Die Series-C-Runde besteht aus 63 Millionen US-Dollar Eigenkapital, angeführt von GEF Capital Partners, und 30 Millionen US-Dollar Fremdkapital . Rund 5,5 Millionen US-Dollar des Eigenkapitalanteils wurden für einen Sekundärkauf von Anteilen früherer Investoren verwendet, deren Fonds sich dem Ende ihrer Laufzeit näherten . Das frische Geld ist für den Flottenausbau, den Aufbau von Service-Hubs, die Vertiefung von Unternehmenspartnerschaften und die Einführung neuer Produkte bestimmt .
Yulu-Mitgründer und CEO Amit Gupta betonte gegenüber dem Hindu Business Line, dass es sich bei der Finanzierung in erster Linie um eine Investitionsausgabe handele: „100 Prozent davon fließen in Capex“ . Das Unternehmen sei operativ profitabel und brauche kein Kapital mehr für die Neukundengewinnung, so Gupta .
Yulu verfolgt ein „Mobility-as-a-Service“-Modell (MaaS). Das Startup vermietet Elektro-Zweiräder auf wöchentlicher Abonnementbasis an Lieferfahrer. So können diese in der Gig Economy arbeiten, ohne ein eigenes Fahrzeug kaufen zu müssen . Derzeit laufen täglich mehr als 750.000 Lieferungen über die Yulu-Plattform. Wöchentlich werden rund 2,5 Millionen emissionsfreie Kilometer zurückgelegt . Die aktive Flotte umfasst rund 50.000 Fahrzeuge. Der indische Zweirad-Hersteller Bajaj Auto ist strategischer Investor und Fertigungspartner .
Ein zentraler Bestandteil des Expansionsplans ist die Einführung des Yulu Express. Dabei handelt es sich um einen vollwertigen Elektroroller mit hoher Nutzlast, der speziell für die E-Commerce-Logistik, Bike-Taxis und den Express-Paketversand entwickelt wurde . Das Fahrzeug wurde erstmals Anfang 2025 vorgestellt. Es erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und eine Reichweite von 140 bis 150 Kilometern. Der Antrieb erfolgt über einen wechselbaren Lithium-Ionen-Akku . Mit diesem Modell erweitert Yulu sein Angebot über die bisherigen, kleineren Leihroller hinaus in die schwere innerstädtische Logistik und die letzte Meile – ein direkter Angriff auf den Quick-Commerce-Markt .
Yulu plant, seine aktive Flotte innerhalb von zwei Jahren von rund 50.000 auf 200.000 Elektrofahrzeuge zu vervierfachen . Zudem soll die geografische Präsenz von derzeit 12 auf rund 20 Städte innerhalb der nächsten 12 Monate ausgedehnt werden. Dabei setzt das Unternehmen sowohl auf eigene Standorte als auch auf Franchise-Modelle . Allein in Bengaluru, der Heimatstadt des Startups, peilt Yulu bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 eine Flotte von 30.000 bis 35.000 Fahrzeugen an .
Die Finanzzahlen von Yulu zeigen starkes Umsatzwachstum bei gleichzeitiger Verringerung der Verluste. Der operative Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025 (FY25) im Jahresvergleich um 98 Prozent auf 237,4 Crore Indische Rupien (rund 26,7 Mio. Euro) – nach 120 Crore Rupien im Vorjahr . Den Löwenanteil des Umsatzes (rund 85 Prozent bzw. 201 Crore Rupien) steuerte die Vermietung der Elektrofahrzeuge bei .
Der Nettoverlust für FY25 betrug 126 Crore Rupien, ein Rückgang um 12 Prozent gegenüber 142,8 Crore Rupien im Vorjahr . Die EBITDA-Marge verbesserte sich drastisch von minus 80,11 Prozent in FY24 auf minus 15,29 Prozent in FY25. Seit April 2025 ist Yulu bereits EBITDA-positiv . CEO Amit Gupta gab als Ziel aus, im Geschäftsjahr 2027 die Nettogewinnschwelle zu erreichen und zwar einen monatlichen Gewinn nach Steuern zu erwirtschaften, bevor das Unternehmen an die Börse geht .
Indiens Quick-Commerce-Plattformen – die Lebensmittel bis hin zu Smartphones in Minuten ausliefern – haben eine enorme Nachfrage nach zuverlässigen, kostengünstigen elektrischen Lieferfahrzeugen geschaffen. Yulu positioniert sich als der bevorzugte E-Flotten-Anbieter für diese Plattformen. Der neue Yulu Express-Roller ist explizit für die Logistikanforderungen dieses Segments konzipiert . Das Unternehmen verzeichnete zwischen FY23 und FY26 einen siebenfachen Umsatzanstieg und hielt Ende 2025 in seinen Einsatzgebieten einen durchschnittlichen Flottenanteil von über 35 Prozent an sogenannten „Dark Stores“ (Lieferdepots) .
Die verbesserte Profitabilität und der operative Hebel sollen die Vorbereitungen für einen Börsengang untermauern. Gupta betonte, dass man zunächst eine beständige Profitabilität nachweisen wolle, bevor man an die Börse gehe .
