Zero Latency VR entwickelt The Lost Levels gemeinsam mit Sony Pictures Entertainment auf Grundlage der Jumanji-Reihe.
Die Zusammenarbeit wurde erstmals im Februar 2026 als Lizenzvereinbarung angekündigt. Sie soll Jumanji in Zero Latencys immersives VR-Format der nächsten Generation bringen. Damals hieß es, der Start solle zeitlich auf den nächsten Jumanji-Film abgestimmt werden, der für Dezember 2026 geplant ist.
Damit ist The Lost Levels nach den vorliegenden Angaben nicht nur eine weitere Eigenproduktion von Zero Latency, sondern die erste gemeldete Zusammenarbeit des Unternehmens rund um eine große Film- beziehungsweise Blockbuster-Marke. Die bekannte Jumanji-Welt soll das Free-Roam-Konzept damit über ursprüngliche VR-Inhalte hinaus auf ein etabliertes Unterhaltungsfranchise ausweiten.
Zero Latency bezeichnet The Lost Levels als sein erstes vollständig handgetracktes Erlebnis. Nach Angaben des Unternehmens müssen die Gäste dabei keine Hand-Controller in die Erfahrung mitbringen; die verfügbaren Informationen erklären jedoch nicht, welche Hardware, Software oder welches Interaktionssystem genau zum Einsatz kommt.
Die Neuerung ist aus zwei Gründen interessant. Zum einen markiert sie einen technischen Wechsel für ein Veranstaltungsformat, das bislang mit spezieller Ausrüstung gearbeitet hat. Zum anderen könnte die direkte Interaktion den Einstieg für VR-Neulinge erleichtern und die Erfahrung natürlicher wirken lassen. Unabhängige Tests oder belastbare Ergebnisse zur praktischen Leistung des Systems liegen bisher jedoch nicht vor.
Zero Latency positioniert The Lost Levels ausdrücklich als familienfreundliche Attraktion. Abenteuer, Teamarbeit und gemeinsames Spielen sollen im Vordergrund stehen.
Diese Ausrichtung folgt laut Unternehmen einer Untersuchung in fünf Märkten. Die Ergebnisse hätten eine Veränderung dabei gezeigt, wer ortsgebundene VR-Angebote besucht und aus welchen Gründen. Daraus leitet Zero Latency ab, dass Familien für immersive Unterhaltung zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Details zur Untersuchung – etwa die Zahl der Befragten, die beteiligten Märkte oder konkrete Kennzahlen – wurden in den vorliegenden Ankündigungen nicht genannt. Gesichert ist daher vor allem die strategische Stoßrichtung: Jumanji soll als gemeinsames Erlebnis für Familien und altersgemischte Gruppen funktionieren und nicht nur VR-Enthusiasten ansprechen.
Der bestätigte weltweite Starttermin ist Freitag, der 4. Dezember 2026. The Lost Levels soll an Zero-Latency-VR-Standorten rund um den Globus verfügbar sein und exklusiv innerhalb dieses Standortnetzwerks angeboten werden.
Das bedeutet zugleich: Die Attraktion ist derzeit nicht als VR-Spiel für zu Hause, als Download oder als eigenständige Veröffentlichung für ein Consumer-Headset angekündigt.
Zero Latency beschreibt den Start als zeitlich passend zum nächsten Jumanji-Film. Dieser ist für Dezember 2026 vorgesehen; die verfügbaren Quellen bestätigen jedoch nicht, dass Film und VR-Erlebnis am selben Tag anlaufen.
The Lost Levels verbindet drei wichtige Schritte für Zero Latency VR: die Zusammenarbeit mit einem bekannten Filmstudio, ein neues handgestütztes Interaktionsmodell und die gezielte Ansprache von Familiengruppen. Der Dezember-Termin schafft zudem eine natürliche Verbindung zum nächsten Jumanji-Film.
Die bisherige Quellenlage bestätigt den Starttermin, die Partnerschaft mit Sony Pictures, die weltweite Verfügbarkeit im Zero-Latency-Netzwerk und die familienfreundliche Ausrichtung. Noch nicht bekannt sind unter anderem die Laufzeit der Attraktion, Ticketpreise, die zuerst teilnehmenden Standorte und die genaue Funktionsweise des Hand-Trackings. Diese Details werden entscheidend dafür sein, wie überzeugend sich die Jumanji-Marke in ein wiederholbares VR-Erlebnis vor Ort übersetzen lässt.