SpaceX will den größten Börsengang der Geschichte um den 11. Juni herum preislich festsetzen und strebt eine Bewertung von 1,75 bis 2 Billionen Dollar an – trotz eines Nettoverlusts von 4,28 Mrd.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What key developments have shaped SpaceX's IPO roadshow, including the successful Starship V3 test flight, the record-breaking $75 billion S. Article summary: SpaceX's IPO roadshow has been shaped by an accelerated timeline, a historic S-1 filing, a successful flagship rocket test, and a global surge in space stocks — but the S-1 also reveals deep losses and key governance ris. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Title: SpaceX Targets Early June IPO Roadshow, Seeks $75 Billion Raise at $1.75 Trillion Valuation – QuikNotes # SpaceX Targets Early June IPO Roadshow, Seeks $75 Billion Raise at" source context "SpaceX Targets Early June IPO Roadshow, Seeks $75 Billion Raise at $1.75 Trillion Valuation – QuikNotes" Reference im
SpaceX steuert auf das folgenreichste Börsendebüt der Geschichte zu. Nach Jahren der Spekulation steht die Roadshow nun fest und stützt sich auf zwei Säulen: einen rekordverdächtigen S-1-Börsenprospekt und einen zeitlich perfekt platzierten Testflug der nächsten Raketengeneration, des Starship. Der Prospekt offenbart jedoch ein weitaus komplexeres Bild hinter den Schlagzeilen – eines, in dem atemberaubende Ambitionen mit horrenden Verlusten und geballter Kontrollmacht kollidieren.
Die Roadshow startet offiziell am 4. Juni. Die Preisfestsetzung wird um den 11. Juni herum erwartet, und die Aktien sollen am 12. Juni unter dem Kürzel SPCX an der US-Technologiebörse Nasdaq in den Handel gehen . Die US-Investmentbank Goldman Sachs führt ein Konsortium von 21 Konsortialbanken für das Angebot an
.
Am 20. Mai 2026 reichte SpaceX seinen Formular-S-1-Antrag öffentlich bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Das Unternehmen will bis zu 75 Milliarden Dollar einsammeln – eine Summe, die den bisherigen Rekord des Börsengangs des saudischen Ölriesen Saudi Aramco aus dem Jahr 2019 (29,4 Milliarden Dollar) mehr als verdoppeln würde . Die angestrebte Bewertung liegt zwischen 1,75 und 2 Billionen Dollar (etwa 1,6 bis 1,8 Billionen Euro). Damit wäre SpaceX das drittwertvollste börsennotierte Unternehmen der USA, direkt hinter Apple und Nvidia und noch vor Microsoft
.
Mit diesem Antrag musste SpaceX erstmals seine Bücher für die Öffentlichkeit öffnen. Die Zahlen sind auf beiden Seiten der Bilanz gewaltig. Das Unternehmen erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 18,7 Milliarden Dollar, wovon allein 11,4 Milliarden Dollar – also 61 Prozent – auf das Satelliteninternet Starlink entfielen . Gleichzeitig verbuchte SpaceX für 2025 einen Nettoverlust von 4,9 Milliarden Dollar, gefolgt von einem weiteren Verlust in Höhe von 4,28 Milliarden Dollar allein im ersten Quartal 2026. Der aufgelaufene Verlustvortrag des Unternehmens beläuft sich inzwischen auf 41,3 Milliarden Dollar
.
Das mit Abstand größte Verlustloch klafft im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Nach der Fusion mit Elon Musks KI-Firma xAI im Februar 2026 verbrennt das kombinierte Unternehmen etwa 2,5 Milliarden Dollar pro Quartal für KI-Ausgaben. Die Investitionen in KI lagen im ersten Quartal 2026 bei 7,7 Milliarden Dollar – und übertrafen damit die Ausgaben für das Raumfahrtsegment (1 Milliarde Dollar) und die Internetsatelliten (1,3 Milliarden Dollar) bei weitem .
Nur zwei Tage nach dem S-1-Antrag startete SpaceX den Erstflug der Starship Version 3 – einer 124 Meter hohen Riesenrakete mit verbesserten Raptor-V3-Triebwerken – von einer neu gebauten zweiten Startrampe in Starbase, Texas . Der Zeitpunkt war entscheidend. Ein erfolgreicher Test sollte institutionellen Anlegern wie Pensionsfonds und großen Vermögensverwaltern signalisieren, dass die zentrale Trägertechnologie des Unternehmens planmäßig ausgereift ist.
Der Flug erfüllte die meisten seiner Hauptziele. Die V3-Starship erreichte die vorgesehene suborbitale Flugbahn, setzte 22 simulierte Starlink-Satelliten aus, übertrug Live-Videos im Flug und absolvierte eine kontrollierte Wasserung im Indischen Ozean . Elon Musk gratulierte seinem Team zu einem „epischen ersten Starship V3 Start und Landung“
.
Der Testflug war jedoch nicht makellos. Drei Raptor-Triebwerke des Super-Heavy-Boosters fielen direkt beim Start aus, und der Booster selbst vollendete keine kontrollierte Rückkehrzündung, sondern stürzte unkontrolliert in den Golf von Mexiko. Starship verlor während des Aufstiegs ein Vakuum-Raptor-Triebwerk, und ein geplanter Test zur Wiederzündung der Triebwerke im Weltraum wurde nicht durchgeführt . Die durchwachsenen Ergebnisse zeigen: Obwohl Starship Fortschritte macht, bleibt es ein experimentelles Vehikel, das für die langfristigen Pläne von SpaceX unverzichtbar, aber im operationellen Einsatz noch lange nicht bewiesen ist.
