Die häufigste Beschwerde: Der PC-Port leidet unter ständigen Mikrorucklern und läuft bei vielen Spielern im Zeitlupen-Tempo – unabhängig von der verbauten Hardware . Ein Steam-Nutzer beschrieb die CPU-Auslastung als „völlig irre“ und stellte fest, dass das Spiel selbst nach dem Tutorial weit mehr Rechenleistung fordert, als man von einem Fighting Game erwarten würde . Die PS5-Version läuft dagegen flüssig, was die Kritik an der mangelhaften PC-Optimierung weiter anheizt .
Bereits in der offenen Beta wurden diese Performance-Probleme angemahnt. Arc System Works versprach einen Day-One-Patch – doch zum Launch berichteten die Spieler, dass der Patch die Kernprobleme nicht behoben habe .
Der Titel setzt auf das Kernel-Level-Anti-Cheat Easy Anti-Cheat (EAC). Bei diesem Spiel ist EAC so konfiguriert, dass es den Start unter SteamOS, auf dem Steam Deck oder unter jeder Linux-Distribution komplett blockiert . Die Steam-Seite listet nur Windows als kompatibles System, und viele Linux- und Steam-Deck-Nutzer berichten, dass sich das Spiel gar nicht starten lässt . Ein Steam-Nutzer kommentierte, der Entwickler habe sich „dazu herabgelassen, jeden Linux-Spieler daran zu hindern, das Spiel überhaupt zu STARTEN“ .
Für die Steam-Deck-Community ist das besonders bitter, da das Gerät standardmäßig mit SteamOS (einem Linux-basierten Betriebssystem) läuft. Spieler, die den Titel für das Deck gekauft hatten, mussten feststellen, dass er sich dort nicht starten ließ.
Die PC-Version verlangt zwingend ein PlayStation-Network-Konto (PSN), um alle Online-Funktionen nutzen zu können – darunter Lobbys, Ranglistenspiele, Gelegenheitsmatches und Spielerprofile . Sony betreibt PSN in rund 132 Ländern nicht, sodass Spieler, die den Titel dort gekauft haben, keinerlei Online-Funktionen nutzen können .
Diese Vorgabe erinnert stark an die Kontroverse um Helldivers 2 aus dem Jahr 2024, wo Sonys PSN-Pflicht ebenfalls für einen massiven Aufschrei sorgte und schließlich zurückgenommen wurde . Viele Spieler kritisieren, dass Sony die Einschränkung vor dem Kauf nicht deutlich genug kommuniziert habe. Der Kauf ist in den betroffenen Ländern zwar möglich, aber die Online-Funktionen bleiben gesperrt . Besonders ärgerlich: Die Singleplayer-Inhalte (Story-Modus, Arcade-Modus, lokaler Mehrspieler) funktionieren auch ohne PSN-Konto – die Online-Sperre wirkt dadurch besonders inkonsequent .
Arc System Works hat die Beschwerden zu den Performance-Problemen zur Kenntnis genommen und versichert, an Patches zu arbeiten. Bis zum Ende der Startwoche wurde jedoch noch kein umfassender Patch veröffentlicht, der alle drei großen Kritikpunkte behebt .