TikTok prüft offenbar Peer to Peer Zahlungen direkt in privaten Nachrichten. Die Funktion wird laut TikTok derzeit nicht getestet und hat keinen angekündigten Starttermin.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is TikTok reportedly developing to let users send money through direct messages, how would the early-stage feature work—including payme. Article summary: TikTok is reportedly exploring a Venmo-like peer-to-peer payment feature embedded in direct messages—not a launched product. Hidden code in the U.S. iPhone app indicates that it could use TikTok Pay, but TikTok says the . Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
TikTok könnte seine Direktnachrichten um eine Funktion für Geldtransfers erweitern. In der US-iPhone-Version der App entdeckter Code deutet laut mehreren Berichten auf ein Peer-to-Peer-System hin, das an Venmo erinnert: Geld würde direkt an eine Unterhaltung angehängt. Dabei handelt es sich nach aktuellem Stand um ein Konzept in einem frühen Entwicklungsstadium – nicht um ein öffentlich verfügbares Produkt. TikTok erklärte, die Funktion werde derzeit nicht getestet; ein Starttermin ist nicht bekannt.
Der offenbar geplante Ablauf würde den Geldtransfer innerhalb eines bestehenden Chats halten:
Damit wäre die Funktion mehr als nur ein zusätzlicher Bezahlen-Button. Die Annahme durch den Empfänger und die zeitliche Befristung könnten verhindern, dass eine unerwünschte Zahlung dauerhaft offen bleibt. Wie genau Stornierungen, Rückerstattungen, Limits oder Gebühren geregelt würden, ist allerdings unbekannt.
Berichten zufolge könnte der Dienst TikTok Pay die Transaktionen abwickeln. TikTok Pay wird derzeit in Vietnam, Malaysia und Thailand für Einkäufe bei TikTok Shop genutzt – nicht als allgemein verfügbarer Wallet-Dienst für Überweisungen zwischen Privatpersonen.
Eine Zahlungsfunktion in DMs würde die Rolle von TikTok Pay daher deutlich erweitern. TikTok müsste geeignete Wege zum Aufladen und Auszahlen anbinden, Identitäts- und Kontrollen etablieren und Verfahren für fehlgeschlagene, bestrittene oder unautorisierte Transaktionen schaffen. Dazu hat das Unternehmen bisher keine Details veröffentlicht.
Wichtig ist die Abgrenzung: Dass TikTok Shop bereits über eine Checkout-Infrastruktur verfügt, bedeutet nicht automatisch, dass TikTok auch allgemeine Geldtransfers anbieten kann. Ob und wie die Funktion verfügbar wäre, dürfte von der konkreten Produktgestaltung und den gesetzlichen Vorgaben in jedem einzelnen Markt abhängen.
TikTok bringt bereits viele Voraussetzungen für ein Bezahlsystem im sozialen Umfeld mit: private Nachrichten, Beziehungen zwischen Creatorn und Fans, Livestream-Shopping und ein wachsendes Handelsökosystem. Nach Schätzungen von Momentum Works und Tabcut erreichte das weltweite Bruttowarenvolumen von TikTok Shop im ersten Halbjahr 2026 50,3 Milliarden US-Dollar. Auf die USA entfielen davon 11,8 Milliarden US-Dollar.
Eine Zahlungsfunktion könnte unter anderem für folgende Szenarien interessant sein:
Die wirtschaftliche Chance liegt auf der Hand. Ein großes Transaktionsvolumen löst jedoch nicht automatisch die schwierigeren Fragen rund um Vertrauen, Kontosicherheit, Zahlungsannahme und Kundenservice.
Die mögliche DM-Funktion steht neben weiteren Anzeichen dafür, dass ByteDance über den klassischen In-App-Checkout hinaus Finanzdienstleistungen ausloten könnte. Reuters berichtete im März 2026, TikTok bemühe sich in Brasilien um eine Genehmigung der Zentralbank für ein Geschäft mit elektronischem Geld und direkten Krediten. Die geplanten Angebote könnten – vorbehaltlich einer Genehmigung – Prepaid-Konten, Zahlungen und Kredite ermöglichen.
