Bitcoin Angebot liegt bei über 20,07 Millionen Coins – 95,6 % der 21 Millionen Obergrenze sind bereits gemint; nur etwa 929.000 BTC verbleiben für die nächsten Jahrzehnte. Binance Gründer CZ schätzt, dass 10–20 % aller geminten Bitcoin dauerhaft verloren sind – die echte zirkulierende Menge könnte damit unter 17 Mil...
Forschungsantwort

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Im August 2026 hat Bitcoin einen historischen Meilenstein erreicht: Mehr als 20,07 Millionen Coins wurden gemint – das sind rund 95,6 % der 21 Millionen harten Obergrenze. Nur noch etwa 929.000 BTC warten darauf, geschürft zu werden . Diese verbleibenden Coins werden sich allerdings über mehr als ein Jahrhundert hinziehen: Der aktuelle Block-Reward von 3,125 BTC bringt täglich etwa 450 neue Coins hervor – ein Wert, der sich beim nächsten Halving (voraussichtlich April 2028) auf rund 225 BTC pro Tag halbieren wird
. Der letzte Satoshi wird nicht vor dem Jahr 2140 gemint
.
Doch diese Zahl könnte den tatsächlich verfügbaren Vorrat deutlich überzeichnen.
Am 15. August 2026 postete Changpeng Zhao (CZ), Gründer von Binance, auf X: „Das geminte Bitcoin-Angebot hat 20,07 Millionen überschritten – nur 4,4 % bleiben übrig. Ich schätze, dass 10–20 % der bestehenden Bitcoins verloren, festgefahren oder nicht wiederherstellbar sind. Es ist ein deflationärer Vermögenswert."
Diese Schätzung bedeutet: Zwischen 2 und 4 Millionen BTC sind wahrscheinlich nicht mehr zugänglich – durch verlorene private Keys, vergessene Passwörter, defekte Hardware oder verlassene Wallets . Wenn CZ recht hat, liegt die tatsächlich zirkulierende Menge irgendwo zwischen 16,06 und 18,06 Millionen BTC
.
Sowohl MetaMask als auch die Binance Academy verweisen auf Schätzungen, dass bis zu 20 % des geminten Bitcoin dauerhaft verloren sein könnten . Eine exakte Überprüfung ist unmöglich, doch die Botschaft ist klar: Der handelbare Bestand an Bitcoin könnte deutlich kleiner sein als die 20,07 Millionen vermuten lassen
.
CZ wies auch darauf hin, dass es weltweit rund 57,5 Millionen Millionäre gibt – aber nur etwa 20 Millionen BTC insgesamt, und weit weniger tatsächlich verfügbare. Die Knappheit könnte es vielen wohlhabenden Anlegern irgendwann unmöglich machen, einen ganzen Coin zu besitzen .
Während die Angebotsdynamik zunehmend bullish wirkt, erzählt die Preisentwicklung eine andere Geschichte. Glassnode stufte den Markt in seinem am 13. August 2026 veröffentlichten On-Chain-Report als „späte Bärenmarkt-Kompressionsphase" ein .
Die zentralen Erkenntnisse von Glassnode:
Ein Ausbruch über 68.700 Dollar mit steigendem Volumen könnte die Wende einläuten; ein Fall unter 58.500 Dollar könnte eine schärfere Abwärtsbewegung auslösen .
Die institutionelle Nachfrage – ein wichtiger Faktor für die Bitcoin-Preisstruktur – zeigt sich zuletzt schwächer:
Diese Abflüsse folgten auf einen fünftägigen Zufluss von rund 853,5 Millionen Dollar vom 3. bis 7. August, was die Volatilität institutioneller Krypto-ETF-Ströme unterstreicht .
Die US-Notenbank Federal Reserve beließ ihren Leitzins in ihrer jüngsten Sitzung unverändert bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Die Juli-Inflationsrate (CPI) ging auf 3,4 Prozent im Jahresvergleich zurück – ein Rückgang gegenüber den Vormonaten, der der Fed Spielraum gibt, die Zinsen stabil zu halten, ohne weiter zu straffen.
Eine abkühlende Inflation unterstützt grundsätzlich die Aussicht auf spätere Zinssenkungen, was historisch riskante Anlagen wie Bitcoin begünstigt. Das anhaltende „Higher-for-Longer"-Zinsumfeld belastet jedoch weiterhin die spekulative Nachfrage und trug zu den schwachen Spot-Volumen und ETF-Abflüssen im August bei.
Bitcoin befindet sich in einem paradoxen Moment. Die Knappheit des Angebots war noch nie so ausgeprägt – 95,6 % bereits gemint, davon schätzungsweise 10 bis 20 % für immer verloren, und die verbleibende Ausgabe erstreckt sich über mehr als ein Jahrhundert. Doch die Preisentwicklung und die institutionellen Ströme zeichnen ein Bild der Erschöpfung und Unentschlossenheit. Glassnodes Fazit lautet im Kern: Der Markt wartet. Verkäufer sind müde, Käufer sind nicht aufgetaucht, und gehebeltes Kapital ist bereits in Position. Ein entscheidender Ausbruch – nach oben oder unten – erfordert mit hoher Wahrscheinlichkeit einen externen Katalysator, ob makroökonomischer, regulatorischer oder struktureller Natur.
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Bitcoin Angebot liegt bei über 20,07 Millionen Coins – 95,6 % der 21 Millionen Obergrenze sind bereits gemint; nur etwa 929.000 BTC verbleiben für die nächsten Jahrzehnte.
Bitcoin Angebot liegt bei über 20,07 Millionen Coins – 95,6 % der 21 Millionen Obergrenze sind bereits gemint; nur etwa 929.000 BTC verbleiben für die nächsten Jahrzehnte. Binance Gründer CZ schätzt, dass 10–20 % aller geminten Bitcoin dauerhaft verloren sind – die echte zirkulierende Menge könnte damit unter 17 Millionen Coins liegen.
Glassnode sieht Bitcoin in einer „späten Bärenmarkt Kompression": Der Kurs steckt zwischen 63.000 und 68.700 Dollar fest, die Spot Volumen sind auf dem tiefsten Stand seit 2019.