Der AirFly Drive von Twelve South ist ein kleiner USB-Adapter für alle, deren Auto Apple CarPlay oder Android Auto bereits kabelgebunden unterstützt. Einmal gekoppelt, soll das Smartphone drahtlos mit dem vorhandenen System verbunden werden – ohne dass bei jeder Fahrt ein Kabel zum Handy nötig ist. Der gemeldete US-Preis liegt bei 39,99 US-Dollar. Berichte nennen den 1. beziehungsweise 2. Oktober 2026 als Starttermin; der genaue Tag ist nicht einheitlich angegeben.
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Was der AirFly Drive kann – und was nicht
Der Adapter kommt in den USB-Datenanschluss, über den das Auto bisher kabelgebundenes CarPlay oder Android Auto nutzt. Danach verbindet sich das Smartphone drahtlos, während die bestehende Oberfläche weiterhin auf dem eingebauten Fahrzeugdisplay erscheint. Der AirFly Drive rüstet ein Auto jedoch nicht nachträglich mit CarPlay oder Android Auto aus: Eines der Systeme muss bereits ab Werk kabelgebunden unterstützt werden.
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Für CarPlay mit dem iPhone nennen Berichte eine Verbindung über WLAN. Wie genau die Verbindung bei Android Auto hergestellt wird, ist in der verfügbaren Berichterstattung nicht eindeutig beschrieben. Die Angaben zur iPhone-Verbindung sollten daher nicht ohne Weiteres auf Android übertragen werden.
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Kompaktes Gehäuse und einfache Einrichtung
Der AirFly Drive wird als kompakter Aluminiumwürfel mit USB-A-Stecker beschrieben. Ein Adapter für USB-C liegt bei. Das Gerät ist dafür gedacht, im Auto eingesteckt zu bleiben. Für die Einrichtung soll es genügen, den Adapter am Auto anzuschließen und das Smartphone zu koppeln – eine zusätzliche App oder ein Nutzerkonto sei nicht nötig.
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Nach der ersten Kopplung soll sich der AirFly Drive beim Start des Autos automatisch wieder verbinden. Zwei Telefone können gekoppelt werden; zum Wechsel zwischen ihnen soll laut Berichten ein Knopfdruck reichen. Das sind Hersteller- beziehungsweise Produktangaben und noch kein Nachweis dafür, dass die automatische Verbindung und der Wechsel in jedem Auto zuverlässig funktionieren.
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Kompatibilität: Auto und Smartphone genau prüfen
Voraussetzung ist ein USB-Datenanschluss für werkseitig eingebautes, kabelgebundenes CarPlay oder Android Auto. Twelve South stellt getrennte Kompatibilitätslisten für die beiden Systeme bereit. Am besten prüft man dort die genaue Marke, das Modell und das Baujahr des Autos, statt sich auf eine allgemeine Kompatibilitätsangabe zu verlassen.
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Auch die veröffentlichten Angaben zur Zahl kompatibler Fahrzeuge weichen voneinander ab: Einige Berichte sprechen von mehr als 75 Automarken und Modelljahren ab 2014, ein anderer nennt eine geringere Zahl und einen späteren Startpunkt. Diese Werte sind deshalb eher als Orientierung zu verstehen, nicht als Garantie für ein bestimmtes Fahrzeug.
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Ein Bericht nennt iPhones mit iOS 10 oder neuer sowie Android-Smartphones mit Android 11 oder neuer als unterstützt. Da die Kompatibilität auch von der konkreten Kombination aus Smartphone und Fahrzeug abhängen kann, sollte man vor dem Kauf die aktuellen Angaben von Twelve South prüfen.
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Garantie und Rückgabe
Die allgemeinen Garantiebedingungen von Twelve South sehen eine einjährige eingeschränkte Herstellergarantie bei Material- oder Verarbeitungsfehlern vor; es gelten die jeweiligen Bedingungen. Direkt beim Hersteller gekaufte Produkte können laut Rückgabeseite innerhalb von 30 Tagen zurückgegeben werden. Bei Käufen über autorisierte Händler gilt deren Rückgaberegelung. Vor dem Kauf sollte man prüfen, ob die aktuellen Bedingungen auch für den AirFly Drive und die eigene Region gelten.
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Ein neuer Einsatz für den AirFly-Namen – aber kein neues CarPlay
Die bisherigen AirFly-Produkte von Twelve South übertragen Audio per Bluetooth, etwa von einer klassischen Kopfhörerbuchse an kabellose Kopfhörer. Der AirFly Drive nutzt den Namen für einen anderen Zweck: Er soll die kabelgebundene Verbindung im Auto drahtlos machen. Damit gehört er zu einer bereits bestehenden Kategorie von Wireless-CarPlay-Adaptern und erweitert nicht die Funktionen von CarPlay selbst.
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Der praktische Nutzen liegt auf der Hand: Adapter eingesteckt lassen, Smartphone koppeln und beim Einsteigen nicht jedes Mal ein Kabel anschließen. Doch die Berichte zum Marktstart beantworten noch nicht, wie lange der Verbindungsaufbau im Alltag dauert, wie oft Verbindungen abbrechen, wie reibungslos der Wechsel zwischen zwei Telefonen in unterschiedlichen Autos klappt oder ob Nutzer Verzögerungen bei Ton oder Bedienoberfläche bemerken. Dafür braucht es längere Tests mit verschiedenen Fahrzeugen und Smartphones.
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