Die Series-C-Runde besteht aus 63 Millionen US-Dollar Eigenkapital, angeführt von GEF Capital Partners, und 30 Millionen US-Dollar Fremdkapital . Rund 5,5 Millionen US-Dollar des Eigenkapitalanteils wurden für einen Sekundärkauf von Anteilen früherer Investoren verwendet, deren Fonds sich dem Ende ihrer Laufzeit näherten . Das frische Geld ist für den Flottenausbau, den Aufbau von Service-Hubs, die Vertiefung von Unternehmenspartnerschaften und die Einführung neuer Produkte bestimmt .
Yulu-Mitgründer und CEO Amit Gupta betonte gegenüber dem Hindu Business Line, dass es sich bei der Finanzierung in erster Linie um eine Investitionsausgabe handele: „100 Prozent davon fließen in Capex“ . Das Unternehmen sei operativ profitabel und brauche kein Kapital mehr für die Neukundengewinnung, so Gupta .
Yulu verfolgt ein „Mobility-as-a-Service“-Modell (MaaS). Das Startup vermietet Elektro-Zweiräder auf wöchentlicher Abonnementbasis an Lieferfahrer. So können diese in der Gig Economy arbeiten, ohne ein eigenes Fahrzeug kaufen zu müssen . Derzeit laufen täglich mehr als 750.000 Lieferungen über die Yulu-Plattform. Wöchentlich werden rund 2,5 Millionen emissionsfreie Kilometer zurückgelegt . Die aktive Flotte umfasst rund 50.000 Fahrzeuge. Der indische Zweirad-Hersteller Bajaj Auto ist strategischer Investor und Fertigungspartner .
Ein zentraler Bestandteil des Expansionsplans ist die Einführung des Yulu Express. Dabei handelt es sich um einen vollwertigen Elektroroller mit hoher Nutzlast, der speziell für die E-Commerce-Logistik, Bike-Taxis und den Express-Paketversand entwickelt wurde . Das Fahrzeug wurde erstmals Anfang 2025 vorgestellt. Es erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und eine Reichweite von 140 bis 150 Kilometern. Der Antrieb erfolgt über einen wechselbaren Lithium-Ionen-Akku . Mit diesem Modell erweitert Yulu sein Angebot über die bisherigen, kleineren Leihroller hinaus in die schwere innerstädtische Logistik und die letzte Meile – ein direkter Angriff auf den Quick-Commerce-Markt .
Yulu plant, seine aktive Flotte innerhalb von zwei Jahren von rund 50.000 auf 200.000 Elektrofahrzeuge zu vervierfachen . Zudem soll die geografische Präsenz von derzeit 12 auf rund 20 Städte innerhalb der nächsten 12 Monate ausgedehnt werden. Dabei setzt das Unternehmen sowohl auf eigene Standorte als auch auf Franchise-Modelle . Allein in Bengaluru, der Heimatstadt des Startups, peilt Yulu bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 eine Flotte von 30.000 bis 35.000 Fahrzeugen an .
Die Finanzzahlen von Yulu zeigen starkes Umsatzwachstum bei gleichzeitiger Verringerung der Verluste. Der operative Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025 (FY25) im Jahresvergleich um 98 Prozent auf 237,4 Crore Indische Rupien (rund 26,7 Mio. Euro) – nach 120 Crore Rupien im Vorjahr . Den Löwenanteil des Umsatzes (rund 85 Prozent bzw. 201 Crore Rupien) steuerte die Vermietung der Elektrofahrzeuge bei .
Der Nettoverlust für FY25 betrug 126 Crore Rupien, ein Rückgang um 12 Prozent gegenüber 142,8 Crore Rupien im Vorjahr . Die EBITDA-Marge verbesserte sich drastisch von minus 80,11 Prozent in FY24 auf minus 15,29 Prozent in FY25. Seit April 2025 ist Yulu bereits EBITDA-positiv . CEO Amit Gupta gab als Ziel aus, im Geschäftsjahr 2027 die Nettogewinnschwelle zu erreichen und zwar einen monatlichen Gewinn nach Steuern zu erwirtschaften, bevor das Unternehmen an die Börse geht .
Indiens Quick-Commerce-Plattformen – die Lebensmittel bis hin zu Smartphones in Minuten ausliefern – haben eine enorme Nachfrage nach zuverlässigen, kostengünstigen elektrischen Lieferfahrzeugen geschaffen. Yulu positioniert sich als der bevorzugte E-Flotten-Anbieter für diese Plattformen. Der neue Yulu Express-Roller ist explizit für die Logistikanforderungen dieses Segments konzipiert . Das Unternehmen verzeichnete zwischen FY23 und FY26 einen siebenfachen Umsatzanstieg und hielt Ende 2025 in seinen Einsatzgebieten einen durchschnittlichen Flottenanteil von über 35 Prozent an sogenannten „Dark Stores“ (Lieferdepots) .
Die verbesserte Profitabilität und der operative Hebel sollen die Vorbereitungen für einen Börsengang untermauern. Gupta betonte, dass man zunächst eine beständige Profitabilität nachweisen wolle, bevor man an die Börse gehe .