Andere Berichte brachten den möglichen Dienst mit mehr als 131 Millionen erwachsenen TikTok-Nutzern in Brasilien in Verbindung. Bei den Anträgen handelt es sich jedoch um Pläne für mögliche künftige Angebote – nicht um einen Beleg dafür, dass TikTok dort bereits eine brasilianische Bank oder ein genehmigtes Kreditgeschäft betreibt.
Die DM-Funktion wirkt dadurch weniger wie ein isoliertes Interface-Experiment und eher wie ein möglicher Schritt, Zahlungen stärker in TikToks soziale und kommerzielle Produkte einzubetten. Die verfügbaren Informationen belegen allerdings nicht, dass die brasilianischen Lizenzpläne und die berichtete DM-Funktion Teil eines gemeinsamen, offiziell angekündigten Rollouts sind.
Das US-Geschäft von TikTok wird inzwischen über die TikTok USDS Joint Venture LLC betrieben. Das mehrheitlich amerikanische Unternehmen wurde im Zuge der Trennung des US-Geschäfts von der Kontrolle durch ByteDance gegründet. ByteDance hält weiterhin 19,9 Prozent an dem Joint Venture.
Ein US-Start eines Zahlungsdienstes wäre deshalb vermutlich komplizierter, als eine Funktion einfach aus einem anderen ByteDance-Dienst zu übernehmen. Ein Rollout müsste zur Governance, zum Datenschutz und zu den operativen Abläufen des Joint Ventures passen – ebenso zu den geltenden Regeln für Zahlungsdienste. Die vorliegenden Berichte sagen nicht, ob das US-Joint-Venture die Funktion genehmigt, geplant oder unabhängig getestet hat.
Einen Geld-Button in einen Chat einzubauen, ist vergleichsweise einfach. Einen zuverlässigen Geldtransferdienst zu betreiben, ist deutlich schwieriger. Vor einem Start müssten TikTok oder seine Partner unter anderem klären:
Die Berichte über die brasilianischen Lizenzen zeigen, warum der jeweilige Markt entscheidend ist: Prepaid-Konten, Zahlungsdienste und Kreditvergabe können unterschiedliche Genehmigungen erfordern. Sollte TikTok später auch Kreditprodukte anbieten, kämen zusätzliche Anforderungen an Kreditwürdigkeit, Preise, Informationen für Verbraucher und Rückzahlung hinzu – über die Kontrollen für Peer-to-Peer-Transfers hinaus.
Der entdeckte Code liefert einen Einblick in die mögliche Bedienung, bestätigt aber noch kein fertiges Produkt. TikTok hat keinen Start angekündigt, und zentrale Fragen sind ungeklärt:
Die derzeit belastbarste Schlussfolgerung ist deshalb eng gefasst: TikTok scheint einen Venmo-ähnlichen Zahlungsablauf innerhalb von Direktnachrichten zu prüfen, möglicherweise auf Basis von TikTok Pay. Eine öffentlich verfügbare TikTok-Wallet ist daraus noch nicht geworden. Da das Unternehmen erklärt, die Funktion werde nicht getestet, sollten Nutzer die entdeckte Oberfläche nicht als angekündigte Veröffentlichung verstehen.
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TikTok prüft offenbar Peer to Peer Zahlungen direkt in privaten Nachrichten. Die Funktion wird laut TikTok derzeit nicht getestet und hat keinen angekündigten Starttermin.
TikTok prüft offenbar Peer to Peer Zahlungen direkt in privaten Nachrichten. Die Funktion wird laut TikTok derzeit nicht getestet und hat keinen angekündigten Starttermin. Nutzer könnten Geld und eine Nachricht an einen DM anhängen. Der Empfänger müsste die Zahlung vor Ablauf einer Frist antippen und akzeptieren; der Absender würde Statusmeldungen erhalten.
Als technische Basis käme TikTok Pay infrage, das derzeit für Einkäufe bei TikTok Shop in Vietnam, Malaysia und Thailand eingesetzt wird.