Die Sogwirkung des SpaceX-Börsengangs hat die gesamte Branche erfasst. In den USA ließ eine von Privatanlegern getriebene Euphorie die Kurse reiner Raumfahrtaktien in die Höhe schnellen. So legten Planet Labs und Intuitive Machines in nur zwei Handelstagen nach der vertraulichen Ersteinreichung im April um 24 Prozent zu .
Die Rally schwappte rasch über den Atlantik. Am 21. Mai, einen Tag nach dem öffentlichen S-1-Antrag, stieg die Aktie des französischen Satellitenbetreibers Eutelsat um 16 bis 20 Prozent, während der deutsche Hersteller OHB um 12 bis 15 Prozent zulegte . Die luxemburgische SES verzeichnete einen Anstieg von 2,3 bis 3,7 Prozent. Bis zum Ende der Woche hatten Eutelsat und OHB jeweils rund ein Drittel an Marktwert hinzugewonnen
. Die britische Raumfahrt-Investmentgesellschaft Seraphim Space, die sich auf die Finanzierung von Start-ups im Weltraumsektor spezialisiert hat, verzeichnete im vergangenen Jahr fast eine Vervierfachung ihres Aktienkurses und wird nun mit einem Aufschlag von 71 Prozent auf ihren inneren Anteilswert gehandelt
.
Die Rally spiegelt das Zusammenspiel mehrerer Kräfte wider: den historischen Börsengang, weltweit steigende Verteidigungsbudgets und eine Prognose der Unternehmensberatung McKinsey, wonach die globale Raumfahrtwirtschaft bis 2034 ein Volumen von 1,8 Billionen Dollar erreichen wird, nach 613 Milliarden Dollar im Jahr 2024 .
Eine Bewertung von 1,75 bis 2 Billionen Dollar für ein Unternehmen, das noch nie einen Jahresgewinn erzielt hat, zieht Vergleiche mit den spekulativsten Höhepunkten der Tech-IPO-Geschichte auf sich. Das implizierte Bewertungsvielfache übertrifft das aller Luft- und Raumfahrtkonkurrenten bei Weitem. Eine Analyse errechnete, dass aufgrund des massiven Defizits nur etwa 7 Prozent der implizierten Unternehmensbewertung durch aktuelles, greifbares Eigenkapital gedeckt sind .
Der S-1-Antrag legt offen, dass Musk 42 Prozent der Anteile hält, aber sage und schreibe 85,1 Prozent der Stimmrechte kontrolliert. Das gibt ihm die alleinige Kontrolle über die Zusammensetzung des Verwaltungsrats, die strategische Ausrichtung und jegliche Geschäfte mit nahestehenden Personen . Zwei an Musk geknüpfte, leistungsabhängige Vergütungspläne könnten bei vollständiger Übertragung einen Wert von rund 737 Milliarden Dollar haben
. Für institutionelle Anleger ist diese Machtkonzentration ein Paradebeispiel für schlechte Unternehmensführung (Corporate Governance).
Starlink erwirtschaftete 2025 satte 61 Prozent des SpaceX-Gesamtumsatzes. Die finanzielle Gesundheit des Konzerns hängt damit extrem stark von einer einzigen Produktlinie ab, die zudem wachsender Konkurrenz durch Amazon’s Project Kuiper und andere aufkommende Satellitenkonstellationen im erdnahen Orbit ausgesetzt ist . Jeder regulatorische Rückschlag, Streit um Frequenzrechte oder technische Ausfall, der Starlink betrifft, würde den Kern-Umsatzmotor direkt treffen.
Starship ist das Trägersystem, von dem sowohl die interplanetaren Ambitionen als auch die Pläne für die Massenausbringung von Satelliten abhängen. Der V3-Testflug zeigte zwar Fortschritte, die Triebwerksausfälle und Booster-Probleme verdeutlichen jedoch, dass sich das System noch in der Entwicklung befindet. Der Übergang von experimentellen Flügen zu einem zuverlässigen, kommerziellen Betrieb – insbesondere bei Missionen mit menschlicher Besatzung oder hochwertigen Nutzlasten – bleibt eine gewaltige technische Herausforderung.
SpaceX steuert auf ein enges Zeitfenster für Preisfindung und Börsennotierung Anfang Juni zu. Die Roadshow ist komprimiert, und jede makroökonomische Störung, ein plötzlicher Volatilitätsanstieg oder eine kurzfristige Anmerkung der SEC bis zum 12. Juni könnten das Vorhaben verzögern oder den endgültigen Preis unter Druck setzen.
Die kommenden zwei Wochen werden zeigen, ob der Markt bereit ist, SpaceX als Zwei-Billionen-Dollar-Unternehmen zu bewerten – oder ob die Last der Verluste ein konservativeres Debüt erzwingt.
Studio Global AI
Use this topic as a starting point for a fresh source-backed answer, then compare citations before you share it.
SpaceX will den größten Börsengang der Geschichte um den 11. Juni herum preislich festsetzen und strebt eine Bewertung von 1,75 bis 2 Billionen Dollar an – trotz eines Nettoverlusts von 4,28 Mrd.
SpaceX will den größten Börsengang der Geschichte um den 11. Juni herum preislich festsetzen und strebt eine Bewertung von 1,75 bis 2 Billionen Dollar an – trotz eines Nettoverlusts von 4,28 Mrd. Ein weitgehend erfolgreicher Testflug der Starship V3 am 22. Mai demonstrierte das Potenzial der Rakete, während der am 20.
Der Börsengang hat eine branchenweite Rally ausgelöst, bei der europäische Raumfahrtaktien wie Eutelsat an einem einzigen Tag um bis zu 20 Prozent stiegen.