Der 21-jährige Crawford wurde als dritter Fahrer von Aston Martin für 2026 bestätigt und ersetzt Felipe Drugovich, der in die Formel E wechselte . In dieser Rolle ist er an jedem Grand-Prix-Wochenende vor Ort, um für Stroll oder Alonso einzuspringen, und absolviert umfangreiche Arbeit im Driver-in-the-Loop-Simulator auf dem AMR-Technologiecampus
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Das prägendste Thema der Saison 2026 von Aston Martin war ein schwerwiegendes Vibrationsproblem im neuen Honda-Antriebsstrang. Die Vibrationen beschädigten die Hybridbatterie des Autos, was bereits beim Saisonauftakt in Australien zu einem kritischen Mangel an nutzbaren Batterien führte .
Anfang März 2026 erklärte Adrian Newey öffentlich die Schwere des Problems. Die Vibrationen im AMR26 seien so heftig, dass die Fahrer nicht mehr als etwa 25 Runden absolvieren könnten, ohne das Risiko eines dauerhaften Nervenschadens einzugehen – da die Vibrationen direkt durch das Chassis und das Lenkrad auf ihre Hände übertragen werden . Er wies auch darauf hin, dass das Team während der gesamten Vorbereitungszeit nur etwa 400 Testrunden gesammelt hatte, was die Entwicklungsarbeit massiv einschränkte
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Die Lage war so verzweifelt, dass das Team beim Großen Preis von Australien nur noch über seine letzten zwei funktionsfähigen Batterien ohne Ersatz verfügte .
Anfang Mai 2026 gaben Aston Martin und Honda bekannt, das grundlegende Vibrationsproblem des Motors endlich gelöst zu haben. Hondas Streckenleiter Shintaro Orihara bestätigte die Behebung und erklärte, dass die Lösung ein gemeinsames Vorgehen erforderte: „Die Vibration kommt vom Motor, überträgt sich aber auf das Chassis. Die Maßnahmen kommen von beiden Seiten" .
Ende Mai zeigte sich Honda zuversichtlich, dass die Zuverlässigkeitsprobleme der ersten Saisonhälfte überwunden seien, und der Fokus liege nun auf Leistungssteigerungen . Allerdings werden signifikantere Leistungs-Upgrades nicht vor dem Spätsommer erwartet
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Die Saison 2026 von Aston Martin ist eine Geschichte von zwei Hälften. Die erste Hälfte war von einer Krise geprägt, die die Testfahrten einschränkte, die Sicherheit der Fahrer gefährdete und die Zuverlässigkeit untergrub. Die zweite Hälfte – beginnend mit der Lösung im Mai – ist nun ein Wettlauf gegen die Zeit, um die verlorene Entwicklungszeit aufzuholen. Unterdessen zeigt der stetige Aufbau von FP1-Einsätzen durch Jak Crawford (Mexiko, Abu Dhabi, Japan und nun Österreich), dass das Team ernsthaft in seine Fahrerentwicklung investiert – selbst während das Rennteam an tieferliegenden Problemen arbeitet.
Das FP1 des Österreich-GP am 28. Juni ist ein kleiner, aber wichtiger Meilenstein: Crawford sammelt weitere wertvolle Kilometer, das Team erfüllt eine weitere Rookie-Auflage, und der AMR26 setzt seinen langen Weg zurück zur Konkurrenzfähigkeit fort.
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