Sektor fast viermal so viele Angriffe wie die zweitmeist betroffene Branche . Die sich verändernde geopolitische Landschaft hat die Länder und Branchen, die am häufigsten ins Visier genommen werden, grundlegend umgestaltet .
Das Netzwerk von Cloudflare wehrte im ersten Halbjahr 2026 23,2 Millionen Netzwerk-DDoS-Angriffe ab – das entspricht etwa 5.343 Angriffen pro Stunde oder rund 128.000 pro Tag . Hinzu kamen 29,64 Billionen bösartige HTTP-Anfragen im selben Zeitraum . Diese Zahlen setzen einen Trend des jährlichen Wachstums fort: Im gesamten Jahr 2025 beobachtete Cloudflare 47,1 Millionen DDoS-Angriffe, wobei die Zahl der Netzwerkangriffe im Jahresvergleich um mehr als das Dreifache anstieg .
Der Bericht und die begleitende Berichterstattung erwähnen Strafverfolgungsbehörden zwar im weiteren Kontext von Cyber-Bedrohungen, liefern jedoch keine spezifischen Details zu Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden oder deren Auswirkungen auf DDoS-Trends im H1 2026. Der Schwerpunkt des Berichts liegt auf Angriffsvolumina, Vektoren und geopolitischen Treibern.